{"id":1063313,"date":"2026-09-24T18:31:02","date_gmt":"2026-09-24T15:31:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rri.ro\/?p=1063313"},"modified":"2026-09-24T18:35:16","modified_gmt":"2026-09-24T15:35:16","slug":"nachrichten-24-09-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rri.ro\/de\/aktuell\/newsflash-de\/nachrichten-24-09-2026-id1063313.html","title":{"rendered":"Nachrichten 24.09.2026"},"content":{"rendered":"<h3><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 14pt;\">Regierungskrise: In Bukarest hat der designierte Ministerpr\u00e4sident Siegfried Mure\u0219an die Grundz\u00fcge seines Regierungsprogramms vorgestellt. Der liberale Europaabgeordnete k\u00fcndigte dabei an, dass es keine Erh\u00f6hungen von Steuern und Abgaben geben soll. Seine geplante Regierung soll zudem drei stellvertretende Ministerpr\u00e4sidenten haben. Am Vortag hatte der Vorsitzende der Sozialdemokraten, Sorin Grindeanu, Mure\u0219an aufgefordert, auf sein Mandat zu verzichten. Die PSD stellt die gr\u00f6\u00dfte Fraktion im Parlament. Grindeanu geht davon aus, dass Mure\u0219an nicht gen\u00fcgend Stimmen f\u00fcr die Best\u00e4tigung seiner Regierung bekommen wird. Unterst\u00fctzt wird Mure\u0219an bislang von der Nationalliberalen Partei PNL, der Union Rettet Rum\u00e4nien USR und dem Demokratischen Verband der Ungarn in Rum\u00e4nien UDMR. Rum\u00e4nien hat seit Mai keine stabile Regierung mehr. Damals stimmten die PSD und die nationalistische Oppositionspartei AUR f\u00fcr ein Misstrauensvotum gegen die Regierung des Liberalen Ilie Bolojan. Seitdem f\u00fchrt die \u00dcbergangsregierung lediglich die laufenden Gesch\u00e4fte. Pr\u00e4sident Nicu\u0219or Dan will Neuwahlen vermeiden. Sie w\u00fcrden die politische Unsicherheit nach seiner Einsch\u00e4tzung um mehrere Monate verl\u00e4ngern. Der Staatschef hofft deshalb auf mehr Dialogbereitschaft und Kompromissbereitschaft der Parteien.<\/span><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 14pt;\">Drohnen: Eine Drohne ist am Donnerstag in den rum\u00e4nischen Luftraum eingedrungen und anschlie\u00dfend nahe der Ortschaft Solca im Kreis Suceava abgest\u00fcrzt. Menschen wurden nicht verletzt. Auch Sachsch\u00e4den gab es nicht, teilte das rum\u00e4nische Verteidigungsministerium mit. Zwei Kampfflugzeuge der rum\u00e4nischen Luftwaffe starteten, um die Lage zu \u00fcberwachen. In den Kreisen Boto\u0219ani und Suceava, die die Drohne \u00fcberflogen hatte, wurde die Bev\u00f6lkerung per Warnmeldung informiert. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden am Donnerstag au\u00dferdem mehrere weitere Drohnen nahe der ukrainischen Grenze im Kreis Tulcea entdeckt. Daraufhin starteten F-18-Kampfflugzeuge der spanischen Luftwaffe vom Milit\u00e4rflugplatz Mihail Kog\u0103lniceanu. Sie sollen die Lage ebenfalls \u00fcberwachen. Auch die Bewohner im Norden des Kreises Tulcea erhielten eine Warnmeldung.<\/span><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 14pt;\">Wirtschaft: Die Europ\u00e4ische Bank f\u00fcr Wiederaufbau und Entwicklung, EBRD, h\u00e4lt an ihrer bisherigen Prognose f\u00fcr die rum\u00e4nische Wirtschaft fest. Die im Juni ver\u00f6ffentlichten Erwartungen f\u00fcr 2026 und 2027 wurden nicht ver\u00e4ndert. In einem heute ver\u00f6ffentlichten Bericht warnt die internationale Finanzinstitution allerdings vor anhaltenden Risiken f\u00fcr die wirtschaftliche Entwicklung. Nach einem Wachstum von 0,7 Prozent im vergangenen Jahr erwartet die EBRD f\u00fcr 2026 einen R\u00fcckgang der rum\u00e4nischen Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent. 2027 soll die Wirtschaft dann wieder um 1,8 Prozent wachsen. Das Handelsbilanzdefizit habe sich zwar zuletzt abgeschw\u00e4cht. Das Leistungsbilanzdefizit Rum\u00e4niens geh\u00f6rt aber weiterhin zu den h\u00f6chsten in der Europ\u00e4ischen Union. Gleichzeitig weist Rum\u00e4nien nach wie vor die h\u00f6chste Inflationsrate in der EU auf. Der Wertverlust des Leu gegen\u00fcber dem Euro und die gestiegenen Energiepreise k\u00f6nnten den Inflationsdruck weiter verst\u00e4rken, warnt die EBRD.<\/span><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 14pt;\">Entwicklungsgef\u00e4lle: Die Region Bukarest-Ilfov geh\u00f6rt beim Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt zu den wirtschaftsst\u00e4rksten Regionen der Europ\u00e4ischen Union. Das geht aus Daten von Eurostat hervor. Von 2019 bis 2024 stieg das reale Bruttoinlandsprodukt in der Hauptstadtregion um 33 Prozent. Damit verzeichnete sie ein \u00fcberdurchschnittlich starkes regionales Wachstum in der EU. Zum Vergleich: In der Europ\u00e4ischen Union insgesamt lag das Wachstum bei 5,6 Prozent. Die Unterschiede zwischen den rum\u00e4nischen Regionen bleiben allerdings gro\u00df. 2024 erreichte Bukarest-Ilfov beim Pro-Kopf-BIP 188 Prozent des EU-Durchschnitts. Im Nordosten waren es dagegen lediglich 48 Prozent. Die Region S\u00fcd kam auf rund 55 Prozent, der S\u00fcdosten auf 59 Prozent und der S\u00fcdwesten auf 60 Prozent. Im Nordwesten wurden 71 Prozent des EU-Durchschnitts erreicht, im Westen 78 Prozent.Umfrage: Die Rum\u00e4nen blicken weiterhin pessimistisch auf die Entwicklung der heimischen Wirtschaft. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSCOP hervor. Die Einsch\u00e4tzung der Wirtschaft bleibt demnach negativ. Sie verschlechtert sich allerdings nicht mehr so schnell wie in den vergangenen Jahren. Die Autoren der Studie sprechen deshalb eher von einer Stabilisierung des Misstrauens als von einem beginnenden Optimismus. Die gr\u00f6\u00dfte Sorge bereitet den Befragten die Entwicklung der Preise. Sie wurde von 86 Prozent genannt. Sechs von zehn Rum\u00e4nen haben au\u00dferdem das Gef\u00fchl, ihre eigene wirtschaftliche Situation nur wenig oder \u00fcberhaupt nicht beeinflussen zu k\u00f6nnen. Gleichzeitig ver\u00e4ndert sich das Verhalten der Verbraucher teilweise. Die Bereitschaft zu sparen nimmt zu. Auch die Absicht, Geld auszugeben, steigt. Nach Einsch\u00e4tzung der Studienautoren k\u00f6nnte das darauf hindeuten, dass sich die Bev\u00f6lkerung allm\u00e4hlich an die ver\u00e4nderten wirtschaftlichen Bedingungen anpasst. Von einer grundlegenden Verbesserung der Lage k\u00f6nne aber keine Rede sein.<\/span><\/h3>\n<h3><\/h3>\n<h3><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 14pt;\">UN-Vollversammlung: Die hybriden Bedrohungen durch Russland, die Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine und der Friedensplan f\u00fcr den Gazastreifen waren zentrale Themen der Rede von Pr\u00e4sident Nicu\u0219or Dan vor der UN-Generalversammlung. Dan sprach am Mittwoch in New York vor dem Plenum. Au\u00dferdem nahm er an einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats teil. In seiner Rede warnte der rum\u00e4nische Pr\u00e4sident davor, die hybriden Bedrohungen Russlands nur als Problem der Ukraine zu betrachten. Sie richteten sich gegen ganz Europa. Rum\u00e4nien m\u00fcsse die russische Bedrohung abschrecken, sagte Dan. Das sei leider nur m\u00f6glich, indem die Milit\u00e4rausgaben erh\u00f6ht w\u00fcrden.<\/span><\/h3>\n<h3><\/h3>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><strong>Diplomatie: Die kommissarische rum\u00e4nische Au\u00dfenministerin Oana \u021aoiu hat in New York gemeinsam mit anderen Vertreterinnen und Vertretern die Veranstaltung \u201eGlobale Ern\u00e4hrungssicherheit und das Schwarze Meer: die Notwendigkeit der Wiederherstellung der freien Schifffahrt\u201c mitgeleitet. Die Veranstaltung fand im Rahmen der hochrangigen Woche der 81. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen statt. Wie das rum\u00e4nische Au\u00dfenministerium mitteilte, wurde das Treffen von der Europ\u00e4ischen Union, Rum\u00e4nien, Frankreich und der Ukraine gemeinsam ausgerichtet. \u021aoiu hob dabei die Rolle Rum\u00e4niens und des Schwarzmeerhafens Constan\u021ba im S\u00fcdosten des Landes hervor. Der Hafen verbinde Europa mit dem S\u00fcdkaukasus, Asien und Afrika. Zugleich verwies sie auf strategische Investitionen zur Steigerung der Transitkapazit\u00e4ten f\u00fcr Getreide. In ihrer Rede bekr\u00e4ftigte die rum\u00e4nische Au\u00dfenministerin die Unterst\u00fctzung Bukarests f\u00fcr ein Moratorium f\u00fcr Angriffe im Schwarzen Meer. Dieses solle den weiteren Export von Lebensmitteln auf die Weltm\u00e4rkte erm\u00f6glichen. Zudem betonte \u021aoiu die Notwendigkeit einer engeren Abstimmung mit den L\u00e4ndern Afrikas und des Globalen S\u00fcdens, hei\u00dft es in der Mitteilung des Au\u00dfenministeriums. Unterdessen k\u00fcndigte Oana \u021aoiu an, dass der armenische Ministerpr\u00e4sident Nikol Paschinjan bis zum Jahresende zu einem Besuch nach Bukarest kommen werde. Dabei soll die strategische Partnerschaft zwischen Armenien und Rum\u00e4nien unterzeichnet werden. Die Entscheidung, die Beziehungen zwischen beiden L\u00e4ndern auf dieses Niveau anzuheben, war zuvor in New York bekannt gegeben worden.<\/strong><\/span><\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 14pt;\"><strong>Wetter: In Rum\u00e4nien sind die Temperaturen heute leicht gestiegen. F\u00fcr die Jahreszeit bleibt es aber vergleichsweise k\u00fchl. In den Bergen kann es \u00f6rtlich Schauer geben. Die H\u00f6chsttemperaturen liegen zwischen 13 und 24 Grad. In Bukarest wurden zur Mittagszeit 21 Grad gemessen.<\/strong><\/span><\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Regierungskrise: In Bukarest hat der designierte Ministerpr\u00e4sident Siegfried Mure\u0219an die Grundz\u00fcge seines Regierungsprogramms vorgestellt. Der liberale Europaabgeordnete k\u00fcndigte dabei an, dass es keine Erh\u00f6hungen von Steuern und Abgaben geben soll. 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