{"id":997099,"date":"2026-03-21T16:45:35","date_gmt":"2026-03-21T14:45:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.rri.ro\/?p=997099"},"modified":"2026-03-21T15:07:29","modified_gmt":"2026-03-21T13:07:29","slug":"nachrichten-21-03-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rri.ro\/de\/aktuell\/newsflash-de\/nachrichten-21-03-2026-id997099.html","title":{"rendered":"Nachrichten 21.03.2026"},"content":{"rendered":"<p>Rum\u00e4nien schlie\u00dft sich einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung von Gro\u00dfbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden und Japan an. Darin geht es um die Sicherung der freien Schifffahrt in der Stra\u00dfe von Hormus, die durch den neuen Krieg im Nahen Osten beeintr\u00e4chtigt ist. Pr\u00e4sident Nicu\u0219or Dan erkl\u00e4rte in einem Facebook-Beitrag, dass sich Bukarest dieser Initiative vor dem Hintergrund der schwerwiegenden Folgen anschlie\u00dft, die eine m\u00f6gliche Sperre der Stra\u00dfe f\u00fcr die globalen Energiem\u00e4rkte und die Weltwirtschaft h\u00e4tte. Die Auswirkungen seien auch in Rum\u00e4nien sp\u00fcrbar \u2013 insbesondere bei den Kraftstoffpreisen. Der Pr\u00e4sident Dan betonte, Rum\u00e4nien sei bereit, sich an den internationalen Bem\u00fchungen zu beteiligen, um die Preise auf einem f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung tragbaren Niveau zu halten. Gleichzeitig h\u00e4lt Rum\u00e4nien an seiner klaren Entscheidung fest, sich nicht in den Konflikt im Nahen Osten einzumischen. Man arbeite gemeinsam mit internationalen Partnern an einer Deeskalation, so Nicu\u0219or Dan weiter. Die Unterzeichnerstaaten der Erkl\u00e4rung erkl\u00e4rten zudem, sie seien bereit, ihre Anstrengungen zu b\u00fcndeln, um eine sichere Passage von Schiffen durch die Stra\u00dfe von Hormus zu gew\u00e4hrleisten. Au\u00dferdem k\u00fcndigten sie Ma\u00dfnahmen zur Stabilisierung der Energiem\u00e4rkte an. In der Erkl\u00e4rung werden die j\u00fcngsten Angriffe Irans auf unbewaffnete Handelsschiffe im Golf, Angriffe auf zivile Infrastruktur \u2013 einschlie\u00dflich \u00d6l- und Gasanlagen \u2013 sowie die faktische Schlie\u00dfung der Stra\u00dfe von Hormus aufs Sch\u00e4rfste verurteilt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Rum\u00e4nien hat im Januar 2026 eine Erd\u00f6lproduktion von 199.500 Tonnen \u00d6l\u00e4quivalent verzeichnet. Das sind 19.500 Tonnen beziehungsweise 8,9 Prozent weniger als im gleichen Monat des Vorjahres. Dies geht aus Daten des Nationalen Instituts f\u00fcr Statistik hervor. Auch die Roh\u00f6limporte lagen unter dem Vorjahresniveau \u2013 sie waren um 13,2 Prozent geringer als im Januar 2025. Nach der j\u00fcngsten Energieprognose der Nationalen Kommission f\u00fcr Strategie und Prognose wird die Erd\u00f6lproduktion Rum\u00e4niens bis 2027 weiter zur\u00fcckgehen \u2013 mit einer durchschnittlichen j\u00e4hrlichen Rate von 2,5 Prozent. F\u00fcr das Jahr 2026 wird eine F\u00f6rdermenge von 2,68 Millionen Tonnen \u00d6l\u00e4quivalent erwartet \u2013 ein R\u00fcckgang von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. F\u00fcr 2027 wird ein weiterer R\u00fcckgang auf 2,63 Millionen Tonnen prognostiziert, das entspricht minus 1,9 Prozent. Als Hauptursachen nennt die Kommission den nat\u00fcrlichen R\u00fcckgang der Lagerst\u00e4tten sowie den Weiterbetrieb der bestehenden F\u00f6rderanlagen. Gleichzeitig wird ein Anstieg der Roh\u00f6limporte erwartet: F\u00fcr 2026 um 7,4 Prozent auf 7,52 Millionen Tonnen \u00d6l\u00e4quivalent und f\u00fcr 2027 um weitere 7,8 Prozent.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Oberste Magistraturrat in Rum\u00e4nien \u00fcbt scharfe Kritik an der Entscheidung, Haushaltsmittel umzuleiten, die urspr\u00fcnglich f\u00fcr die Auszahlung gerichtlich zugesprochener Gehaltsanspr\u00fcche von Besch\u00e4ftigten im Justizsystem vorgesehen waren. Konkret handelt es sich um eine Ma\u00dfnahme der Regierungskoalition, mit der rund eine Milliarde Lei , rund 200 Millionen Euro, zur Finanzierung sozialer Ma\u00dfnahmen bereitgestellt werden sollen. Diese waren von der Sozialdemokratischen Partei zur Unterst\u00fctzung des Staatshaushalts gefordert worden. Vor diesem Hintergrund k\u00fcndigte der Magistraturrat an, alle notwendigen Schritte einzuleiten und zu unterst\u00fctzen, um die den Richtern und Justizangestellten zugesprochenen Rechte einzufordern. Der Oberste Gerichtshof Rum\u00e4niens teilte bereits mit, dass auch eine Anrufung des Verfassungsgerichts m\u00f6glich ist. Begr\u00fcndet wird dies damit, dass die Umsetzung gerichtlicher Entscheidungen nicht optional sei und weder verschoben noch neu ausgelegt werden d\u00fcrfe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein iranischer Staatsb\u00fcrger und eine rum\u00e4nische Staatsb\u00fcrgerin sind angeklagt worden, nachdem sie versucht haben sollen, in den Sicherheitsbereich einer Marinebasis einzudringen, die Teil der nuklearen Abschreckung des Vereinigten K\u00f6nigreichs ist. Dar\u00fcber berichten britische Medien. Ein 34-j\u00e4hriger Mann und eine 31-j\u00e4hrige Frau wurden nach dem Vorfall auf der Marinebasis HM Clyde im Norden Schottlands festgenommen, die auch unter dem Namen Faslane bekannt ist. Die schottische Polizei teilte mit, dass die Ermittlungen derzeit noch andauern. Die Basis Faslane beherbergt den Kern der britischen U-Boot-Flotte sowie das nukleare Abschreckungssystem Trident.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn am kommenden Sonntag Parlamentswahlen in Rum\u00e4nien stattfinden w\u00fcrden, l\u00e4ge die nationalistische Oppositionspartei AUR mit 35 Prozent der Stimmen deutlich vorn. Das geht aus einer am Samstag ver\u00f6ffentlichten Umfrage des Instituts Avangarde hervor. Es folgen die vier Parteien der prowestlichen Regierungskoalition: Die Sozialdemokratische Partei k\u00e4me auf 22 Prozent, die Nationalliberale Partei auf 14 Prozent, die Partei \u201eRettet Rum\u00e4nien\u201c auf 11 Prozent und der Demokratische Verband der Ungarn in Rum\u00e4nien auf 5 Prozent. Alle \u00fcbrigen Parteien w\u00fcrden an der F\u00fcnf-Prozent-H\u00fcrde scheitern. Die Umfrage zeigt zudem eine deutliche Unzufriedenheit mit der Regierung unter Ministerpr\u00e4sident Ilie Bolojan. Auf die Frage nach der Arbeit der Regierung gaben 43 Prozent der Befragten an, v\u00f6llig unzufrieden zu sein, weitere 37 Prozent \u00e4u\u00dferten sich eher unzufrieden. 17 Prozent zeigten sich eher zufrieden, lediglich 1 Prozent sehr zufrieden. Auch die Bewertung des Regierungschefs f\u00e4llt kritisch aus: 49 Prozent der Befragten sind \u00fcberhaupt nicht zufrieden mit seiner T\u00e4tigkeit, 24 Prozent eher unzufrieden. 20 Prozent \u00e4u\u00dferten sich eher zufrieden, nur 1 Prozent sehr zufrieden. Auf die Frage nach der allgemeinen Richtung des Landes erkl\u00e4rten 79 Prozent der Befragten, Rum\u00e4nien bewege sich in die falsche Richtung. 18 Prozent halten den Kurs f\u00fcr richtig, 3 Prozent machten keine Angabe. Die Umfrage wurde zwischen dem 10. und 17. M\u00e4rz 2026 telefonisch unter 1.000 Personen durchgef\u00fchrt. Die maximale Fehlermarge liegt bei plus\/minus 3 Prozent.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Wetter in Rum\u00e4nien ist f\u00fcr diese Jahreszeit relativ mild. In der \u00f6stlichen Landesh\u00e4lfte f\u00e4llt leichter Regen. In den Gebirgsregionen kommt es zu gemischten Niederschl\u00e4gen, \u00fcberwiegend in Form von Schneeregen und Schnee. Vereinzelt k\u00f6nnen die Niederschlagsmengen 10 Liter pro Quadratmeter erreichen oder \u00fcberschreiten. Die H\u00f6chsttemperaturen liegen landesweit zwischen 9 und 14 Grad Celsius.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rum\u00e4nien schlie\u00dft sich einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung von Gro\u00dfbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden und Japan an. Darin geht es um die Sicherung der freien Schifffahrt in der Stra\u00dfe von Hormus, die durch den neuen Krieg im Nahen Osten beeintr\u00e4chtigt ist. 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