{"id":1027995,"date":"2026-06-11T18:39:21","date_gmt":"2026-06-11T15:39:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rri.ro\/?p=1027995"},"modified":"2026-06-11T19:21:04","modified_gmt":"2026-06-11T16:21:04","slug":"nachrichten-11-06-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rri.ro\/de\/aktuell\/newsflash-de\/nachrichten-11-06-2026-id1027995.html","title":{"rendered":"Nachrichten 11.06.2026"},"content":{"rendered":"<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 14pt;\"><strong><span lang=\"de-DE\">Regierung<\/span><\/strong><span lang=\"de-DE\"> \u2013\u00a0<\/span>In Rum\u00e4nien hat die Nationalliberale Partei (PNL) auf einer Sitzung ihres Nationalen Politischen B\u00fcros am Donnerstag beschlossen, das vom designierten Ministerpr\u00e4sidenten Eugen Tomac vorgeschlagene Technokratenkabinett im Parlament nicht zu unterst\u00fctzen. Die Entscheidung fiel einstimmig. Nach Angaben der Liberalen verf\u00fcgt die vorgeschlagene Regierungsform weder \u00fcber die notwendige politische Unterst\u00fctzung noch \u00fcber die Kraft, die erforderlichen Reformen fortzuf\u00fchren. PNL-Vorsitzender Ilie Bolojan erkl\u00e4rte, eine Technokratenregierung sei schw\u00e4cher als eine Minderheitsregierung und habe keine realistischen \u00dcberlebenschancen. Bereits am Mittwoch hatte Staatspr\u00e4sident Nicu\u0219or Dan die Parteien zu verantwortungsvollem Handeln aufgerufen. Die Parteien PNL, USR und UDMR, die derzeit die gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Regierung bilden, betonten, dass sie nicht an das Modell eines Technokratenkabinetts glauben. Die Sozialdemokratische Partei PSD kn\u00fcpft ihre Unterst\u00fctzung hingegen an Bedingungen. Sie fordert die R\u00fccknahme der Sparma\u00dfnahmen sowie \u00c4nderungen bei der Mehrwertsteuer und der Besteuerung von Arbeitseinkommen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 14pt;\"><strong>Telefonat<\/strong> &#8211; Die amtierende rum\u00e4nische Au\u00dfenministerin Oana \u0162oiu hat am Donnerstag ein Telefongespr\u00e4ch mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Andrij Sybiha gef\u00fchrt. Dabei brachte sie die Besorgnis Rum\u00e4niens \u00fcber die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die Nachbarstaaten zum Ausdruck. Auf der Plattform X erkl\u00e4rte \u0162oiu, Nachbarl\u00e4nder und strategische Partner w\u00fcrden durch einen offenen Dialog und koordinierte Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen st\u00e4rkere Beziehungen aufbauen, um Krisensituationen wirksam zu bew\u00e4ltigen. Zugleich bekr\u00e4ftigte sie die Verurteilung des v\u00f6lkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieges durch Rum\u00e4nien sowie das gemeinsame Engagement f\u00fcr eine Waffenruhe und einen dauerhaften Frieden. Dar\u00fcber hinaus er\u00f6rterten beide Minister die Bedeutung verbesserter Fr\u00fchwarnmechanismen und eines st\u00e4rkeren Lagebewusstseins. Thema war au\u00dferdem die gemeinsame Verantwortung, die Sicherheit im Schwarzen Meer zu gew\u00e4hrleisten sowie strategische Infrastruktur, humanit\u00e4re Korridore und wichtige Schifffahrtsrouten zu sch\u00fctzen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 14pt;\"><strong>Messerangriff<\/strong> &#8211; Bislang haben 21 Personen in Nordirland konsularische Unterst\u00fctzung der rum\u00e4nischen Beh\u00f6rden f\u00fcr die Ausstellung von Reisedokumenten beantragt. Das teilten Quellen aus dem rum\u00e4nischen Au\u00dfenministerium mit. Bei den Betroffenen handelt es sich um 20 rum\u00e4nische Staatsangeh\u00f6rige \u2013 13 Erwachsene und sieben Kinder \u2013 sowie einen ausl\u00e4ndischen Staatsb\u00fcrger. Der rum\u00e4nische Konsul in Edinburgh reiste am Donnerstag nach Belfast, um mit der Polizei und den lokalen Beh\u00f6rden \u00fcber die angespannte Lage zu sprechen. In Nordirland leben rund 20.000 Rum\u00e4ninnen und Rum\u00e4nen. Nach Angaben des Au\u00dfenministeriums wurden im Zusammenhang mit den j\u00fcngsten Ausschreitungen in Belfast die Wohnungen von drei rum\u00e4nischen Familien besch\u00e4digt. Eine dieser Familien wurde mit Unterst\u00fctzung von Angeh\u00f6rigen an einen sicheren Ort gebracht. Die betroffenen rum\u00e4nischen Staatsb\u00fcrger befinden sich in Sicherheit und haben den Wunsch ge\u00e4u\u00dfert, so bald wie m\u00f6glich nach Rum\u00e4nien zur\u00fcckzukehren. Am Dienstagabend hatten in Belfast Hunderte Demonstranten die Polizei angegriffen und Fahrzeuge in Brand gesetzt. Die fremdenfeindlichen Ausschreitungen folgten auf einen Messerangriff, der mutma\u00dflich von einem sudanesischen Fl\u00fcchtling ver\u00fcbt worden war.<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 14pt;\"><strong><span lang=\"de-DE\">Preisdeckelung<\/span><\/strong><span lang=\"de-DE\"> \u2013 Das rum\u00e4nische Abgeordnetenhaus hat am Mittwoch einen Gesetzentwurf verabschiedet, der die Begrenzung der Handelsspannen f\u00fcr Grundnahrungsmittel bis zum Jahresende verl\u00e4ngert. Die Regelung, die urspr\u00fcnglich am 30. Juni auslaufen sollte, betrifft unter anderem Wei\u00dfbrot, Milch und Milchprodukte, Mehl, Maisgrie\u00df, Eier, Sonnenblumen\u00f6l sowie frisches Schweine- und Gefl\u00fcgelfleisch. F\u00fcr diese Produkte darf die Handelsspanne weiterhin h\u00f6chstens 20 Prozent betragen. Die Ma\u00dfnahme gilt bereits seit 2023. Nach Angaben der Beh\u00f6rden soll sie den Verbrauchern Stabilit\u00e4t bieten und die Auswirkungen steigender Preise auf die Haushaltsbudgets begrenzen. Nach der Zustimmung des Senats hat nun auch die Abgeordnetenkammer als entscheidende Kammer das Gesetz gebilligt.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 14pt;\"><strong><span lang=\"de-DE\">Verteidigung<\/span><\/strong><span lang=\"de-DE\"> \u2013 Der Nordatlantikrat hat bei seiner Sitzung in Br\u00fcssel am Mittwoch beschlossen, die Verteidigung im Schwarzmeerraum zu st\u00e4rken. Die Botschafter der NATO-Mitgliedstaaten bekundeten ihre Solidarit\u00e4t mit Rum\u00e4nien nach den j\u00fcngsten Drohnenvorf\u00e4llen und signalisierten Unterst\u00fctzung beim Schutz vor Luft- und Seedrohnen. Vor dem Hintergrund des Krieges in der benachbarten Ukraine dringen solche milit\u00e4rischen Flugger\u00e4te immer wieder in den rum\u00e4nischen Luftraum oder auf rum\u00e4nisches Staatsgebiet ein. Pr\u00e4sident Nicu\u0219or Dan begr\u00fc\u00dfte die Ergebnisse der Beratungen und betonte die Bedeutung einer verst\u00e4rkten NATO-Pr\u00e4senz sowie zus\u00e4tzlicher F\u00e4higkeiten in Rum\u00e4nien.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 14pt;\"><strong><span lang=\"de-DE\">Iran<\/span><\/strong><span lang=\"de-DE\"> \u2013 Die Iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben am Donnerstag US-St\u00fctzpunkte in Bahrain, Kuwait und Jordanien angegriffen. Dies sei eine Reaktion auf fr\u00fchere milit\u00e4rische Operationen der Vereinigten Staaten gewesen, berichtet die Nachrichtenagentur EFE. Zudem habe der Iran mit Drohnen die 5. US-Flotte in Bahrain attackiert. Die Angriffe erfolgten, nachdem das US-Milit\u00e4r am Mittwoch neue Schl\u00e4ge gegen mehrere Ziele im Iran durchgef\u00fchrt hatte. Das US-Zentralkommando erkl\u00e4rte, die Operationen seien eine Antwort auf \u201eAggressionen\u201c der Islamischen Republik gewesen. Ziel seien \u00dcberwachungs- und Kommunikationskapazit\u00e4ten sowie Luftverteidigungsstellungen auf iranischem Territorium gewesen. Obwohl Washington und Teheran mit pakistanischer Vermittlung \u00fcber ein Friedensabkommen verhandeln, haben die USA in dieser Woche mehrere Angriffe durchgef\u00fchrt. Als Begr\u00fcndung wurde zun\u00e4chst der Abschuss eines US-Hubschraubers in der Stra\u00dfe von Hormus angef\u00fchrt.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 14pt;\"><strong><span lang=\"de-DE\">Finanztreffen<\/span><\/strong><span lang=\"de-DE\"> \u2013 Der rum\u00e4nische Finanzminister Alexandru Nazare nimmt am Donnerstag und Freitag in Luxemburg an mehreren europ\u00e4ischen Finanztreffen teil. Auf dem Programm stehen die Sitzung der Eurogruppe, die Jahrestagung des Gouverneursrats der Europ\u00e4ischen Investitionsbank (EIB) sowie die Tagung des Rates f\u00fcr Wirtschaft und Finanzen (ECOFIN). Nach Angaben des Finanzministeriums bleibt der Dialog mit den europ\u00e4ischen Institutionen entscheidend f\u00fcr die Stabilit\u00e4t der \u00f6ffentlichen Finanzen, den Schutz europ\u00e4ischer F\u00f6rdermittel und die Unterst\u00fctzung von Investitionen. Rum\u00e4nien m\u00fcsse aktiv an allen europ\u00e4ischen Verhandlungen zur wirtschaftlichen Stabilit\u00e4t, zur Investitionsfinanzierung und zu den Fiskalregeln der Europ\u00e4ischen Union teilnehmen, erkl\u00e4rte Nazare. Besonders wichtig seien europ\u00e4ische Fonds, der Nationale Aufbau- und Resilienzplan, das SAFE-Programm sowie die Instrumente der Europ\u00e4ischen Investitionsbank zur F\u00f6rderung von Entwicklung, Infrastruktur, Energie, Verteidigung und Wettbewerbsf\u00e4higkeit der rum\u00e4nischen Wirtschaft.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 14pt;\"><strong><span lang=\"de-DE\">K\u00f6nigshaus<\/span><\/strong><span lang=\"de-DE\"> \u2013 Margareta, H\u00fcterin der rum\u00e4nischen Krone, und Prinz Radu sind am Mittwoch im Buckingham-Palast von K\u00f6nig Charles III. empfangen worden. Das Treffen fand im privaten Rahmen statt und war Teil eines dreit\u00e4gigen Besuchs der rum\u00e4nischen K\u00f6nigsfamilie in London, wie auf Facebook mitgeteilt wurde. Solche Begegnungen spiegeln die historischen und famili\u00e4ren Beziehungen zwischen den beiden K\u00f6nigsh\u00e4usern wider. Margareta und K\u00f6nig Charles III. sind Cousins und treffen sich regelm\u00e4\u00dfig sowohl bei offiziellen Anl\u00e4ssen als auch im privaten Familienkreis.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 14pt;\"><strong><span lang=\"de-DE\">Tennis<\/span><\/strong><span lang=\"de-DE\"> \u2013 Die rum\u00e4nische Tennisspielerin Sorana C\u00eerstea, an Nummer sieben gesetzt, trifft heute in London im Achtelfinale des WTA-500-Turniers im Queen\u2019s Club auf die Britin rum\u00e4nischer Herkunft Emma R\u0103ducanu. Eine weitere Rum\u00e4nin, Jacqueline Cristian, spielt gegen die Britin Katie Boulter um den Einzug ins Viertelfinale. Beim WTA-250-Turnier im niederl\u00e4ndischen \u2019s-Hertogenbosch trifft Gabriela Ruse im Achtelfinale auf die Belgierin Elise Mertens, die Titelverteidigerin und diesj\u00e4hrige Nummer drei der Setzliste.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"western\" align=\"justify\"><span style=\"font-family: georgia, palatino, serif; font-size: 14pt;\"><strong><span lang=\"de-DE\">Wetter<\/span><\/strong><span lang=\"de-DE\"> \u2013 Der rum\u00e4nische Wetterdienst hat f\u00fcr 17 Kreise in Zentral-, S\u00fcd- und Ostrum\u00e4nien sowie f\u00fcr Gebirgsregionen eine Warnung der Stufe Orange wegen ergiebiger Starkregenf\u00e4lle ausgegeben. Die Warnung gilt ab Donnerstagnachmittag. Erwartet werden heftige Schauer, Gewitter und \u00f6rtlich Hagel. Zus\u00e4tzlich gilt in Teilen des S\u00fcdens und Ostens des Landes sowie in Bukarest eine Gelbe Warnstufe wegen instabiler Wetterlage und Regenf\u00e4llen. Die H\u00f6chsttemperaturen liegen zwischen 21 und 34 Grad Celsius. Auch in Bukarest werden Gewitter erwartet; dort steigen die Temperaturen auf maximal 29 Grad.<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Regierung \u2013\u00a0In Rum\u00e4nien hat die Nationalliberale Partei (PNL) auf einer Sitzung ihres Nationalen Politischen B\u00fcros am Donnerstag beschlossen, das vom designierten Ministerpr\u00e4sidenten Eugen Tomac vorgeschlagene Technokratenkabinett im Parlament nicht zu unterst\u00fctzen. Die Entscheidung fiel einstimmig. 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