{"id":634124,"date":"2022-03-13T15:44:00","date_gmt":"2022-03-13T13:44:00","guid":{"rendered":"http:\/\/devrri.freshlemon.ro\/aktuell\/nachrichten-13-03-2022-id634124.html"},"modified":"2022-03-13T15:44:00","modified_gmt":"2022-03-13T13:44:00","slug":"nachrichten-13-03-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rri.ro\/de\/aktuell\/newsflash-de\/nachrichten-13-03-2022-id634124.html","title":{"rendered":"Nachrichten 13.03.2022"},"content":{"rendered":"<p>Der rum\u00e4nische Landwirtschaftsminister Adrian Chesnoiu hat am Sonntag erneut versichert, dass in Rum\u00e4nien keine Gefahr einer Nahrungsmittelkrise besteht. Bei einem Treffen mit Vertretern von Handelsketten und rum\u00e4nischen \u00d6lproduzenten sagte er, dass Rum\u00e4nien genug Lebensmittel f\u00fcr den Bedarf des Landes produziert. Er r\u00e4t der Bev\u00f6lkerung, nicht mehr als n\u00f6tig zu kaufen, um allen den Zugang zu Grundprodukten zu erm\u00f6glichen. Die Erkl\u00e4rungen kommen, nachdem viele Menschen in den letzten Tagen gro\u00dfe Mengen \u00d6l gekauft haben, weil sie bef\u00fcrchteten, dass das Produkt aus den Regalen verschwinden w\u00fcrde. Die Spekulationen \u00fcber die \u00d6lknappheit r\u00fchren daher, dass die Ukraine, ein Land, das sich im Krieg befindet, einer der weltweit gr\u00f6\u00dften Exporteure von Sonnenblumenkernen ist. Vor einigen Tagen f\u00fchrte die Angst vor einer Explosion der Kraftstoffpreise zu endlosen Schlangen an den Tankstellen. Dies, nachdem das Ende der letzten Woche vom Ansturm auf ausl\u00e4ndische W\u00e4hrungen gepr\u00e4gt war, weil in den sozialen Netzwerken der Zusammenbruch der Landesw\u00e4hrung als selbstverst\u00e4ndlich angesehen wurde. Die rum\u00e4nischen Beh\u00f6rden warnen erneut davor, dass solche Falschinformationen nur dazu dienen, Panik zu sch\u00fcren.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Der israelische Au\u00dfenminister Yair Lapid dankte Rum\u00e4nien bei seinem Besuch in Bukarest am Sonntag f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Fl\u00fcchtlinge aus der Ukraine, insbesondere derjenigen j\u00fcdischer Herkunft, und begr\u00fc\u00dfte die lange Freundschaft zwischen Israel und Rum\u00e4nien. Er forderte die Russische F\u00f6deration auf, den Konflikt mit der Ukraine durch Verhandlungen zu l\u00f6sen. Wir werden alles tun, um eine Friedensl\u00f6sung zu erreichen. Wir arbeiten mit unseren Verb\u00fcndeten &#8211; den Vereinigten Staaten und den europ\u00e4ischen Partnern &#8211; zusammen, um dieser Trag\u00f6die so schnell wie m\u00f6glich ein Ende zu setzen, betonte der israelische Au\u00dfenminister. Der rum\u00e4nische Au\u00dfenminister, Bogdan Aurescu, versicherte seinerseits, dass Rum\u00e4nien die weitere Evakuierung israelischer und j\u00fcdischer B\u00fcrger aus der Ukraine voll unterst\u00fctzen werde. Die schwere multidimensionale Krise, die durch die illegale russische Milit\u00e4raggression gegen die Ukraine verursacht wurde, ist nicht nur ein regionales Problem, sondern hat auch globale Auswirkungen, sagte Bogdan Aurescu. Auf bilateraler Ebene er\u00f6rterten die Beamten die Vorbereitung der n\u00e4chsten gemeinsamen Regierungssitzung im Laufe dieses Jahres. W\u00e4hrend des Treffens mit dem israelischen Beamten verurteilte Premierminister Nicolae Ciuc\u0103 die unprovozierte, ungerechtfertigte und illegale Aggression Russlands in der Ukraine aufs Sch\u00e4rfste und verwies auf die starke und einheitliche Reaktion der Europ\u00e4ischen Union und der NATO-Staaten zur St\u00e4rkung der Ostflanke und zur Gew\u00e4hrleistung der Sicherheit.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Das rum\u00e4nische Verkehrsministerium hat eine App f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge aus der Ukraine gestartet. Sie enth\u00e4lt Informationen in Ukrainisch, Englisch und Rum\u00e4nisch \u00fcber gr\u00fcne Verkehrskorridore in Rum\u00e4nien. Interessierte k\u00f6nnen sich \u00fcber das Stra\u00dfen-, Schienen- und Luftverkehrsnetz sowie \u00fcber Zollstellen, Bahnh\u00f6fe, Tankstellen und Flugh\u00e4fen informieren. Ukrainische Fl\u00fcchtlinge k\u00f6nnen kostenlos nach Rum\u00e4nien reisen, nachdem die Regierung in Bukarest einen entsprechenden Beschluss gefasst hat.  Dar\u00fcber hinaus stehen die einheitliche Notrufnummer 112 und die spezielle Kinder- und Jugendnummer 119 auch f\u00fcr Anrufe in ukrainischer Sprache zur Verf\u00fcgung An den Grenz\u00fcberg\u00e4ngen wurden zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen zur Verhinderung des Menschenhandels getroffen. Seit Freitag gibt es auch eine Online-Plattform, auf der Hilfsangebote zur Unterst\u00fctzung von Zivilisten, die vor dem Krieg in Rum\u00e4nien fliehen, gesammelt werden. Am Samstag fanden in mehreren rum\u00e4nischen St\u00e4dten Solidarit\u00e4tsaktionen mit der Ukraine statt. In Bukarest wurde am Samstag auf der National Arena ein Wohlt\u00e4tigkeitskonzert f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge organisiert, an dem mehr als 35 rum\u00e4nische und ausl\u00e4ndische S\u00e4nger teilnahmen und bei dem fast 4 Millionen Lei (ca. 800.000 \u20ac) gesammelt wurden. Solidarit\u00e4tsaktionen mit dem Nachbarland fanden auch in Constan\u021ba, Ia\u0219i, Cluj-Napoca, Piatra Neam\u021b und Roman statt. Seit dem Beginn des russischen Einmarsches in das Nachbarland sind rund 400 000 Ukrainer nach Rum\u00e4nien eingereist. Viele von ihnen richteten sich bereits nach Westeuropa.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Die Bombardierung der Ukraine durch das russische Milit\u00e4r geht weiter, nachdem gestern Abend Sirenen die Bewohner der Hauptstadt Kiew und von St\u00e4dten in fast allen Regionen des Landes alarmiert hatten. Russische Streitkr\u00e4fte haben am Sonntag einen Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt in der Region Lemberg nahe der Grenze zu Polen bombardiert, teilten die ukrainischen Beh\u00f6rden mit, wobei es Verletzte gab. Sie diente in den letzten Jahren als Ausbildungsbasis f\u00fcr ukrainische Streitkr\u00e4fte unter der Leitung ausl\u00e4ndischer Ausbilder. Unterdessen gehen die Bem\u00fchungen um die Evakuierung von Zivilisten aus der s\u00fcdukrainischen Hafenstadt Mariupol, die von den russischen Streitkr\u00e4ften belagert wird, weiter, obwohl zahlreiche fr\u00fchere Versuche gescheitert sind. In einer Videobotschaft gab Pr\u00e4sident Wolodimir Zelenskyj bekannt, dass fast 125.000 Menschen \u00fcber humanit\u00e4re Korridore aus den Konfliktgebieten in der Ukraine evakuiert worden sind. Die NATO hat angek\u00fcndigt, dass sie in den kommenden Tagen mit einer Versch\u00e4rfung der K\u00e4mpfe und der humanit\u00e4ren Krise in der Ukraine rechnet, mehr als zwei Wochen nach dem Beginn des russischen Einmarsches in das Nachbarland. Jens Stoltenberg, der Generalsekret\u00e4r der Allianz, forderte Pr\u00e4sident Wladimir Putin erneut auf, den Krieg zu beenden, alle Truppen abzuziehen und die Diplomatie zu akzeptieren.  Papst Franziskus hat am Sonntag vom Vatikan aus den Krieg Russlands in der Ukraine auf das Sch\u00e4rfste verurteilt und erkl\u00e4rt, die inakzeptable bewaffnete Aggression m\u00fcsse aufh\u00f6ren. Der Papst sagte, die Bombardierung von Krankenh\u00e4usern und anderen zivilen Zielen sei barbarisch und habe keinen g\u00fcltigen strategischen Grund.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>In den letzten 24 Stunden wurden in Rum\u00e4nien 1.626 Neuf\u00e4lle von mit SARS-CoV-2 infizierten Personen registriert. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden auch 26 Todesf\u00e4lle gemeldet. Etwas mehr als 3.700 infizierte Patienten wurden in Krankenh\u00e4user eingeliefert, 580 davon auf die Intensivstation.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>In Rum\u00e4nien ist das Wetter k\u00e4lter als normal f\u00fcr diese Zeit. Der Himmel ist unbest\u00e4ndig, mit anhaltender Bew\u00f6lkung in der \u00f6stlichen H\u00e4lfte des Landes, wo der Niederschlag \u00fcberwiegend in Form von Schnee \u00fcber kleinen Gebieten f\u00e4llt. Der Wind ist leicht bis m\u00e4\u00dfig. Die H\u00f6chsttemperaturen liegen zwischen 2 und 10 Grad Celsius.  In Bukarest herrschten mittags 7 Grad Celsius.<\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der rum\u00e4nische Landwirtschaftsminister Adrian Chesnoiu hat am Sonntag erneut versichert, dass in Rum\u00e4nien keine Gefahr einer Nahrungsmittelkrise besteht. 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