{"id":634070,"date":"2022-01-21T17:27:00","date_gmt":"2022-01-21T15:27:00","guid":{"rendered":"http:\/\/devrri.freshlemon.ro\/aktuell\/nachrichten-21-01-2022-id634070.html"},"modified":"2022-01-21T17:27:00","modified_gmt":"2022-01-21T15:27:00","slug":"nachrichten-21-01-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rri.ro\/de\/aktuell\/newsflash-de\/nachrichten-21-01-2022-id634070.html","title":{"rendered":"Nachrichten 21.01.2022"},"content":{"rendered":"<p>Rum\u00e4nien verzeichnete am Freitag, mit \u00fcber 19.000 F\u00e4llen, einen neuen Rekord an Coronavirus-Infektionen.  Im Vergleich zu dem H\u00f6hepunkt der 4. Welle, im Herbst, befinden sich diesmal weniger Patienten in Krankenh\u00e4usern \u2013 knapp \u00fcber 4.900, von denen fast 550 auf Intensivstationen. Laut Gesundheitsminister Alexandru Rafila ist die Zahl der Corona-Todesf\u00e4lle jetzt bis zu zehnmal niedriger als im Oktober, als eine \u00e4hnliche Zahl von F\u00e4llen gemeldet wurde. Er k\u00fcndigte an, dass bald eine innovative antivirale Behandlung zur Verf\u00fcgung stehen werde. \u00dcber 8 Millionen Rum\u00e4nen sind mindestens einmal gegen Corona geimpft. Die Durchimpfungsrate der anspruchsberechtigten Bev\u00f6lkerung \u00fcber 12 Jahren liegt bei 47,5 %, teilte der Vorsitzende des nationalen Corona-Impfausschusses, Valeriu Gheorghi\u021b\u0103, mit. Ihm zufolge ist die h\u00f6chste Impfrate &#8211; 56 % \u2013 in der Altersgruppe der 50- bis 59-J\u00e4hrigen zu verzeichnen. Gem\u00e4\u00df dem Gesundheitsministerium sind die Krankenhausbetten f\u00fcr COVID-Patienten zu 22 % belegt.  N\u00e4chste Woche findet in den Schulen Pr\u00e4senzunterricht statt.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Am Donnerstag hat das Parlament in Wien ein Gesetz verabschiedet, wonach alle Erwachsenen gegen COVID-19 geimpft werden m\u00fcssen.  \u00d6sterreich ist das erste EU-Land, das trotz zahlreicher Proteste eine solche Ma\u00dfnahme ergreift. Das Gesetz tritt am 4. Februar in Kraft. Dar\u00fcber abgestimmt wurde zu einem Zeitpunkt, als \u00d6sterreich eine Rekordzahl von fast 30.000 Infektionen t\u00e4glich verzeichnete. Etwa 72 % der Bev\u00f6lkerung sind vollst\u00e4ndig geimpft. Die Zahl der Infektionen mit dem neuen Coronavirus geht im Vereinigten K\u00f6nigreich weiter zur\u00fcck. Die Regierung in London k\u00fcndigte f\u00fcr kommende Woche Lockerungen an: Masken und Corona-Zertifikate sind nicht mehr vorgeschrieben. T\u00e4glich werden etwa 92.000 F\u00e4lle gemeldet, und \u00fcber 90 % der Bev\u00f6lkerung sind geimpft. In Frankreich d\u00fcrfen ab n\u00e4chste Woche nur noch Personen, die einen vollst\u00e4ndigen Impfschutz nachweisen k\u00f6nnen, Restaurants, Bars und Caf\u00e9s, Einkaufszentren, Kinos, Theater, Konzerts\u00e4le, Stadien oder Sporthallen betreten und  den Fernverkehr nutzen, nachdem das Parlament ein entsprechendes Gesetz verabschiedet hat. Am Donnerstag wurden mehr als 400.000 Menschen als infiziert gemeldet, und 93 % der erwachsenen Bev\u00f6lkerung sind mit mindestens einer Dosis geimpft. Dennoch k\u00fcndigte die Regierung eine schrittweise Lockerung der Ma\u00dfnahmen an.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Der Streik der Gewerkschaftsmitglieder der Bukarester Verkehrsbetrieben (STB) wurde auch am heutigen Freitag fortgesetzt. Die Fahrer weigerten sich, mit Bussen, Trolleybussen und Stra\u00dfenbahnen aus den Depots zufahren, obwohl das Bukarester Gericht den Streik am Donnerstag ausgesetzt und die sofortige Wiederaufnahme des \u00f6ffentlichen Verkehrs in der Hauptstadt angeordnet hat. Das Gericht verhandelt heute auch \u00fcber einen zweiten Antrag der Bukarester Verkehrsbetriebe, betreffend die Rechtswidrigkeit des Protestes. Der Gewerkschaftsvorsitzende Vasile Petrariu machte die Wiederaufnahme des \u00f6ffentlichen Verkehrs vom R\u00fccktritt des Leiters des Unternehmens abh\u00e4ngig und forderte eine Lohnerh\u00f6hung von 10 %. Der Leiter der Bukarester Verkehrsbetriebe, Adrian Cri\u021b\u0103 sagte, er habe die Gewerkschaft Anfang des Jahres zu einer Tarifverhandlung eingeladen, aber keine Antwort erhalten. Der B\u00fcrgermeister der Hauptstadt, Nicu\u0219or Dan, erkl\u00e4rte, dass der Protest politisch motiviert ist und fordert die Einhaltung der Gesetze.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Das rum\u00e4nische Au\u00dfenministerium weist die \u00c4u\u00dferungen des Au\u00dfenministeriums der Russischen F\u00f6deration zur Milit\u00e4rpr\u00e4senz der Alliierten auf der \u00f6stlichen Seite der NATO zur\u00fcck, die es als unangemessen und unbegr\u00fcndet\u201c nennt. Das Au\u00dfenministerium erinnert in einer Mitteilung daran, dass die Pr\u00e4senz der NATO in den alliierten Staaten, die das Ergebnis von Entscheidungen ist, die auf h\u00f6chster Ebene von alliierten F\u00fchrern getroffen und von den daf\u00fcr verantwortlichen politischen und milit\u00e4rischen Strukturen umgesetzt werden, eine strikte Abwehrreaktion auf das aggressivere Verhalten der Russischen F\u00f6deration in der \u00f6stlichen Nachbarschaft ist, insbesondere seit 2014, als das ukrainische Territorium Krim von Russland illegal besetzt wurde. Dieses Verhalten verst\u00e4rkt sich heute weiter, trotz der Versuche der NATO, einen konstruktiven Dialog zu beginnen\u201c, f\u00fcgte das Au\u00dfenministerium in Bukarest hinzu. Russland forderte am Freitag den Abzug der Nato-Truppen aus Rum\u00e4nien und Bulgarien, als Teil der sogenannten Sicherheitsgarantien, die es vom Westen fordert. Das Moskauer Au\u00dfenministerium sagt, es wolle Truppen, die es Ausl\u00e4nder nennt, milit\u00e4rische Ausr\u00fcstung und Waffen aus den ehemals kommunistischen L\u00e4ndern, die 1997 nicht Mitglieder der Nordatlantischen Allianz waren, abziehen , weisen Analysten darauf hin, dass solche Behauptungen m\u00f6glicherweise auch f\u00fcr Polen oder die baltischen L\u00e4nder gelten.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>US-Au\u00dfenminister Antony Blinken sagte am Freitag, er werde die Gespr\u00e4che mit Moskau fortsetzen, forderte Russland aber auf, seine Massentruppen an der Grenze zur Ukraine abzuziehen. Nach den aufrichtigen und substanziellen\u201c Gespr\u00e4chen in Genf mit dem russischen Au\u00dfenminister Sergej Lawrow, sagte Blinken, Washington werde Moskau n\u00e4chste Woche Ideen\u201c in Form schriftlicher Antworten vorlegen. Lawrow seinerseits best\u00e4tigte, dass die USA eine schriftliche Antwort auf Moskaus Forderungen nach einer europ\u00e4ischen Sicherheitsarchitektur versprochen h\u00e4tten, wonach ein neues Treffen auf gleicher Ebene stattfinden werde. Der rum\u00e4nische Pr\u00e4sident Klaus Iohannis begr\u00fc\u00dfte am Donnerstag die Ank\u00fcndigung des US-Amtskollegen Joe Biden am Vorabend, die US-Milit\u00e4rpr\u00e4senz in Rum\u00e4nien an der Ostflanke der Nato zu verst\u00e4rken, falls sich die Sicherheitslage verschlechtert. Er sagte auch, dass die strategische Partnerschaft Rum\u00e4nien-Frankreich in der Schwarzmeerregion gest\u00e4rkt werde, nachdem sein Amtskollege Emmanuel Macron angek\u00fcndigt habe, dass Frankreich bereit sei, im Rahmen der Missionen des B\u00fcndnisses Truppen nach Rum\u00e4nien zu entsenden. Russland hat an der Grenze zur Ukraine mehr als 100.000 Soldaten geschickt, bestreitet jedoch die Planung einer Invasion.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rum\u00e4nien verzeichnete am Freitag, mit \u00fcber 19.000 F\u00e4llen, einen neuen Rekord an Coronavirus-Infektionen. Im Vergleich zu dem H\u00f6hepunkt der 4. Welle, im Herbst, befinden sich diesmal weniger Patienten in Krankenh\u00e4usern \u2013 knapp \u00fcber 4.900, von denen fast 550 auf Intensivstationen. 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