{"id":634220,"date":"2022-06-15T17:28:00","date_gmt":"2022-06-15T14:28:00","guid":{"rendered":"http:\/\/devrri.freshlemon.ro\/aktuell\/nachrichten-15-06-2022-id634220.html"},"modified":"2022-06-15T17:28:00","modified_gmt":"2022-06-15T14:28:00","slug":"nachrichten-15-06-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rri.ro\/de\/aktuell\/newsflash-de\/nachrichten-15-06-2022-id634220.html","title":{"rendered":"Nachrichten 15.06.2022"},"content":{"rendered":"<p>Die Zusammenarbeit zwischen Rum\u00e4nien und Frankreich im Sicherheitsbereich hat sich vor dem Hintergrund der vom russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ausgel\u00f6sten Krise auf begr\u00fc\u00dfenswerte Weise intensiviert. Dies erkl\u00e4rte der rum\u00e4nische Pr\u00e4sident Klaus Iohannis am Mittwoch im Anschluss eines Gespr\u00e4chs mit seinem franz\u00f6sischen Amtskollegen Emmanuel Macron. Anschlie\u00dfend trafen die beiden Staatschefs mit Soldaten zusammen, die auf dem St\u00fctzpunkt Mihail Kog\u0103lniceanu\u201c im S\u00fcdosten Rum\u00e4niens stationiert sind. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz bedankte sich Klaus Iohannis f\u00fcr die Anwesenheit des franz\u00f6sischen Soldaten und f\u00fcr die franz\u00f6sische F\u00fchrung der neu gebildeten NATO-Kampfgruppe in Rum\u00e4nien. Die beiden Pr\u00e4sidenten sprachen auch \u00fcber die Notwendigkeit, die Abschreckung und Verteidigung der Ostflanke, insbesondere im Schwarzen Meer, zu st\u00e4rken, \u00fcber das neue strategische Konzept des B\u00fcndnisses und \u00fcber die Aussichten auf einen NATO-Beitritt Schwedens und Finnlands. Emmanuel Macron wies darauf hin, dass die franz\u00f6sisch-rum\u00e4nischen Beziehungen, die in einer strategischen Partnerschaft verankert sind, auf einer zwei Jahrhunderte alten Freundschaft beruhen. In Zukunft wollen die beiden L\u00e4nder auf bilateraler Ebene weitere Fortschritte unternehmen\u2013 sagte Macron. Er f\u00fcgte hinzu, dass auf Wunsch der rum\u00e4nischen Seite ein ehrgeiziger Plan zur Unterst\u00fctzung der rum\u00e4nischen Seestreitkr\u00e4fte ausgearbeitet wird. Die beiden Staatschefs sprachen auch \u00fcber den Beitritt Rum\u00e4niens zum Schengen-Raum und der aktiven Beteiligung des Landes zum Schutz der EU-Au\u00dfengrenze. Von Rum\u00e4nien aus wird der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident nach Chi\u015fin\u0103u weiterreisen, wo er mit seiner moldawischen Amtskollegin Maia Sandu zusammentreffen wird.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Der rum\u00e4nische Innenminister Lucian Bode hat am Mittwoch angek\u00fcndigt, dass das Auslieferungsverfahren der wegen Korruption verurteilten ehemaligen Tourismusministerin Elena Udrea aus dem Nachbarland Bulgarien bis zum 20. Juni abgeschlossen sein wird. Die dazu befugten rum\u00e4nischen Staatsorgane werden sie \u00fcbernehmen und in eine Abteilung der Nationalen Verwaltung f\u00fcr Strafvollzug \u00fcberf\u00fchren &#8211; so Bode. Am 10. Juni gab das Berufungsgericht in Sofia dem Antrag der rum\u00e4nischen Beh\u00f6rden auf Auslieferung des ehemaligen Ministers statt, der in Rum\u00e4nien eine sechsj\u00e4hrige Haftstrafe im so genannten Fall Gala Bute verb\u00fc\u00dft. Der Prozess dauerte sieben Jahre. Damals floh die ehemalige Ministeinr bereits einmal, n\u00e4mlich 2018, nach Costa Rica, wo sie auch politisches Asyl erhalten haben soll. In einer endg\u00fcltigen Entscheidung ordnete das bulgarische Gericht die Vollstreckung des gegen Elena Udrea erlassenen Europ\u00e4ischen Haftbefehls und ihre Auslieferung an Rum\u00e4nien an. Die Medien in Bukarest halten Elena Udrea (48) f\u00fcr die einflussreichste Person im Umfeld des ehemaligen rum\u00e4nischen Pr\u00e4sidenten Traian B\u0103sescu (70), der von 2004 bis 2014 amtierte. Unter seinem Schutz, so die Kommentatoren, hat sie einen bemerkenswerten politischen Aufstieg hinter sich, der durch Amtszeiten als Generalrat in Bukarest, Pr\u00e4sidentenberaterin, Abgeordnete, Ministerin und, nachdem sie die national-liberale und die demokratisch-liberale Partei durchlaufen hat, als Vorsitzende der von B\u0103sescu gegr\u00fcndeten Partei der Volksbewegung (PMP) gekennzeichnet ist. Im Jahr 2014 war Udrea der Kandidat der PMP f\u00fcr das rum\u00e4nische Pr\u00e4sidentenamt und erhielt im ersten Wahlgang 5,20 % der Stimmen. Ihre Verurteilung erfolgte, nachdem das Oberste Kassations- und Justizgericht am 23. M\u00e4rz entschieden hatte, dass der ehemalige Pr\u00e4sident Basescu in seiner Jugend mit der Securitate, der politischen Polizei der kommunistischen Diktatur, zusammenarbeitete.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Rund 8.000 Gesundheitsgewerkschafter nahmen am Mittwoch an einer vom Sanitas-Verband organisierten Protestveranstaltung in Bukarest teil. Sie marschierten durch das Zentrum der Hauptstadt zum Regierungssitz und forderten vor allem Lohnanspr\u00fcche, die Aufhebung der 30-prozentigen Obergrenze f\u00fcr die Gew\u00e4hrung von Pr\u00e4mien, die Bezahlung von Wachpersonal zum Grundgehalt oder die Bereitstellung von Mitteln f\u00fcr Urlaubsgutscheine aus dem Staatshaushalt. Die Demonstranten beschuldigen die systematische Verletzung des Lohngesetzes, die sich vor allem auf die am schlechtesten bezahlten Besch\u00e4ftigten des Systems auswirkt: Krankenschwestern und -pfleger, Pflegepersonal und TESA-Mitarbeiter. Auch Mitglieder des Columna-Verbandes, der gr\u00f6\u00dften Gewerkschaftsorganisation im sozialen Pflegebereich, gingen auf die Stra\u00dfe und forderten L\u00f6hne sowie eine angemessene Finanzierung f\u00fcr ihren Arbeitsbereich.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Die Verteidigungsminister der NATO-Mitgliedstaaten sind am Mittwoch in Br\u00fcssel zu Gespr\u00e4chen \u00fcber zus\u00e4tzliche Waffenlieferungen an die Ukraine und den Beitritt Finnlands und Schwedens zum B\u00fcndnis zusammengekommen. Aufgrund der russischen Offensive im Donbass und den Gebietsgewinnen forderten die ukrainischen Vertreter, mehr Waffenlieferungen vom Westen. Die USA und das Vereinigte K\u00f6nigreich sagten bereits zu, der Ukraine mehrere Raketenwerfer zu liefern. Den Vorsitz des Br\u00fcsseler Treffens f\u00fchrt der US-Verteidigungsminister Lloyd Austin.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Irland (minus 30,9%), die Slowakei (minus 9,6%), Malta (minus 9,4%) und Rum\u00e4nien (minus 6,9%) verzeichneten im April den deutlichsten R\u00fcckgang der Industrieproduktion in der Europ\u00e4ischen Union im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2021 &#8211; berichtet das Europ\u00e4ische Statistische Amt (Eurostat). Die gr\u00f6\u00dften Zuw\u00e4chse der Industrieproduktion gab es dagegen in Litauen (20,6%), D\u00e4nemark (17%) und Bulgarien (16,9%). Insgesamt ging die Industrieproduktion in der Eurozone um 2% und in der Europ\u00e4ischen Union um 0,5% zur\u00fcck.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Die Generalinspektion der Grenzpolizei meldete, dass am Dienstag rund 8.500 ukrainische Staatsb\u00fcrgerinnen und -B\u00fcrger \u00fcber die Grenz\u00fcberg\u00e4nge nach Rum\u00e4nien eingereist sind. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges sind mehr als 1,2 Millionen ukrainische B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger nach Rum\u00e4nien eingereist.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>Das Wei\u00df-Gelbe Kreuz feiert am Mittwoch sein 25-j\u00e4hriges Bestehen in Rum\u00e4nien. Die nach belgischem Vorbild gegr\u00fcndete Stiftung Wei\u00dfes und Gelbes Kreuz war die erste zugelassene Einrichtung f\u00fcr h\u00e4usliche Krankenpflege in Rum\u00e4nien. In den zweieinhalb Jahrzehnten ihrer T\u00e4tigkeit betreuten \u00c4rzte, Krankenschwestern, Psychologen, Sozialarbeiter und Pfleger mehr als 30 000 Patienten, zumeist \u00e4ltere Menschen. <\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<\/p>\n<p> <span style=font-size: 1em;>Wetter \u2013 Der Himmel in Rum\u00e4nien ist wechselhaft, im Hochgebirge sowie im S\u00fcden und Osten des Landes ist es teilweise bew\u00f6lkt. Vereinzelt regnet es. Die H\u00f6chstwerte lagen zwischen 22 und 28 Grad Celsius. In Bukarest herrschten mittags 22 Grad.<\/span><\/p>\n<p>&#13;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zusammenarbeit zwischen Rum\u00e4nien und Frankreich im Sicherheitsbereich hat sich vor dem Hintergrund der vom russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ausgel\u00f6sten Krise auf begr\u00fc\u00dfenswerte Weise intensiviert. 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