Hörerpostsendung 17.2.2019

hörerpostsendung 17.2.2019 Heute mit Zuschriften von unseren Hörern Ralf Urbanczyk, Helmut Matt, Norbert Hansen, Stefan Druschke, Dieter Sommer und Detlef Boecker.

Liebe Freunde, herzlich willkommen zur Hörerpostsendung von RRI!

 

Immer wieder erhalten wir positives Feedback zu unserem Geschichtsmagazin „Pro Memoria“, das auf Schlüsselereignisse in der Geschichte Rumäniens oder auf für die spätere Entwicklung des rumänischen Kulturraumes relevante Epochen Bezug nimmt. So etwa schrieb uns Ralf Urbanczyk (aus der Lutherstadt Eisleben) in einer E-Mail vom Januar:

 

Ich weiß ja, dass viele Hörer das Programm "Pro Memoria" schon oft gelobt haben. Trotzdem will ich es heute wieder tun. "Pro Memoria" vermittelt viel Wissen um historische Ereignisse in Rumänien, das es erlaubt, heutige Entscheidungen oder Meinungsverschiedenheiten zu verstehen. Die im Funkjournal vorhin erwähnten aktuellen diplomatischen Auseinandersetzungen zwischen Rumänien und Russland um die Rolle der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg im Land sind so ein Fall. Und das heutige Programm über die Arbeiterdemonstration vom 13. Dezember 1918 gab einen interessanten Blick auf das frei, was sich in Rumänien in der Zeit der europäischen Revolutionen und Revolutionsversuche zum Ausgang des 1. Weltkrieges ereignete. Gesehen aus der Perspektive der weitaus blutigeren Kämpfe in Russland, Deutschland oder auch in der Slowakei und Ungarn, ging das in Rumänien trotz der Todesopfer an diesem Tag noch recht glimpflich aus.

 

Und auch Helmut Matt (aus Herbolzheim im Breisgau), der uns in letzter Zeit wöchentlich längeres Feedback gibt, fand einen Beitrag in „Pro Memoria“ interessant, wie aus seiner E-Mail von vergangener Woche hervorgeht:

 

Liebe Freunde von Radio Rumänien International,

hier sind wieder ein paar Empfangsberichte für Sie. Sie müssen sie natürlich nicht alle per QSL bestätigen. Es genügt völlig, wenn Sie mir irgendwann einmal eine Quartals-QSL schicken. Das jedoch wäre nett.

Besonders schön fand ich in den letzten Tagen wieder Ihre Musiksendungen. Besonders die Volksmusik aus den unterschiedlichen Regionen Eures Landes hat es mir angetan. Ich bin schon sehr lange ein echter Fan der rumänischen Folklore. Aus ganz alten Zeiten, den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts besitze ich sogar noch eine Vinyl-Schallplatte, die mir damals Radio Bukarest geschenkt hat. Ab und zu lege ich diese noch auf den Plattenteller drauf – das ist dann immer wunderbar nostalgisch. Auch bei meinem Aufenthalt in Rumänien im Jahr 2005 habe ich eine ganze Reihe von folkloristischen CDs gekauft und mit nach Deutschland gebracht. Aber nicht nur die Volksmusiksendung ist gut gemacht: Ich mag auch die anderen Musikbeiträge sehr gern, z.B. die tolle Jazzmusik.

Sehr interessant waren auch wieder die Geschichtsbeiträge, besonders über die Situation in Siebenbürgen nach dem ersten Weltkrieg. Ein sehr spannender Beitrag.

Vielen Dank auch für die ausführlichen Recherchen zum Sender-Totalausfall. So schlimm fand ich das eigentlich nicht – ich wollte Sie lediglich per Mail informieren, dass es eine RRI-freien Sonntag gegeben hat :-). Schließlich konnte ich Ihre Sendung ja in voller Länge beim WWDXC nachhören. Mittlerweile gibt es in so einer Situation ja Ausweichmöglichkeiten.

 

 

Vielen Dank für das ausführliche Feedback, lieber Herr Matt. Leider haben nicht alle Hörer Ausweichmöglichkeiten, wenn die analoge Sendung mal aus technischen Gründen oder wegen Unwetters wegfällt. Wir haben noch einige Hörer, die keinen Internetzugang haben und daher ausschließlich auf die Kurzwelle angewiesen sind. Daher habe ich etwa von Bernd Seiser und Christoph Paustian die Anregung erhalten, zumindest den Funkbriefkasten vom 27.1.2019, dem Tag des Sendeausfalls, irgendwann zu wiederholen. Das tue ich gerne, wenn ich mal krankheitsbedingt oder aus sonstigen Gründen in einer Woche verhindert bin, oder wenn mal die Post zu spärlich ausfällt, um eine Sendung damit zu bestreiten.

 

Hinsichtlich der QSL-Karten habe ich noch keine Neuigkeiten. Vorerst müssen wir abwarten, um zu erfahren, ob wie überhaupt noch Zuwendungen aus dem Gesamtetat des Rundfunks für QSL-Karten und Porto bekommen. Die Zukunft sieht allerdings nicht rosig aus, denn auch unsere Gehälter sind seit geraumer Zeit nicht mehr angehoben worden, praktisch hascht uns der gesetzliche Mindestlohn in Rumänien ständig hinterher.

 

Aus Weilmünster in Hessen meldete sich nach einiger Zeit wieder unser Hörer Norbert Hansen per E-Mail:

 

Hallo, deutsches Team,

 

als Sammler von QSL-Karten würde ich mich sehr über eine Empfangsbestätigung von Ihnen freuen.

 

Ja, ich habe mich lange nicht mehr gemeldet bei Ihnen, ging leider beruflich und zeitlich nicht. Jetzt habe ich wieder Zeit, ich bin Rentner und hoffe, dass ich mich regelmäßig bei Ihnen melden kann, wollen wir es hoffen.

 

Ich habe mal eine Frage: Haben Sie noch Kalender für 2019? Wäre schön, wenn ich einen bekommen könnte.

 

Vielen Dank im Voraus und herzliche Grüße an Sie alle aus Weilmünster!

 

Vielen Dank für Ihre Zeilen, lieber Herr Hansen, und Gruß zurück! Ich muss Sie leider enttäuschen: Bei der vorhin beschriebenen finanziellen Lage haben wir umso weniger Geld für Souvenirs und andere kleine Aufmerksamkeiten, wie das früher mal selbstverständlich war. Wir hoffen trotzdem, dass Sie unsere Programme weiterhin einschalten.

 

Ein anderer Hörer schlägt vor, elektronische QSL-Karten zu versenden. Folgende Zeilen erhielten wir von Stefan Druschke (aus Kerpen, NRW) per E-Mail:

 

Liebe Freunde vom deutschen Programm!

 

Vielen lieben Dank für die Bestätigung meiner letzten Empfangsberichte mit Ihren schönen QSL-Karten. Ich habe mich wieder sehr darüber gefreut!

 

Vor einigen Minuten habe ich wieder Ihre schöne Sendung verfolgen können.

 

Auch sonst höre ich RRI in deutscher Sprache weiterhin gern und regelmäßig.

 

Schön fand ich, dass der heutige UNESCO-Weltradiotag [am 13. Februar] auch in Ihrer deutschsprachigen Sendung Erwähnung fand. Fast überall auf der Welt gibt es ja Radioprogramme, natürlich auch hier in Deutschland. Allerdings ist hier der heutige Weltradiotag bis zu dieser Stunde kein Thema in den Radioprogrammen.

 

Gerne höre ich auch die vielen Reiseberichte in Ihren Sendungen, in denen bekannte und weniger bekannte Städte und Regionen Rumäniens vorgestellt werden.

 

Heute möchte ich Ihnen dann auch wieder einen Empfangsbericht über die heutige Sendung zukommen lassen, die ich vor einigen Minuten gehört habe. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir den Bericht wieder mit einer QSL-Karte bestätigen könnten, gern auch per E-Mail.  

 

Für heute möchte ich mich nun auch wieder verabschieden. Vielen Dank für die schönen  Sendungen aus Bukarest und den guten Hörerservice!

 

Vielen Dank für Ihre Zeilen, lieber Herr Druschke. Sollten wir tatsächlich kein Geld mehr für QSL-Karten bekommen, werden wir notgedrungen auf e-QSLs umsteigen müssen – das wäre dann eine Aufgabe für unsere IT-Leute, eine entsprechende elektronische Schablone zu entwerfen. Und die arbeiten bekanntlich nicht besonders zügig.

 

Nicht so zufrieden mit dem heutigen Hörerservice ist Dieter Sommer (aus Eisleben), der uns auch die Auflösung der Fragen zum aktuellen Hörerquiz zuschickte:

 

Sehr geehrte Redaktion von RRI,

 

heute wieder ein paar Zeilen von mir.

 

Habe nach Einsicht meiner Unterlagen festgestellt, dass ich nun schon Radio Bukarest / RRI über fünfzig Jahre höre. Ich muss sagen, die Programme sind immer noch hörenswert. Aber ehrlich gesagt, der Hörerservice war damals besser gewesen. Aber überall ist kein Geld mehr da, um dies zu finanzieren.

 

Wie ich in einer der letzten Sendungen erfuhr, könnte sein, dass es keine QSLs mehr von RRI gibt. Aber ich habe einen Vorschlag, und zwar könnten Sie ja die QSLs per E-Mail an die Hörer versenden. Übrigens: Meine Empfangsberichte wurden in letzter Zeit nicht beantwortet.

 

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Sommer

 

Vielen Dank für das Feedback und Gruß zurück lieber Herr Sommer! Wie schon gesagt könnten e-QSLs künftig eine Möglichkeit sein, die Empfangsberichte zu bestätigen. Allerdings dürfte das kein Trost für Hörer ohne Internetzugang sein. Und hinsichtlich des Service kann ich nur sagen: Natürlich war er früher besser, als bis zu vier Damen in der Hörerpostbearbeitungsstelle arbeiteten und einzelne Redaktionen darüber hinaus auch noch eine Aushilfe hatten. Heute haben wir eine einzige Mitarbeiterin für die Post an alle Sprachdienste. Falls Sie QSL-Karten vom vergangenen Jahr noch vermissen, teilen Sie uns bitte mit, für welche Monate – es kann sein, dass wir den einen oder anderen Empfangsbericht nicht erhalten haben.

 

Die ungewisse Zukunft der QSL-Karten nimmt mit Gelassenheit und viel Humor Detlef Boecker (aus Niebüll, Nordfriesland) entgegen und bietet mir gleichzeitig das Du an:

 

Habe heute Morgen doch tatsächlich meinen Namen in der Sendung vernommen. Ich hoffe, ich kann Eurem Sendeingenieur mit Empfangsberichten etwas helfen. Klar ist es bedauerlich, dass es keine QSL-Karten mehr gibt. Aber in Anbetracht der Lage, dass es immer weniger Sendeanstalten gibt, die überhaupt Auslandsrundfunk machen, müssen wir Hörer auch dankbar sein. Dankbar und einen ordentlichen Schluck schwarzgebrannten Țuică aus der Buddel nehmen!

 

Mit der Verwendung des rumänischen Wortes (dazu noch richtig geschrieben!) für Schnaps hast Du mir einen herzhaften Lacher abgerungen, lieber Detlef. Herzliche Grüße an die Nordseeküste!

 

Die Sendezeit ist um, ein paar weitere E-Mails von dieser Woche hebe ich mir für kommenden Sonntag auf uns gehe somit zur Postliste über.

 

Ein paar Briefe habe ich mir aushändigen lassen und lese Sie kommende Woche. E-Mails erhielten wir bis einschließlich Freitagabend von: Siddhartha Bhattacharjee (IND), Fábio Júnior da Silva (BRA), Jurij Timofejew (KAZ), Josef Robl (A) sowie von Martina Pohl, Anna und Bernd Seiser, Dieter Sommer, Detlef Boecker, Fritz Andorf, Michael Willruth, Helmut Matt, Ralf Urbanczyk, Norbert Hansen, Marco Hommel, Stefan Druschke und Thorsten Brandenburg (D).

 

 

Audiobeitrag hören:

 

 


www.rri.ro
Publicat: 2019-02-17 17:30:00
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