Im Norden Rumäniens gelegen, an der Grenze zwischen den Kreisen Maramureș und Bistrița-Năsăud, ist er der zweitgrößte Nationalpark des Landes.
Die Kurstadt Băile Herculane ist ein Reiseziel mit einer mehr als zweitausendjährigen Bädergeschichte, in der sich Tradition mit moderner Technologie und Erholungsangeboten verbindet.
An der Kreuzung spektakulärer Landschaften gelegen, ist der Nationalpark Domogled-Valea Cernei der größte Rumäniens – ein wahres Heiligtum der Biodiversität.
Europas größte Landsäugetiere hautnah erleben und dabei einfach mal tief durchatmen: Genau das geht in Vama Buzăului im Kreis Brașov. Die kleine Gemeinde hat sich zu einem echten Geheimtipp für Naturfreunde entwickelt. Wir nehmen Sie heute mit in das Wisent-Reservat ‚Valea Zimbrilor‘ und zeigen Ihnen, warum dieser Ort der perfekte Gegenentwurf zum stressigen Alltag ist.
Rumänien verbirgt im ländlichen Raum zahlreiche kulturelle Schätze. Doch viele davon bleiben kaum bekannt. Oft fehlt es kleinen Museen an Ressourcen für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Während große Museen in den Städten automatisch mehr Aufmerksamkeit und Besucher bekommen, bleiben kleine Ausstellungen, ethnografische Sammlungen oder Gedenkhäuser auf dem Land häufig im Schatten. Eine Initiative möchte das ändern. Sie verbindet Tourismus mit moderner Technologie und bringt das kulturelle Erbe des Dorfes ins digitale Zeitalter.
Das rumänische Dorf hat sich zu einer ausgereiften Tourismusdestination entwickelt. Es bietet heute vielseitige Erlebnisse: von der engen Verbindung mit Natur und Traditionen bis hin zu Unterkünften auf höchstem Niveau. Der erste Anziehungspunkt für jeden Besucher ist unbestreitbar die Landschaft.
Der Ferienort Poiana Brașov, der am Fuße des Massivs Postăvaru, im Herzen Rumäniens liegt, gilt als das modernste Skigebiet Rumäniens. Auf über 24 Pistenkilometern trifft hier europäische Infrastruktur auf unberührte Naturlandschaften. Doch das Reiseziel bietet weit mehr als Wintersport: Wanderwege und zahlreiche Sehenswürdigkeiten in der Umgebung ergänzen das touristische Angebot von Poiana Brașov.
Das Gebiet Făgăraș liegt im Herzen Rumäniens und gilt als eine der größten intramontanen Senken der Karpaten. Die Region hat ihre lokale Identität aus historischer und ethnografischer Sicht bewahrt und dafür ist sie landesweit bekannt.
Der Landkreis Gorj ist ein faszinierendes Reiseziel, in dem Geistigkeit, moderne Kunst und unberührte Natur in harmonischem Gleichgewicht aufeinandertreffen. Von den weltberühmten Werken des Bildhauers Constantin Brâncuși bis hin zu spektakulären Straßen, die bis in die Wolken führen, bietet Gorj unvergessliche Erlebnisse für jede Art von Touristen.
Heute nehmen wir Sie mit in den Norden Rumäniens – nach Colibița im Landkreis Bistrița-Năsăud (dt. Bistritz-Nassod), das viele als „Das Meer in den Bergen“ kennen. Ein großer Stausee, umgeben von Bergen und einer Natur, die nicht nur wunderschön, sondern auch heilsam sein soll. Hier leben die Menschen noch ruhig, meistens von Viehzucht und Landwirtschaft. In den letzten Jahren sind moderne Pensionen dazugekommen – manche von ihnen sind Vier-Sterne-Unterkünfte. Doch sie passen sich harmonisch ein und stören die Idylle nicht.
Slow Food Travel ist ein neues Tourismusmodell, das auf Begegnungen mit Bauern, Käseherstellern, Hirten, Bäckern und Winzern setzt, die gemeinsam mit Köchen als Erzähler der Regionen und als besondere Hüter der Traditionen auftreten. Die Erlebnisse, die der Verein Slow Food den Touristen im Gebiet Buzău anbietet, sind vielfältig und richten sich an alle Altersgruppen.
„Attraktives Rumänien“ ist das erste nationale Programm zur Förderung des historischen Kulturtourismus, finanziert aus EU-Mitteln im Rahmen des Nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplans (PNRR). Das Programm startete im Mai 2024 und wird vom Ministerium für Investitionen und Europäische Projekte koordiniert, der Institution, die für die Gewinnung europäischer Fördermittel für Rumänien zuständig ist. In einer Zeit, in der sich der globale Tourismus hin zu authentischen und nachhaltigen Erlebnissen entwickelt, unternimmt Rumänien damit einen wichtigen Schritt zur Modernisierung seines Kulturangebots.
Oradea (dt. Großwardein) hat sich in den letzten Jahren zu einem der attraktivsten Reiseziele Rumäniens entwickelt. Die Kreishauptstadt des Landkreises Bihor im Nordwesten des Landes begeistert mit einer außergewöhnlichen architektonischen Vielfalt: Jugendstil, Secession, Barock und mittelalterliche Festungsarchitektur prägen das Stadtbild. Mit fast 90 Jugendstilgebäuden und zahlreichen denkmalgeschützten Bauten gilt Oradea als wahres Freilichtmuseum. Gleichzeitig ist die Stadt auch ein Ort der Erholung – dank ihrer bekannten Thermalquellen mit heilender Wirkung.
Dan Dinu ist Gründer der Organisation der Naturfotografen Rumäniens. Seine Sicht ist nicht die eines einfachen Besuchers, sondern die eines Erkunders, der seit Jahren die wilde, ursprüngliche Essenz der Orte sucht, die er durchstreift. Durch die Linse des Fotografen wird Rumänien zur Sammlung tiefgehender Naturerlebnisse – von der monumentalen Geologie der Donaukessel über die geheimnisvolle Wasserwelt der Westkarpaten, von den alpinen Symbolen des Königsteins über die pastorale Kultur Siebenbürgens bis hin zu den urtümlichen Ökosystemen des Maramureș – jedes dieser Gebiete erzählt eine eigene Geschichte.
Heute entdecken wir einige der eindrucksvollsten mittelalterlichen Schlösser Rumäniens – Bauwerke, die weit mehr sind als bloße Steinmauern, sondern lebendige Zeugnisse vergangener Epochen.