{"id":634144,"date":"2022-03-28T17:50:00","date_gmt":"2022-03-28T14:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/devrri.freshlemon.ro\/aktuell\/nachrichten-28-03-2022-id634144.html"},"modified":"2022-03-28T17:50:00","modified_gmt":"2022-03-28T14:50:00","slug":"nachrichten-28-03-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rri.ro\/de\/aktuell\/newsflash-de\/nachrichten-28-03-2022-id634144.html","title":{"rendered":"Nachrichten 28.03.2022"},"content":{"rendered":"<p>Der Pr\u00e4sident der Ukraine Wolodimir Zelenskyj erkl\u00e4rte, die Ukraine sei bereit, mit Russland \u00fcber die Annahme eines neutralen Status als Teil eines Friedensabkommens zu sprechen. Eine neue Gespr\u00e4chsrunde soll am Dienstag in Istanbul (T\u00fcrkei) beginnen. Ein Treffen zwischen den Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin und Wolodimir Zelenskyj, um \u00fcber den Krieg in der Ukraine zu sprechen, w\u00e4re jetzt kontraproduktiv, sagte der russische Au\u00dfenminister Sergej Lawrow. Andererseits belaufen sich die Verluste der Ukraine aufgrund des von Moskau ausgel\u00f6sten Krieges auf mehr als 564 Milliarden Dollar, wie Wirtschaftsministerin Yulia Sviridenko von Reuters zitiert wurde. Vor Ort formieren sich die russischen Streitkr\u00e4fte neu, k\u00f6nnen aber nirgendwo in der Ukraine vorr\u00fccken. Mehrere Einheiten der russischen Armee sind unter gro\u00dfen Verlusten nach Belarus zur\u00fcckgekehrt. Die Lage in Mariupol, der Hafenstadt am Asowschen Meer, in der die blutigsten K\u00e4mpfe seit Beginn des Krieges stattgefunden haben, bleibt dramatisch. Das Rote Kreuz hat erkl\u00e4rt, dass es nicht in der Lage ist, Hilfsg\u00fcter in die von russischen Truppen belagerte Stadt zu bringen, und hat Russland und die Ukraine aufgefordert, einen humanit\u00e4ren Korridor zu errichten. Nach Angaben der dortigen Beh\u00f6rden sind immer noch etwa 160 000 Zivilisten in der Stadt eingeschlossen, ohne Wasser, Lebensmittel, Medikamente oder Strom. Russland seinerseits bestreitet nach wie vor, dass seine Angriffe auf Zivilisten abzielen, und wirft der Ukraine vor, sich wiederholt nicht auf sichere Korridore f\u00fcr die Evakuierung der Bev\u00f6lkerung geeinigt zu haben. 1.140 ukrainische Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler werden im Rahmen des rum\u00e4nischen Plans in rum\u00e4nische Schulen studieren. Dies teilte Bildungsminister Sorin C\u00eempeanu mit.  Insgesamt reisten fast 34.000 Minderj\u00e4hrige nach der russischen Invasion in der Ukraine nach Rum\u00e4nien ein. Die Mehrzahl der ukrainischen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler werde jedoch den Unterricht nach dem ukrainischen Lehrplan fortsetzen, so C\u00e2mpeanu.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>In Europa gibt es kein Risiko f\u00fcr die Lebensmittelsicherheit, was die Versorgung angeht. Stattdessen haben wir eine Inflation &#8211; sagte der EU-Kommissar f\u00fcr Wirtschaft, Paolo Gentiloni, nach seinem Treffen mit Finanzminister Adrian C\u00e2ciu am Montag in Bukarest. Rum\u00e4nien k\u00f6nnte in diesem Jahr ein starkes Wirtschaftswachstum von etwa 4 % verzeichnen, aber die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine werden dieses Wachstum beeintr\u00e4chtigen,f\u00fcgte Paolo Gentiloni hinzu. Er erl\u00e4uterte, dass die Inflation im Februar in der EU auf 6,2 % und in Rum\u00e4nien auf 7,9 % gestiegen sei und die Aussichten auf weiteres Wachstum best\u00fcnden. Die Gespr\u00e4che zwischen den beiden Beamten bezogen sich auf die wirtschaftlichen Ma\u00dfnahmen, die im Zusammenhang mit Schocks in der Lieferkette zu ergreifen sind. Sie er\u00f6rterten auch die Lage, in der sich die europ\u00e4ischen L\u00e4nder aufgrund des Konflikts in der Ukraine befinden, und die Ma\u00dfnahmen zur Bew\u00e4ltigung des Fl\u00fcchtlingszustroms. Paolo Gentiloni h\u00e4lt sich am Montag und Dienstag in Bukarest auf, wo er mit Pr\u00e4sident Klaus Iohannis und Ministerpr\u00e4sident Nicolae Ciuc\u0103 sowie anderen rum\u00e4nischen Amtstr\u00e4gern zusammentreffen wird. Im Mittelpunkt des Besuchs stehen die wirtschaftlichen Aussichten sowie die Lage in Rum\u00e4nien, einen Monat nach Beginn des Krieges in der Ukraine.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Der Krieg Russlands gegen die Ukraine beeintr\u00e4chtigt das Sicherheitsklima in der Schwarzmeerregion und in S\u00fcdosteuropa ernsthaft, sagte der rum\u00e4nische Premierminister Nicolae Ciuca zum Abschluss eines Treffens der NATO-Regierungschefs aus S\u00fcdosteuropa in Sofia. Ihm zufolge ist Einigkeit das Schl\u00fcsselelement bei der Bew\u00e4ltigung von Konflikten, und die anwesenden Beamten beschlossen, in ihrer strategischen Ausrichtung auf die euro-atlantischen Werte Entschlossenheit zu zeigen.  Wir haben keinen Zweifel daran, dass Russland heute die gr\u00f6\u00dfte Bedrohung f\u00fcr unsere gemeinsame Sicherheit darstellt. Wir brauchen eine st\u00e4rkere Verteidigung und eine wirksamere Abschreckung, f\u00fcgte Nicolae Ciuca hinzu. In diesem Zusammenhang er\u00f6rterten die anwesenden Regierungschefs die gemeinsame Zusammenarbeit bei der Gew\u00e4hrleistung der Sicherheit in ihren L\u00e4ndern unter Ber\u00fccksichtigung der j\u00fcngsten NATO-Beschl\u00fcsse. Ein weiteres wichtiges Thema war die Verringerung der Abh\u00e4ngigkeit von russischem Gas und die Suche nach L\u00f6sungen f\u00fcr den Anschluss der Region an Gaspipelines aus Westeuropa, insbesondere \u00fcber Griechenland.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Der rum\u00e4nische Verteidigungsminister Vasile D\u00eencu besucht heute mit seinem italienischen Amtskollegen Lorenzo Guerini dem 57. Luftwaffenst\u00fctzpunkt in Mihail Kog\u0103lniceanu, im S\u00fcdosten des Landes. Am Samstag gab Lorenzo Guerini bekannt, dass Italien vier weitere Kampfjets nach Rum\u00e4nien schicken werde, um die S\u00fcdostflanke der NATO zu st\u00e4rken. Italien hat bereits vier Eurofighter auf dem Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt Mihail Kog\u0103lniceanu stationiert, die durch diese vier Kampfflugzeuge erg\u00e4nzt werden. Seit Dezember 2021 ist die italienische Luftwaffe im Rahmen der NATO-Luftpolizei S\u00fcd mit der Luft\u00fcberwachung in der Region betraut.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Der Vorsitzende des rum\u00e4nischen Senats und der Liberalen Partei, Florin C\u00ee\u021bu, bekr\u00e4ftigte in Gespr\u00e4chen mit Beamten in Washington die Notwendigkeit, die Ostflanke der NATO zu st\u00e4rken. Unter anderem wurde \u00fcber die Verst\u00e4rkung der amerikanischen Milit\u00e4rpr\u00e4senz gesprochen. 25 Jahre nach dem Beginn der strategischen Partnerschaft zwischen Rum\u00e4nien und den USA bekr\u00e4ftigte Florin C\u00ee\u021bu die Verpflichtung Rum\u00e4niens, die Verteidigungsausgaben auf 2,5 % des BIP zu erh\u00f6hen und die milit\u00e4rische Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten zu intensivieren. In einem Posting f\u00fcgte Florin C\u00ee\u021bu hinzu, dass ein weiteres Thema der Diskussion die Bedeutung der europ\u00e4ischen Energiesicherheit und die Rolle Rum\u00e4niens in diesem Prozess war.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Binnen 24 Stunden wurden in Rum\u00e4nien 1.951 Neuf\u00e4lle von COVID-19 best\u00e4tigt, teilten die Beh\u00f6rden am Montag mit. Die meisten Neuerkrankungen, mehr als 650, wurden in Bukarest registriert. H\u00f6here Infektionsraten gibt es auch in den Landkreisen Cluj, Timi\u0219 und Ilfov. In den Krankenh\u00e4usern sind inzwischen mehr als 2 800 Patienten mit dem Coronavirus infiziert, von denen 400 auf der Intensivstation behandelt werden. Au\u00dferdem wurden acht Todesf\u00e4lle gemeldet. Das Nationale Gesundsheitsinstitut gab bekannt, dass in der vergangenen Woche mehr als 13 600 Dosen des Impfstoffs verabreicht wurden, davon etwa 1 900 als erste Dosis. Seit Beginn der Impfkampagne am 27. Dezember 2020  wurden mehr als 16,7 Millionen Dosen des Covid-Impfstoffs in Rum\u00e4nien verabreicht.     <\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Pr\u00e4sident der Ukraine Wolodimir Zelenskyj erkl\u00e4rte, die Ukraine sei bereit, mit Russland \u00fcber die Annahme eines neutralen Status als Teil eines Friedensabkommens zu sprechen. Eine neue Gespr\u00e4chsrunde soll am Dienstag in Istanbul (T\u00fcrkei) beginnen. 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