{"id":969816,"date":"2026-01-09T17:42:00","date_gmt":"2026-01-09T15:42:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rri.ro\/?p=969816"},"modified":"2026-01-12T15:40:23","modified_gmt":"2026-01-12T13:40:23","slug":"nachrichten-09-01-2026-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rri.ro\/de\/aktuell\/newsflash-de\/nachrichten-09-01-2026-2-id969816.html","title":{"rendered":"Nachrichten 09.01.2026"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Mercosur: <\/strong>Eine Mehrheit der EU-Staaten hat am Freitag in Br\u00fcssel dem Freihandelsabkommen mit dem Mercosur zugestimmt. Das geschah trotz massiver Proteste von Landwirten und trotz des Widerstands Frankreichs, berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Mit dem gr\u00fcnen Licht aus Br\u00fcssel k\u00f6nnte EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen bereits am Montag nach Paraguay reisen, um das Abkommen mit den lateinamerikanischen Partnern zu unterzeichnen. Entscheidend f\u00fcr die erforderliche qualifizierte Mehrheit war die Unterst\u00fctzung Italiens. Frankreich stimmte gegen das Abkommen und k\u00fcndigte an, den Widerstand im Europ\u00e4ischen Parlament fortzusetzen. Dort beginnt in den kommenden Wochen das Ratifizierungsverfahren. Die Abstimmung gilt als offen, da nationale Interessen eine wichtige Rolle spielen d\u00fcrften. Das seit 1999 verhandelte Abkommen schafft eine der gr\u00f6\u00dften Freihandelszonen der Welt. Beteiligt sind die EU sowie Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay \u2013 zusammen mehr als 700 Millionen Verbraucher. In mehreren EU-L\u00e4ndern sorgt das Abkommen f\u00fcr Unmut bei Landwirten. Sie bef\u00fcrchten, dass der Abbau von Z\u00f6llen den Import billiger Agrarprodukte erleichtert.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Ukraine:<\/strong> Das russische Verteidigungsministerium meldet einen massiven Angriff auf die Ukraine in der Nacht zum 9. Januar. Er sei eine Reaktion auf einen mutma\u00dflichen ukrainischen Angriff auf die russische Pr\u00e4sidentenresidenz in der Region Nowgorod gewesen. Eingesetzt worden seien hochpr\u00e4zise Langstreckenwaffen von Land und von See, darunter Oreschnik-Raketen, sowie Drohnen. Ziel seien unter anderem Produktionsst\u00e4tten f\u00fcr Drohnen gewesen. In Kiew kamen nach Angaben der Beh\u00f6rden mindestens vier Menschen ums Leben. Dutzende weitere wurden verletzt. Die Polizei meldete Sch\u00e4den an mehreren Wohngeb\u00e4uden durch Drohnentreffer. B\u00fcrgermeister Witali Klitschko erkl\u00e4rte, unter den Todesopfern sei ein Arzt. Zudem seien vier Rettungskr\u00e4fte verletzt worden. Wichtige Infrastrukturen seien besch\u00e4digt. In mehreren Stadtteilen fiel Strom und Wasser aus.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Iran:<\/strong> In Iran dauern die Proteste weiter an. Am Donnerstag gingen die Menschen den zw\u00f6lften Tag in Folge auf die Stra\u00dfe, die gr\u00f6\u00dfte Kundgebung fand in Teheran statt. Die Beh\u00f6rden sperrten landesweit den Zugang zum Internet und zu Mobiltelefondiensten. Die Proteste hatten am 28. Dezember im Gro\u00dfen Basar von Teheran begonnen und breiteten sich laut BBC auf mehr als 50 St\u00e4dte aus. Ausl\u00f6ser waren die schwere Wirtschaftskrise und die starke Abwertung der Landesw\u00e4hrung Rial. Inzwischen richten sich viele Parolen offen gegen die Regierung. Irans oberster F\u00fchrer Ajatollah Ali Chamenei drohte den Demonstranten. Er warf ihnen vor, ausl\u00e4ndische S\u00f6ldner im Dienst von US-Pr\u00e4sident Donald Trump zu sein. Trump solle sich um die Probleme in seinem eigenen Land k\u00fcmmern, sagte Chamenei laut Reuters. Im Ausland ans\u00e4ssige iranische NGOs berichten von 34 bis 45 get\u00f6teten Demonstranten. Darunter bef\u00e4nden auch Kinder. Mehr als 2\u00a0000 Menschen seien nach Zusammenst\u00f6\u00dfen mit Sicherheitskr\u00e4ften festgenommen worden, so Reuters.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Wirtschaft:<\/strong> Die rum\u00e4nische Wirtschaft ist in den ersten neun Monaten des Jahres gewachsen. Das zeigen revidierte Zahlen des Nationalen Statistikamtes. Demnach legte die Wirtschaftsleistung von Januar bis Ende September um 0,9 Prozent zu. Das Bruttoinlandsprodukt erreichte 1.416 Milliarden Lei (283,2 Mrd. Euro). Das entspricht einem Anstieg von 1,5 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum. Zuw\u00e4chse gab es unter anderem in der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft und der Fischerei. Ihr Beitrag stieg um 0,6 Prozent. Auch der Gro\u00df- und Einzelhandel, Kfz-Reparaturen sowie das Hotel- und Gastst\u00e4ttengewerbe verzeichneten \u00e4hnliche Entwicklungen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Unwetter: <\/strong>Der rum\u00e4nische Katastrophneschutz meldet weiterhin zahlreiche Eins\u00e4tze wegen des Winterwetters. In den vergangenen 24 Stunden waren Feuerwehrkr\u00e4fte landesweit im Dauereinsatz. Sie unterst\u00fctzten Beh\u00f6rden und Bev\u00f6lkerung bei der Bew\u00e4ltigung wetterbedingter Notlagen. Starker Wind, Schneefall und Schneest\u00fcrme betrafen 32 Ortschaften in 15 Landkreisen sowie die Hauptstadt Bukarest. Feuerwehr und andere Einheiten des Innenministeriums pumpten Wasser aus H\u00e4usern und Kellern. Zudem beseitigten sie 18 umgest\u00fcrzte B\u00e4ume und zwei besch\u00e4digte Strommasten. Am Freitagmorgen waren noch f\u00fcnf Ortschaften in zwei Kreisen ohne Strom. Rund tausend Haushalte waren weiterhin betroffen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Eishockey:<\/strong> Die rum\u00e4nische U-20-Nationalmannschaft hat bei der Eishockey-Weltmeisterschaft der Division II, Gruppe A, eine Niederlage hinnehmen m\u00fcssen. Das Team verlor am Donnerstagabend in Bukarest gegen Gro\u00dfbritannien mit 1:2. In den weiteren Spielen besiegte Kroatien China, S\u00fcdkorea setzte sich gegen Spanien durch. In der Tabelle f\u00fchrt S\u00fcdkorea mit zw\u00f6lf Punkten. Es folgen Gro\u00dfbritannien mit neun Punkten und Rum\u00e4nien mit sechs. Dahinter liegen Kroatien, China und Spanien. Die letzten Spiele des Turniers finden am Samstag statt. Dann trifft Rum\u00e4nien auf S\u00fcdkorea.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mercosur: Eine Mehrheit der EU-Staaten hat am Freitag in Br\u00fcssel dem Freihandelsabkommen mit dem Mercosur zugestimmt. 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