{"id":628071,"date":"2019-10-19T17:05:00","date_gmt":"2019-10-19T14:05:00","guid":{"rendered":"http:\/\/devrri.freshlemon.ro\/aktuell\/die-woche-14-10-18-10-2019-im-ueberblick-id628071.html"},"modified":"2019-10-19T17:05:00","modified_gmt":"2019-10-19T14:05:00","slug":"die-woche-14-10-18-10-2019-im-ueberblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rri.ro\/de\/aktuell\/wochenspiegel\/die-woche-14-10-18-10-2019-im-ueberblick-id628071.html","title":{"rendered":"Die Woche 14.10.-18.10.2019 im \u00dcberblick"},"content":{"rendered":"<p><strong>Konsultationen f\u00fcr die Bildung einer neuen Regierung in Bukarest<\/strong><\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Der vom Statspr\u00e4sidenten Klaus Iohannis designierte Premierminister Ludovic Orban hat 10 Tage Zeit, um dem Parlament sein Regierungsteam und sein Programm vorzustellen. Um best\u00e4tigt zu werden, ben\u00f6tigt das neue Kabinett die Stimme von 233 Senatoren und Abgeordneten von insgesamt 465. Bisher k\u00f6nnen die Liberalen nur auf ihre eigenen Senatoren und Abgeordneten sowie auf die Vertreter der ethnischen Minderheiten z\u00e4hlen. Die meisten anderen Parteien, die geholfen haben, das Dancila-Kabinett zu entlassen, haben ihre eigenen Bedingungen oder warten darauf, zu sehen, was das neue Kabinett vorschl\u00e4gt. Die Sozialdemokraten sagten, sie w\u00fcrden eine liberale Regierung nicht unterst\u00fctzen. Der Vorsitzende der Union Rettet Rum\u00e4nien USR Dan Barna hat am Freitag nach Verhandlungen mit Vertretern der National-Liberalen Partei PNL erkl\u00e4rt, dass es eine ausdr\u00fcckliche Offenheit des designierten Premierministers Ludovic Orban f\u00fcr die von der USR unterst\u00fctzten Ma\u00dfnahmen gebe und dass dies eine erste Diskussion sei, wobei Anfang n\u00e4chster Woche eine weitere Runde von Konsultationen stattfinden werde. Am Donnerstag hatten die National-Liberalen Konsultationen mit der Allianz der Liberalen und Demokraten ALDE, der Demokratischen Union der Ungarn in Rum\u00e4nien UDMR und der Partei Pro-Rum\u00e4nien Pro Romania. Die Abgeordneten, die die Gruppe der ethnischen Minderheiten vertreten, haben bereits gesagt, dass sie ein m\u00f6gliches Orban-Kabinett unterst\u00fctzen werden. Am Mittwoch fanden Gespr\u00e4che mit der Partei Volksbewegung PMP statt, die Ludovic Orban als ermutigend bezeichnete, da auch die M\u00f6glichkeit diskutiert wurde, dass diese Partei in der Regierung vertreten sein k\u00f6nnte. Ludovic Orban muss bis n\u00e4chste Woche die Struktur seines Kabinetts und die Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die Minister vorstellen. Die Soziademokraten von der PSD sollen laut eigenen Angaben bei der Abstimmung nicht im Parlament anwesend sein, damit das notwendige Quorum nicht erreicht wird.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p><strong>Neues Abkommen \u00fcber den Brexit<\/strong><\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Die 27 Mitgliedstaaten der Europ\u00e4ischen Union, die zu ihrem Herbstgipfel zusammengekommen sind, haben die vom britischen Premierminister mit Br\u00fcssel vereinbarte Brexit-Vereinbarung best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Das neue Abkommen zwischen Br\u00fcssel und London \u00fcber den Austritt des Vereinigten K\u00f6nigreichs aus dem EU-Block war vom Verhandlungsf\u00fchrer der EU f\u00fcr Brexit Michel Barnier als fair und ausgewogen und vom britischen Premierminister Boris Johnson als ausgezeichnet bezeichnet worden.   <\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>In dem Dokument, das die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten auf ihrem Herbstgipfel billigten, werden die Europ\u00e4ische Kommission, das Europ\u00e4ische Parlament und der Rat der Union aufgefordert, alle erforderlichen Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass diese Vereinbarung am 1. November 2019 in Kraft tritt. Der Text erw\u00e4hnt nicht die M\u00f6glichkeit einer weiteren Verschiebung des Brexit im Falle eines negativen Abstimmungsergebnisses in der britischen Abgeordnetenkammer.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Laut Michel Barnier zeigte sich der britische Premierminister Boris Johnson in einem Telefongespr\u00e4ch mit dem derzeitigen Pr\u00e4sidenten der Europ\u00e4ischen Kommission Jean-Claude Juncker  zuversichtlich, dass er die Unterst\u00fctzung des Parlaments in London gewinnen kann. Der Pr\u00e4sident des Europ\u00e4ischen Rates Donald Tusk \u00e4u\u00dferte sich wiederum optimistisch und versicherte, dass er niemals gr\u00fcnes Licht f\u00fcr ein Abkommen geben werde, wenn es nicht OK f\u00fcr die EU und Irland sei.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu der Backstop-L\u00f6sung, die in der vorherigen Vereinbarung festgelegt wurde, die von der ehemaligen Premierministerin Theresa May ausgehandelt und vom britischen Parlament dreimal abgelehnt wurde, besteht keine Notwendigkeit, das jetzt vereinbarte neue Protokoll durch ein sp\u00e4teres Abkommen zwischen London und Br\u00fcssel zu ersetzen, was ein erhebliches Zugest\u00e4ndnis seitens der Europ\u00e4er darstellt.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Klaus Iohannis, der das Dokument im Namen Rum\u00e4niens unterzeichnet hat, sagte, dass das am Donnerstag angek\u00fcndigte Brexit-Abkommen die Situation der im Vereinigten K\u00f6nigreich ans\u00e4ssigen rum\u00e4nischen Staatsangeh\u00f6rigen nicht ver\u00e4ndert, da alle ihre Rechte weiterhin gewahrt sind. Die einzigen Aspekte des Abkommens, die neu verhandelt und ge\u00e4ndert wurden, betreffen die irische Grenzfrage, sagte der rum\u00e4nische Staatschef und bekr\u00e4ftigte, dass der Austritt aus der EU auf der Grundlage eines Abkommens die beste Option sei.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p> <strong>Sterblichen \u00dcberreste der K\u00f6nigin Mutter Elena in Rum\u00e4nien<\/strong><\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Die sterblichen \u00dcberreste der K\u00f6nigin Mutter Elena sind am Freitag nach Rum\u00e4nien gebracht worden. Ein Milit\u00e4rflugzeug transportierte den Sarg der K\u00f6nigin aus der Schweiz nach Bukarest; am Freitag wurde der Sarg im Elisabeta-Palast in Bukarest aufgebahrt; am Samstag werden die sterblichen \u00dcberreste der K\u00f6nigin Mutter Elena in der k\u00f6niglichen Nekropole im Kloster Curtea de Arge\u015f im S\u00fcden des Landes bestattet. Die aus der griechischen K\u00f6nigsfamilie stammende K\u00f6nigin Elena heiratete 1921 Prinz Carol von Rum\u00e4nien, den sp\u00e4teren K\u00f6nig Carol II. Die Ehe wurde sieben Jahre sp\u00e4ter aufgrund der Untreue ihres Ehemannes geschieden. K\u00f6nigin Elena widmete sich der Erziehung ihres einzigen Sohnes, K\u00f6nig Michael I. W\u00e4hrend der sieben Jahren als K\u00f6nig Michael I. der Herrscher Rum\u00e4niens war, war die K\u00f6nigin Mutter Elena die engste Beraterin und Vertraute des K\u00f6nigs. Januar 1948 verlie\u00dfen K\u00f6nigin Elena und Ihr Sohn Michael Rum\u00e4nien f\u00fcr immer. Unter dem Druck und den Drohungen der in Bukarest etablierten neuen kommunistischen Macht war K\u00f6nig Michael gezwungen, abzudanken. In einer Erkl\u00e4rung des K\u00f6nigshauses von Rum\u00e4nien hei\u00dft es, dass die K\u00f6nigin Mutter Elena nun nach sieben Jahrzehnten f\u00fcr immer nach Rum\u00e4nien zur\u00fcckkehrt.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p><strong>Laura Codru\u0163a K\u00f6vesi als europ\u00e4ische Generalstaatsanw\u00e4ltin best\u00e4tigt<\/strong><\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Die ehemalige  Chefin der Nationalen Antikorruptionsbeh\u00f6rde in Rum\u00e4nien Laura Codru\u0163a K\u00f6vesi ist von der Konferenz der Pr\u00e4sidenten des Europ\u00e4ischen Parlaments, die sich aus den Vorsitzenden der verschiedenen Fraktionen und dem Sprecher des Europ\u00e4ischen Parlaments zusammensetzt, als europ\u00e4ische Generalstaatsanw\u00e4ltin best\u00e4tigt worden. Dies war der letzte offizielle Schritt im Ernennungsverfahren, wobei das Europ\u00e4ische Parlament bekanntgab, dass K\u00f6vesi nun ihr siebenj\u00e4hriges Mandat als Leiterin der Europ\u00e4ischen Staatsanwaltschaft beginnen kann. Dies ist eine unabh\u00e4ngige Stelle, die f\u00fcr die Untersuchung und Anklage von Verbrechen gegen die finanziellen Interessen der Europ\u00e4ischen Union zust\u00e4ndig ist. Laura Codru\u0163a K\u00f6vesi ist die erste Person, die die Position der EU-Generalstaatsanw\u00e4ltin \u00fcbernimmt. K\u00f6vesi hat sich diese Position trotz der Opposition der amtierenden sozialdemokratischen Regierung Rum\u00e4niens errungen.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p><strong>Mircea Geoan\u0103 \u00fcbernimmt das Mandat des stellvertretenden NATO-Generalsekret\u00e4rs<\/strong><\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Mircea Geoan\u0103 hat am Donnerstag das Mandat des stellvertretenden NATO-Generalsekret\u00e4rs \u00fcbernommen; es ist die h\u00f6chste Position, die ein Rum\u00e4ne in der Hierarchie der Nordatlantischen Allianz einnimmt. Die Entscheidung wurde diesen Sommer von NATO-Generalsekret\u00e4r Jens Stoltenberg bekanntgegeben. Mircea Geoana ersetzt die Amerikanerin Rose Gottemoeller. Ihre Amtszeit war eine Premiere, denn sie war die erste Frau, die in der 70-j\u00e4hrigen Geschichte der Nordatlantischen Allianz eine solche Position innehatte. Das Mandat von Mircea Geoan\u0103 ist auch eine Premiere, denn der rum\u00e4nische Diplomat ist der erste W\u00fcrdentr\u00e4ger aus Osteuropa, der stellvertretender NATO-Generalsekret\u00e4r wird. Mircea Geoan\u0103 ist der Gr\u00fcnder und Pr\u00e4sident des Aspen Romania Institute. Er war Pr\u00e4sident des rum\u00e4nischen Senats, Au\u00dfenminister und Botschafter Rum\u00e4niens in den USA.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konsultationen f\u00fcr die Bildung einer neuen Regierung in Bukarest &#13; &#13; &#13; &#13; Der vom Statspr\u00e4sidenten Klaus Iohannis designierte Premierminister Ludovic Orban hat 10 Tage Zeit, um dem Parlament sein Regierungsteam und sein Programm vorzustellen. Um best\u00e4tigt zu werden, ben\u00f6tigt das neue Kabinett die Stimme von 233 Senatoren und Abgeordneten von insgesamt 465. 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