Die Veranstaltungsreihe zum 70-jährigen Jubiläum Rumäniens in der UNESCO hat begonnen – und zwar unter einem klaren Motto: „Die Vergangenheit...
Energiearmut wird oft als ein rein wirtschaftliches Problem abgetan. Doch der neue Bericht des Rumänischen Observatoriums für Energiearmut zeigt: In Wirklichkeit ist sie auch eine riesige ökologische Herausforderung. Sehr viele Haushalte in Rumänien verbrauchen übermäßig viele natürliche Ressourcen oder greifen auf stark umweltbelastende Heizmethoden zurück – schlichtweg, weil ihre Wohnungen thermisch ineffizient, also schlecht isoliert sind.
Dicke Luft im Klassenzimmer? In Bukarest gehen jetzt Schülerinnen und Schüler selbst gegen die städtische Luftverschmutzung vor. Das Umwelt-Projekt ‚Bürger für saubere Luft‘ bringt Messgeräte direkt auf die Schulhöfe und in die Klassenräume. Wie aus Kindern echte Umwelt-Pioniere werden und warum die gesammelten Daten bald auf den Schreibtischen der Bürgermeister landen, hören Sie im folgenden Beitrag.
Unser weltweites Ernährungssystem ist eine der Hauptursachen für die Klimakrise und das rasante Artensterben. Um dieser Herausforderung zu begegnen – bevor die Schäden unumkehrbar werden –, hat die Umweltorganisation WWF ein innovatives Konzept gestartet: das „Menü für den Planeten“.
Naturschutzgebiete sind die Zonen, in denen wir die typischsten und wertvollsten Elemente unseres nationalen Naturerbes finden. Im Fall von Rumänien ist dieses Erbe wirklich außergewöhnlich: Es ist das einzige Land in der Europäischen Union, das noch über Urwälder und intakte Waldlandschaften verfügt. Mehr noch: In Rumänien lebt fast die Hälfte des gesamten europäischen Bestands an Bären, Wölfen und Luchsen. Außerdem ist es der einzige europäische Staat mit gleich fünf biogeografischen Regionen – der kontinentalen, der alpinen, der pannonischen, der pontischen Region und der Steppenregion.
Angesichts des immer schneller voranschreitenden Klimawandels richtet sich die Aufmerksamkeit von Fachleuten immer stärker auf Ökosysteme, die effiziente, natürliche Lösungen bieten. Oft werden sie zugunsten der Wälder übersehen, doch Moore spielen eine entscheidende Rolle. Sie sind nicht nur das Archiv unserer Klimageschichte, sondern auch mächtige Verbündete im aktuellen Kampf gegen den CO2-Ausstoß.
Das Donaudelta ist eine der letzten großen Schatzkammern der europäischen Natur – ein unverzichtbarer Lebensraum für viele bedrohte Tierarten. Eine davon sticht besonders hervor: der Krauskopfpelikan (Pelecanus crispus). Er ist nicht nur die größte Pelikanart der Welt, sondern leider auch ein Sorgenkind des Naturschutzes.
Rumänien zeigt derzeit zwei völlig verschiedene Gesichter, wenn es um Umweltschutz und Nachhaltigkeit geht. Während die öffentliche Verwaltung beim Recycling von Haushaltsabfällen immer noch vor riesigen Problemen steht, legt die Privatwirtschaft ein beeindruckendes Tempo vor.
Rumänien stellt die Weichen für eine grüne Zukunft: Mit dem Start von „M100“ wurde ein innovativer Mechanismus ins Leben gerufen, der rumänische Städte auf ihrem Weg zur Klimaneutralität begleiten soll. Doch M100 ist keine starre Behörde, sondern ein Projekt, das auf Kooperation und praktischen Nutzen setzt.
Die Erneuerbare-Energien-Gemeinschaften stellen einen grundlegenden Paradigmenwechsel dar, was die Art und Weise betrifft, wie Elektrizität produziert und verbraucht wird. Sie ermöglichen es Bürgern, kleinen Unternehmen und lokalen Behörden, sich zu organisieren, um Energie aus grünen Quellen wie Sonne oder Wind zu erzeugen.
Rumänien setzt auf die Energiewende: Mit der Verabschiedung der „Nationalen Wasserstoffstrategie 2025-2030“ hat das Land einen offiziellen Meilenstein für die Dekarbonisierung der Wirtschaft gesetzt.
Silvester in Rumänien – für viele gehört das bunte Feuerwerk um Mitternacht einfach dazu. Doch der Wind dreht sich! In den letzten zehn Jahren ist eine hitzige Debatte entbrannt: Wie viel Dreck und Lärm vertragen unsere Umwelt und unsere Gesundheit eigentlich noch? Immer mehr Städte in Rumänien und der gesamten EU ziehen jetzt die Reißleine und setzen auf Verbote. Warum? Das wollen wir im Folgenden erfahren.
In einem entscheidenden Moment für den Umweltschutz und die nachhaltige Entwicklung hat Rumänien einen wesentlichen Schritt zur Angleichung an internationale Standards im Schutz des Naturerbes vollzogen. Anfang dieses Monats wurde am Sitz der Nationalen UNESCO-Kommission Rumäniens die „Charta der Internationalen UNESCO-Geoparks in Rumänien“ unterzeichnet.
Umweltbildungsprojekte gewinnen im Bildungssystem immer mehr an Bedeutung und definieren den schulischen Raum neu. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist das Konzept der „Schulgärten“, das vom Verein „Mai Mult Verde“ (Mehr Grün) als pädagogische Plattform entwickelt wurde, um Schülerinnen und Schüler der Natur näherzubringen. Der jüngste dieser Lernräume wurde nun auf dem Gelände des Nationalkollegs „Ion Maiorescu“ in Giurgiu eingerichtet.
In Timișoara, der Kulturhauptstadt, gibt es eine bemerkenswerte Premiere in der städtischen Digitalisierung: Das Pilotprojekt „Green Twin“ – ein digitaler Zwilling für städtisches Grün.