Nachrichten 11.01.2019

nachrichten 11.01.2019

Bukarest: Das erste Mandat der rumänischen EU-Ratspräsidentschaft ist eine gute Gelegenheit für Bukarest, sein Engagement für die Konsolidierung des europäischen Projekts zu bekräftigen – sagte der rumänische Präsident Klaus Iohannis während seines Treffens mit dem Präsidenten der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker und mit den europäischen Kommissaren. Laut Iohannis wird dieses Mandat den Wunsch Rumäniens unterstreichen, ein erfolgreiches, ergebnisorientiertes Mandat zu haben, das die europäische Agenda unter Berücksichtigung des komplexen Hintergrunds der folgenden sechs Monate vorantreiben wird. Die rumänische EU-Ratspräsidentschaft muss, in einem schwierigen Moment für Europa, Hoffnung geben, und aus diesem Grund wird sie in mehreren Stufen unterteilt, sagte der Chef der Europäischen Kommission. Jean Claude Juncker und die Mitglieder des Europäischen Kommission, die am Donnerstag in Bukarest eingetroffen sind, werden von der Ministerpräsidentin Viorica Dancila und anderen Ministern empfangen. Ihr Besuch in Bukarest erfolgt vor dem Hintergrund, der Übernahme durch Rumänien der EU-Ratspräsidentschaft, die am Donnerstag Abend durch eine Reihe von Reden über die Bedeutung dieses Ereignisses und den Platz Rumäniens innerhalb der EU geprägt wurde.

 

Bukarest: Papst Franziskus wird vom 31. Mai bis zum 2. Juni Rumänien besuchen, kündigte die Präsidialverwaltung in Bukarest an. Der Papst soll in der Hauptstadt Bukarest, den Städten Iasi und Blaj erwartet werden. Zuletzt hat Papst Johannes Paul II. im Jahre 1999 einen historischen  Rumänien abgestattet. Dieser war der erste Besuch eines Papstes in einem Land mit einer orthodoxen Mehrheit nach dem Schisma von 1054. Papst dankte der rumänischen orthodoxen Kirche für seine Einladung zu einem unvergesslichen ökumenischen Besuch in einem Land, das er als Brücke zwischen West und Ost bezeichnete.

 

Brüssel: Am Freitag ist eine Initiative mit dem Titel "Europe Cares" ins Leben gerufen worden, die in sieben europäischen Ländern (einschließlich Rumänien) zu einem Sprachrohr für Eltern mit behinderten Kindern werden soll. Durch diese Initiative fordern Eltern eine integrative Schulbildung für ihre Kinder. Derzeit sehen die Rechtsvorschriften der EU keine Schulbildung für behinderte Kinder vor, was eine Reihe von Themen wie Ausgrenzung oder Segregation fördert. In Europa leben derzeit 70 Millionen Menschen mit Behinderung.

 

Brüssel: Die Transportkommission im Europäischen Parlament verzichtet darauf, eine Reihe von Maßnahmen zu erlassen, die von osteuropäischen Transportunternehmen, darunter auch rumänischen, als diskriminierend angesehen werden. Diese protestierten am Donnerstag in Brüssel gegen die Änderung der einschlägigen Gesetze vor dem Hintergrund eines wachsenden Protektionismus in westeuropäischen Staaten. Nach Ansicht der Osteuropaer würden die neuen Vorschläge die Betriebskosten erheblich beeinträchtigen und den internationalen Straßentransport innerhalb der EU einschränken. Eine Maßnahme sollte die wöchentliche Ruhezeit, die in Fahrzeugen verbracht wird, verbieten, eine weitere, die alle vier Wochen eine obligatorische Heimruhezeit diktiert. Eine weitere umstrittene Maßnahme bestand darin, Fahrzeuge bis Ende 2024 mit intelligenten Geschwindigkeitsmessern auszustatten.

 

Bukarest: In Rumänien wurde in sieben Landkreisen eine gelbe Wetterwarnung herausgegeben.Der Straßenverkehr wurde auf verschiedenen Autobahnabschnitten gestört, aber laut der Generalinspektion für Notfallsituationen wurden keine Opfer gemeldet. 520 Feuerwehrleute sind bereit, im ganzen Land an Rettungsaktionen teilzunehmen. Das Wetter ist in den meisten Regionen kalt, mit moderaten Schneefällen im Zentrum und in den Bergen. Die Temperaturen liegen zwischen -7 und 3 Grad Celsius.


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Publicat: 2019-01-11 19:03:00
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