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12.04.2020

Die Westkirche feiert Ostern. Weitere 24 Menschen an Covid-19 gestorben. Coface-Barometer geht von Rezession aus.

12.04.2020
12.04.2020

, 12.04.2020, 17:27

Die Westkirche, also mehr als 2 Milliarden Christen, feiert Ostern. Wegen der Corona-Krise werden die Gottesdienste in leeren Kirchen abgehalten und im Radio, im Fernsehen und online übertragen. Überall auf der Welt wurden Gottesdienste im Vorfeld von Ostern unter Ausschluss der Öffentlichkeit zelebriert. Die Ostkirche — in Rumänien gehört die gro‎ße Mehrheit der Bevölkerung dieser an — feiert den Palmsonntag, der den triumphalen Einzug Christi in Jerusalem symbolisiert. In Rumänien werden Weidenzweige in der Kirche von den Priestern, die Gesichtsmasken und Handschuhe tragen, gesegnet und unter den Gläubigen verteilt. Der Palmsonntag ist der erste Tag der Karwoche, der an die dramatischsten Momente aus dem Leben Christi erinnert. Die orthodoxen Kirchen sind ebenfalls für die Öffentlichkeit geschlossen, Gottesdienste werden in den Medien live übertragen.



Weitere 24 mit dem Sars-CoV-19-Virus infizierte Menschen sind in den letzten 24 Stunden in Rumänien gestorben. Die Zahl der Todesopfer hat inzwischen 306 erreicht. 6.300 Menschen haben sich mit dem Virus infiziert und 852 sind genesen. Die Behörden erwarten, dass der Ausbruch in der kommenden Wochen seinen Höhepunkt erreicht. Dies bedeutet mehr Menschen auf den Intensivstationen und mehr Todesfälle, erklärte der Leiter der Abteilung für Notfallsituationen, Raed Arafat, gegenüber dem öffentlichen Fernsehsender. Am Sonnabend gab es in Rumänien ca. 500 neue Fälle und somit den grö‎ßten Anstieg von Infizierten. Auch Gesundheitsminister Nelu Tataru betonte, dass Einschränkungen und Ma‎ßnahmen zur sozialen Distanzierung jetzt mehr denn je eingehalten werden müssen.



Die Coronavirus-Pandemie werde voraussichtlich die Agenda der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte dominieren, sagte der deutsche Au‎ßenminister Heiko Maas, der von Reuters zitierten Tageszeitung Die Welt. Maas kritisierte die USA als zu langsam und China als autoritär. Die Pandemie hat sich inzwischen auf 214 Länder und Gebiete ausgebreitet. Am Sonnabend stieg die Zahl der Todesopfer in den Vereinigten Staaten auf 18.860 und überholte damit Italien. Die USA haben die höchste Zahl an Infizierten und waren am Freitag das erste Land der Welt, das an einem einzigen Tag 2.000 Tote zu beklagen hatte. New York hat an fünf Tagen in Folge täglich mehr als 700 Todesfälle registriert.



Das rumänische Au‎ßenministerium sagte, es habe am Samstag 117 rumänischen Staatsbürgern aus Frankreich, Belgien und den Niederlanden zurückgeführt. Sie befanden sich vorübergehend in diesen Ländern als Touristen, im Transit, als Studenten, Seeleute, Personen in besonderen Situationen und medizinischen Notfällen sowie als Saisonarbeiter, deren Verträge gekündigt wurden und die nicht über die Mittel verfügten, ihren weiteren Aufenthalt zu finanzieren. Das Ministerium hat die Bevölkerung erneut aufgerufen, alle nicht unbedingt notwendigen Auslandsreisen zu vermeiden, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, wurde den rumänischen Staatsbürgern mit Wohnsitz im Ausland geraten, bis auf Weiteres von Reisen nach Rumänien abzusehen.



Einem Coface-Barometer von zufolge, könnte die Rezession in diesem Jahr, erstmals seit 2009, 68 Länder treffen. Die Unternehmensinsolvenzen könnte um 25 % steigen und der Welthandel um 4,3 % zurückgehen. Der Bericht prognostiziert auch, dass das Kreditrisiko der Unternehmen stark ansteigen wird, selbst wenn die Wirtschaftstätigkeit im dritten Quartal allmählich wieder anspringt. Dieser Trend würde die USA und alle gro‎ßen westeuropäischen Volkswirtschaften wie Deutschland, Frankreich, Gro‎ßbritannien, Italien und Spanien treffen, aber der Schock könnte in den Schwellenländern, die neben der Pandemie auch mit dem Rückgang der Ölpreise konfrontiert sind, noch heftiger ausfallen. Coface ist eine der weltweit grö‎ßten Kreditversicherungsgesellschaften.

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