{"id":628767,"date":"2016-04-04T20:37:00","date_gmt":"2016-04-04T17:37:00","guid":{"rendered":"http:\/\/devrri.freshlemon.ro\/aktuell\/versorgungskrise-im-kommunismus-die-informellen-seilschaften-der-ueberlebenskuenstler-id628767.html"},"modified":"2016-04-04T20:37:00","modified_gmt":"2016-04-04T17:37:00","slug":"versorgungskrise-im-kommunismus-die-informellen-seilschaften-der-ueberlebenskuenstler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rri.ro\/de\/feature-reportage\/pro-memoria-zur-geschichte-rumaeniens\/versorgungskrise-im-kommunismus-die-informellen-seilschaften-der-ueberlebenskuenstler-id628767.html","title":{"rendered":"Versorgungskrise im Kommunismus: Die informellen Seilschaften der \u00dcberlebensk\u00fcnstler"},"content":{"rendered":"<p>Im Kommunismus waren Versorgungsengp\u00e4sse zur Regel geworden. Einige Historiker sprechen in diesem Zusammenhang sogar von einer Kultur der Knappheit. Besonders in den 1980ern, als die Armut sich verallgemeinert und versch\u00e4rft hatte, war Knappheit an allen Ecken und Enden eine allt\u00e4gliche Erscheinung. Es gab fast nichts mehr zu kaufen, ohne stundenlang Schlange stehen zu m\u00fcssen. Historiker haben in den Archiven die Briefe der einfachen B\u00fcrger an die Partei- und Staatsinstitutionen untersucht, die sich \u00fcber allerlei M\u00e4ngel beklagten. In einer bedauerlichen Wirtschaftssituation, die von einem unf\u00e4higen und von fixen Ideen getriebenen Regime verursacht worden war, wurden die menschlichen Beziehungsgeflechte zum Mittel zur \u00dcberwindung der Versorgungskrise. Die Historikerin Mioara Anton vom Bukarester Geschichtsinstitut Nicolae Iorga\u201c beschreibt den Mechanismus, mit dem sich die Menschen gegenseitig halfen, die Engp\u00e4sse zu \u00fcberbr\u00fccken:<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p><em>Verboten, aber trotzdem m\u00f6glich &#8212; das war eines der Paradoxe des kommunistischen Alltags. Die Knappheit, die Einschr\u00e4nkungen, die Rationierungen, die vom <\/em><em>Ceau\u015fescu-Regime eingef\u00fchrt worden waren, um die katastrophale Wirtschaftsrealit\u00e4t zu kaschieren, generierten oft einfallsreiche L\u00f6sungen, wodurch alles erlaubt und zug\u00e4nglich wurde. Es entstanden informelle Netzwerke der \u00dcberlebensk\u00fcnstler, jederzeit bereit, eine L\u00f6sung f\u00fcr die scheinbar unl\u00f6sbaren Probleme des Alltags zu finden, von der Vermittlung eines Engelmachers f\u00fcr die sonst illegale Abtreibung bis zu Situationen, in denen man ein gutes Wort f\u00fcr jemanden einlegte, damit er einen Posten oder ein Amt bekommt, vom Erlassen einer Verwaltungsstrafe bis zum Erwerb von diversen begehrten G\u00fctern. In diesen Netzwerken widerspiegelten sich alle sozialen Schichten mit ihren jeweiligen politischen oder wirtschaftlichen Interessen und Bed\u00fcrfnissen. Die informellen Netze funktionierten nach anderen Regeln als die offiziellen Gesellschaftsnormen und sie stellten eine profitable Alternative besonders f\u00fcr diejenigen dar, die sie betrieben, aber auch f\u00fcr diejenigen, die diese in Anspruch nehmen mussten. Die Parallelwirtschaft war immer abh\u00e4ngig vom Staatssektor und von dessen Ressourcen und hat auch die Vertriebskan\u00e4le dieses Bereiches genutzt.\u201c<\/em><\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Die Sozialnetzwerke, die versucht haben, die Versorgungskrise zu \u00fcberbr\u00fccken, waren mit den Beh\u00f6rden und der offiziellen Politik eng verflochten. Obwohl sie nach dem Muster der Untergrundorganisationen vorgingen, hatten sie eine starke Pr\u00e4senz im Alltag, und die kommunistischen Beh\u00f6rden waren sich deren Existenz und Funktion vollkommen bewusst. Historikerin Mioara Anton:<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p><em>Die informellen Netzwerke waren spezifisch f\u00fcr die kommunistischen Regime, denn wir haben es hier nicht mit einer rum\u00e4nischen Besonderheit zu tun. Es ist eine Reihe von Praktiken entstanden, die das Leben im Kommunismus ertr\u00e4glich gemacht haben. Die Dokumentationsquellen, die uns gestatten, den damaligen Alltagspraktiken nachzugehen, sind die Memoiren, die Tageb\u00fccher, die Interviews mit kleinen Parteiaktivisten, mit \u00dcberlebensk\u00fcnstlern, mit den Gr\u00fcndern der Netzwerke, die die selbst in Partei- und Staatsstrukturen vorgedrungen waren. Wir verf\u00fcgen \u00fcber offizielle Unterlagen, \u00fcber Notizen, Informationen, Berichte, die die Entwicklung und Bedeutung der informellen Netzwerke im Rahmen der Planwirtschaft beschreiben. Die zunehmende Ausdehnung der Netzwerke stand in direkter Verbindung mit der Kriminalisierung des Systems, im Sinne der Ausweitung des Korruptionsph\u00e4nomens und der Verallgemeinerung der Versorgungskrise. Z.B. z\u00e4hlten die Kampagnen zur Bek\u00e4mpfung der Bestechung Anfang der 1970er gemeinsam mit der Bek\u00e4mpfung des sogen. sozialen Parasitismus zu den wenigen \u00f6ffentlichen Versuchen des Regimes, die Gesellschaft zu mobilisieren, um einige allgemein akzeptierte Normen einzuf\u00fchren. Diese sollten mit der offiziellen Einheitsbrei-Rhetorik im Einklang stehen, sodass alle B\u00fcrger eine korrekte Verhaltensweise an den Tag legen, wie es in der Propaganda-Sprache hie\u200e\u00df.\u201c<\/em><\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Das Regime hat zugleich versucht, die zersetzende Kraft der Versorgungskrise einzud\u00e4mmen. Mioara Anton:<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p><em>Je kl\u00e4glicher die staatlich verordneten Entwicklungsprogramme in der Wirtschaft scheiterten, desto mehr und strengere Regeln zur Verwaltung der Knappheit sind entstanden. Ich erinnere an das sogenannte Programm zur Selbstverwaltung und Selbstversorgung der Bev\u00f6lkerung, das 1981 ins Leben gerufen wurde. Dadurch hat man den jeweils Ortsans\u00e4ssigen verboten, sich die n\u00f6tigen Dinge des Lebens aus anderen Ortschaften zu besorgen. Ein Jahr sp\u00e4ter entstand das sogen. Programm zur rationellen Ern\u00e4hrung, danach hat man Lebensmittelkarten ausgestellt, mit denen man nur eine monatlich begrenzte Menge von Grundnahrungsmitteln kaufen konnte. Es wurde auch eine Sondergesetzgebung erlassen, die das Ergattern und Horten von \u00fcberm\u00e4\u200e\u00dfigen Warenmengen bzw. den Weiterverkauf unter Strafe stellte. Die staatlich gelenkte Planwirtschaft, die propagandistisch als F\u00fcnfjahresplan der Qualit\u00e4t inszeniert wurde, der ber\u00fcchtigte F\u00fcnfjahresplan also, der angeblich in nur viereinhalb Jahren vollbracht wurde, oder der F\u00fcnfjahresplan der wissenschaftlichen Revolution waren ebensoviele Misserfolge, die vom Ceau\u015fescu-Regime niemals eingestanden wurden. Der Versuch Iulian Dobrescus, dem Leiter des Staatsplanungsrates, Ceau\u015fescu 1982 von der Notwendigkeit zu \u00fcberzeugen, die Produktionspl\u00e4ne an die Tendenzen der Weltwirtschaft anzupassen, ist genauso gescheitert. Er bestand in einem Bericht auf die Notwendigkeit eines korrekten Verh\u00e4ltnisses zwischen Qualit\u00e4t und Quantit\u00e4t. Dies h\u00e4tte seiner Meinung nach zum Wirtschaftswachstum und zur Eind\u00e4mmung der Versorgungsengp\u00e4sse gef\u00fchrt. Seine Empfehlungen wurden nicht beachtet, und Dobrescu trat aus seinem Amt zur\u00fcck.\u201c<\/em><\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Die Versorgungsengp\u00e4sse waren auf den ersten Blick eine Folge der Wirtschaftskrise. Ein tiefergehender Grund sei jedoch die Natur des kommunistischen Regimes an sich gewesen, meint die Historikerin Mioara Anton:<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p><em>Ein anderer Aspekt, der die Entwicklung der informellen Wirtschaft angespornt hat, ist das, was der US-amerikanische Politikwissenschaftler Ken Jowitt als Vertrautheit des Regimes bezeichnete. Das komme vor, wenn die Partei in Routine gerate und die Gesellschaft sich selbst \u00fcberlassen werde, sagt Jowitt. Das absolute Machtmonopol der Partei wurde von einem System der Vetternwirtschaft unterminiert, das innerhalb der Elite und im engen Verh\u00e4ltnis zur Elite entstanden war. Das hat die illegalen oder halblegalen Gesch\u00e4fte erleichtert. Die Partei hat ein traditionelles politisches Verhalten und eine bestimmte politische Haltung an der Machtspitze und in der Gesellschaft erlaubt und sogar ermutigt. Ceau\u015fescu<\/em> <em>hatte als Parteivorsitzender eine rosa Brille auf, mit der er die Realit\u00e4t in der rum\u00e4nischen Gesellschaft wahrnahm. In seiner Auffassung hatte der Pro-Kopf-Verbrauch zugenommen und die L\u00e4den seien mit ausreichend differenzierten Produkten versorgt gewesen, selbst wenn nicht f\u00fcr jeden Geschmack etwas dabei war. Und er glaubte auch, dass die Gesundheits- und Krankenpflege auf einer normalen Ebene lagen. Alle anderen wussten, dass dies nicht der Realit\u00e4t entsprach.\u201c<\/em><\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Die Versorgungskrise endete mit der Wende. Sie hat jedoch ein Erbe hinterlassen, das der neuen Wirtschaft im postkommunistischen Rum\u00e4nien als Grundlage diente: das Netzwerk der Seilschaften, das den Profiteuren des alten Regimes zu wirtschaftlichem und sozialem Aufstieg verhalf.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Kommunismus waren Versorgungsengp\u00e4sse zur Regel geworden. 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