Hörerpostsendung 21.4.2019

hörerpostsendung 21.4.2019 Heute mit Zuschriften von unseren Hörern Volker Schmidt, Helmut Matt, Fritz Andorf und Lutz Winkler.

Herzlich willkommen zur Hörerpostsendung von RRI und frohe Ostern, liebe Freunde!

 

Zu aller erst möchte ich mich für die Ostergrüße bedanken, die wir von mehreren Hörern erhalten haben. Stellvertretend für alle möchte ich die Zeilen von Volker Schmidt aus Neubrandenburg verlesen:

 

Liebe Freunde der Deutschen Redaktion von RRI,

ich wünsche Ihnen allen ein schönes Frühlingsfest 2019.

 

Wir feiern an diesem sonnigen und für uns diesmal warmen Wochenende Ostern als Frühlingsfest und freuen uns auf die Ostereiersuche der Enkel-Kinder im grünen Garten. Als Ostergruß basteln wir jedes Jahr auch eine lustige digitale Osterkarte am Computer – siehe Bild unten.
 

Danke für viele interessante Sendungen und Informationen!


Herzliche Frühlingsgrüße aus Neubrandenburg von Eurem Kurzwellenhörer
Volker Schmidt

 

Vielen Dank nochmals an alle Hörer für die Grüße und die netten angehängten Bilder mit Osterhasen.

 

Wir haben heute also den Ostersonntag in den Westkirchen – auch in Rumänien feiern rund 1,1 Millionen Katholiken (5,4% der Gesamtbevölkerung) und knapp 700.000 Menschen diverser evangelischer und reformierter Glaubensbekenntnisse (3,7%) das Osterfest. Für mehr als 86% der Rumänen kommt das orthodoxe Osterfest in diesem Jahr allerdings erst nächster Sonntag, also genau eine Woche später.

 

Weiter geht es mit Feedback zu unseren Sendungen nach der Umstellung auf Sommersendeperiode. Von Helmut Matt (aus Herbolzheim im Breisgau) erhielten wir gleich zweimal Feedback. Zunächst schrieb er uns gleich nach der Zeitumstellung:

 

Liebe Freunde von Radio Rumänien International,

heute will ich mich mal kurz fassen.

 

Ich schicke Euch die ersten Empfangsberichte der neuen Sendeperiode. Die gute Nachricht: Radio Rumänien International kann hier im Breisgau auch nach der
Frequenzumstellung weiterhin problemlos empfangen werden. Am schwächsten ist noch DRM in der Morgensendung – das kann sich aber noch bessern und bis dahin höre ich einfach analog :-). Ansonsten ist alles perfekt. Sowohl analog als auch in DRM kommt Euer Sender zu allen drei Sendezeiten bestens hier im Breisgau an. Besonders erstaunlich ist das DRM-Signal um 18:00 Uhr UTC auf 6090 KHz. Absolut Vollausschlag am S-Meter. Mehr geht nicht. Ich denke also, dass ich Eure Sendungen im kommenden Halbjahr überwiegend in DRM-Stereo genießen werde.

Mit Spannung habe ich am Sonntag die Bekanntgabe der Gewinner Eures Wettbewerbs über den Kurort Govora verfolgt. Ich freue mich sehr, dass mit Hans Verner Lollike sozusagen ein Urgestein der Kurzwelle als Hauptpreisträger nach Rumänien reisen darf. Ich erinnere mich immer noch sehr gern an meine Reise in Euer Land im Jahr 2005 und bin sicher, dass Hans Verner schöne Tage mit großer Gastfreundschaft erleben wird. Ich möchte ihm sehr herzlich gratulieren, wünsche ihm eine großartige Reise und unvergessliche Begegnungen mit der deutschen Redaktion von Radio Rumänien International!

 

Und vergangene Woche meldete sich Helmut Matt erneut mit mehr Details und insgesamt acht Empfangsberichten zu unterschiedlichen Zeiten und für alle Frequenzen sowie über DRM:

 

Liebe Freunde von Radio Rumänien International,

Umstellung geglückt! So könnte man den Wechsel auf die neuen Frequenzen für die Sommersendeperiode kurz auf einen Nenner bringen. Ich denke, die Frequenzauswahl Eures Senders war recht glücklich. Besonders freut es mich, dass der DRM-Empfang bei der zweiten Abendsendung wirklich super ist. Das Signal ist so stark, dass sich beim digitalen Empfang auf 6090 KHz 100 Prozent Stabilität ergibt. Besonders die Musiksendungen machen dadurch viel Spaß. Stereo über die Kurzwelle ist schon ziemlich cool!

Da wäre ich dann auch schon beim nächsten Thema: Dass ich eure Musikbeiträge sehr gerne mag, hatte ich Euch schon einmal geschrieben. Was mir daran besonders gefällt: Es wird nicht nur Musik gespielt, sondern man erfährt auch viel über die Künstler und deren Werke. Mit Jazz, Unterhaltungsmusik, Klassik und Volksmusik deckt Radio Rumänien International auch das gesamte Spektrum musikalischen Schaffens in Eurem Land ab, was ich besonders schön finde. Geschickt ist es zudem, die Musikbeiträge ungefähr in der Mitte des Programmablaufs zu platzieren. Das lockert das Programm insgesamt erheblich auf. Ich finde es super, wie Ihr das macht.

Sehr interessant fand ich den Beitrag in der Enzyklopädie über den rumänischen Goldschatz und die Kronjuwelen der Königin Maria. Was für eine traurige Geschichte! Mich bestätigt es in meiner Überzeugung, dass die Bolschewisten / Stalinisten weder über Respekt vor fremdem Eigentum noch über Achtung vor Recht, Gesetz und Verträgen verfügten. Die Welt ist ja mittlerweile von dieser Plage befreit. So ist es jedoch umso erstaunlicher und beschämender, dass Russland als Rechtsnachfolger der UdSSR immer noch fremdes Eigentum als Beute zurückhält, anstatt sich um einen Modus zu bemühen, den zum Unrecht angeeigneten Besitz an seinen Eigentümer zurückzugeben. Ich kannte die genauen Hintergründe dieser Problematik bisher nicht. „Enzyklopädie“ ist eine ganz besonders gute und spannende Rubrik im Programm Eures Senders, die ich mir immer wieder gerne anhöre.

Für heute verbleibe ich mit den besten Grüßen
Ihr Hörer
Helmut Matt

 

Vielen Dank für das ausführliche Feedback, lieber Herr Matt und herzliche Grüße nach Herbolzheim!

 

Fritz Andorf (aus Meckenheim, NRW) meldete sich per E-Mail mit Eindrücken aus seinem Urlaub in Irland und Feedback zu unseren Programmen:

 

Liebes RRI-Team,

 

nach Rückkehr von einer Rundreise durch die grüne Insel Irland melde ich mich zurück.

 

Bei der Irlandreise passte einfach alles: die nette Gruppe, der hochkompetente Reiseleiter (er wohnt schon 13 Jahre in Irland und war – wie ich leider erst beim Abschied erfuhr – DXer, wobei er besonders stolz auf seine QSL-Karte von den Solomon-Islands auf 5020 kHz war), die hervorragenden Hotels und die gute Verpflegung, wobei natürlich reichlich dunkles Guiness-Bier floss. Auch das Wetter spielte erstaunlich gut mit. Es war zwar kühl, aber Regen hatten wir nur an einem halben Tag in Belfast. So haben wir bei klarem Wetter die grüne Halbinsel Connemara mit ihren vielen Schafen, die imposanten, über 200 m hohen Klippen von Moher an der Westküste und die tolle Küstenstraße des Rings of Kerry erlebt.

In Belfast haben wir auch das imposante Titanic-Museum besucht. Hier wird alles über die bei der Belfaster Werft Hammond & Koch gebaute Titanic gezeigt, also der Bau des Schiffes, die beteiligten Handwerker, das verwendete edle Material, die reichhaltige Ausstattung, das Personal und die reichen Gäste auf dem Schiff, die vornehmen Kabinen, der Untergang nach dem Zusammenstoß mit dem Eisberg, die dramatische Rettung von knapp einem Drittel der über 1600 Mitreisenden und sogar die Sicht auf das Wrack in der Tiefsee.

 

Doch zu Ihrem Programm: Im Funkbriefkasten hörte ich den Geburtstagsgruß an mich. Dafür Ihnen und dem umtriebigen Bernd Seiser ganz herzlichen Dank und schöne Grüße an Bernd. Hinsichtlich der QSL-Karten für dieses Jahr gab es ja einen kleinen Lichtblick. Trachten sind auf jeden Fall ein gutes Motiv.

 

Im Ausschnitt aus dem Sozialreport wurde auf das Alter der Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes eingegangen, das zwar auch in Rumänien steigt; allerdings sind hier auch Geburten bei sehr jungen Müttern häufiger. Offenbar wird die Geburtenverhütung in Rumänien nicht so propagiert oder genaugenommen.  

 

Übrigens ist bei uns eine heftige Diskussion über die vorgeburtliche Untersuchung auf Trisomie im Gange, die künftig auch von den Krankenkassen übernommen werden soll. Gibt es so etwas auch in Rumänien? Bei uns treiben 90% der Mütter, die nach Voruntersuchung wahrscheinlich ein mongoloides Kind erwarten, ab.

 

Falls es wieder QSL-Karten geben sollte, melde ich hiermit meinen Wunsch danach an.

 

Herzliche Grüße aus dem nun frühlingshaft werdenden Rheinland

von Ihrem Fritz Andorf

 

Vielen Dank für Ihre Urlaubseindrücke und natürlich auch für das Feedback zu unseren Programmen. Ich muss gestehen, dass ich keine Ahnung habe, wie Trisomie-Fälle in Rumänien gehandhabt werden, da eine erste, oberflächliche Recherche zunächst ergab, dass es keine offiziellen Statistiken dazu gibt. Ich werde mich aber für eine der nächsten Sendungen schlau machen, werde auch Ärzte aus meiner Familie oder aus dem Bekanntenkreis fragen, und komme darauf zurück. Herzliche Grüße ins Rheinland, lieber Herr Andorf!

 

Zeit noch für eine Zuschrift. Aus Schmitten im Taunus meldete sich unser Hörer Lutz Winkler wie immer mit ausführlichen Details und Kommentaren zu unserem Programm:

 

Liebe Freunde der deutschen Redaktion in Bukarest,

 

um die Osterzeit möchte ich noch schnell einen Empfangsbericht und ein paar Zeilen mit Frühlingsgrüßen nach Bukarest schicken.

 

Nach der Umstellung der Frequenzen ist der Empfang von Radio Rumänien International wieder sehr gut und ungestört von anderen Sendern aufzunehmen. Den Programminhalten konnte ich gut folgen.

 

Über die Osterfeiertage kommen wieder unsere Kinder und die Schwiegerkinder zu Besuch und es gibt viel Gelegenheit, sich auszutauschen, zu wandern und zu spielen. Auf diese Tage freue ich mich immer besonders.

 

Die in den Beiträgen immer wieder angesprochene Rolle der NATO in den osteuropäischen Staaten kann ich nach der Erfahrung aus der Zeit des Kommunismus nachvollziehen. Was mir jedoch schwer fällt, ist die immer wieder erhobene Forderung zur explosionsartigen Erhöhung des Verteidigungshaushaltes. Diese dienen letztendlich den wirtschaftlichen Interessen der Rüstungsindustrie. Ich bin gespannt, wie sich das Verhältnis von Sozialausgaben, Ausgaben für die Infrastruktur und Rüstungsausgaben in Zeiten einer Abschwächung des Wachstums der Wirtschaft entwickeln wird. Wie sieht denn der rumänische Normalverbraucher die Ausgaben für das Militär – in einem Land, in dem der soziale Standard nicht so hoch ist wie z.B. in Deutschland. (Die letzte Bemerkung bitte nicht falsch verstehen: Ich respektiere durchaus die Leistungen der rumänischen Bevölkerung, sehe aber auch, dass der soziale Standard noch nicht so hoch ist wie z.B. in Deutschland).

 

An dieser Stelle möchte ich schon heute schließen, bleiben Sie bitte auf Sendung – die Informationen aus Rumänien sind wichtig.

 

Ich wünsche Ihnen einen schönen Frühling, ein schönes Osterfest und grüße Sie ganz herzlich

 

Ihr Hörer

Lutz Winkler

 

Vielen Dank für Ihre freundlichen Zeilen, lieber Herr Winkler. Ich kann Ihre Bedenken über die Rüstungsausgaben zwar verstehen, kann Ihnen aber auch erklären, warum sich Normalbürger hier darüber nicht aufregen, obwohl es in vielen anderen Bereichen der Gesellschaft vorne und hinten nicht reicht mit den Staatsausgaben. Zum einen gab es in Rumänien nach dem Zweiten Weltkrieg nie eine pazifistische Bewegung wie etwa in der alten Bundesrepublik, oder es gab sie, aber unter ideologisch umgekehrtem Vorzeichen. Die Rede ist um die Marotte des sogenannten „Kampfs um den Frieden“, mit dem die kommunistischen Regime dem ideologischen Klassenfeind eins auswischen wollten, während die Sowjetunion eigentlich genauso eifrig aufrüstete. Nicht anders verhält es sich heute mit Russland unter Präsident Putin: Ranghohe Politiker aus Russland haben mehrmals offene Drohungen gegen die baltischen Staaten, Polen oder Rumänien ausgesprochen. Und wie Sie richtig vermutet haben, hat hierzulande die Angst vor Russland Vorrang gegenüber Bedenken über Rüstungsausgaben. Es gibt zwar einige linksradikale Splittergruppierungen, die das kritisieren, sie sind aber meistens im Internet tätig und finden kaum oder nur wenig Beachtung in der Öffentlichkeit. Ich bin zwar kein Fan von US-Präsident Trump, aber wenn er von einer gerechteren Lastenverteilung spricht (und damit auch Deutschland kritisiert), tendiere ich, ihm Recht zu geben. Schließlich sind 2% des Staatshaushaltes als Zuwendungen für Verteidigung nicht so dramatisch. Nochmals herzlichen Dank für Ihr Feedback, lieber Herr Winkler, und herzliche Grüße!

 

Ich habe heute wieder etwas überzogen, zum Schluss noch geschwind die Postliste. Briefe erhielten wir von Jürgen Hannemann (D) und Manfred Schida (A). E-Mails erhielten wir bis einschließlich vergangenen Freitagnachmittag von Michael Willruth, Gerd Brüschke, Anna und Bernd Seiser, Fritz Andorf, Helmut Matt, Andreas Fessler, Lutz Winkler, Dieter Sommer, Volker Schmidt und Heinz Günter Hessenbruch (D) sowie von, Georg Pleschberger (A) und Anand Mohan Bain (IND).

 

Ich wünsche Ihnen noch wunderbare Ostertage, danke fürs Zuhören und bis nächsten Sonntag!

 

 

Audiobeitrag hören:

 

 


www.rri.ro
Publicat: 2019-04-21 17:30:00
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