Die Kraftstoffpreise in Rumänien sind weiter gestiegen. In dieser Woche hat der Durchschnittspreis für einen Liter Diesel die psychologisch wichtige Marke von 10 Lei – umgerechnet rund zwei Euro – erreicht und überschritten. Auch ein Liter Normalbenzin kostet an den Tankstellen inzwischen mehr als 9,15 Lei beziehungsweise über 1,80 Euro. Ursachen sind die geopolitische Lage und Versorgungsprobleme, vor allem wegen der Unsicherheit über die Wiederaufnahme der Ölexporte aus Kasachstan über das Schwarze Meer.
Der unbefristete Streik im rumänischen Gesundheitswesen geht weiter. Die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft Sanitas und dem Gesundheitsministerium sind auch am zweiten Tag ohne Ergebnis geblieben. Tausende Ärzte, Pflegekräfte und weitere Beschäftigte in rund 500 Krankenhäusern protestieren gegen das geplante einheitliche Besoldungsgesetz für den öffentlichen Dienst. Von dessen Verabschiedung hängt allerdings auch die Freigabe von EU-Mitteln in Höhe von rund 800 Millionen Euro ab.
Rumänische Piloten neutralisierten unter NATO-Kommando drei Drohnen in den letzten Tagen
Das Ereignis stellt einen wichtigen Meilenstein in den bilateralen Beziehungen dar. Nach zwei Jahrzehnten wurde damit der politische Dialog auf höchster Ebene wieder aufgenommen.
Die Abgeordneten und Senatoren des rumänischen Parlaments unterbrechen in der kommenden Woche ihre Sommerpause für eine außerordentliche Sitzung. Ziel ist es, mehrere Reformgesetze zu verabschieden, zu denen sich Rumänien im Rahmen des Nationalen Aufbau- und Resilienzplans (PNRR) gegenüber der Europäischen Union verpflichtet hat. Damit sollen noch ausstehende Meilensteine erfüllt und der Verlust erheblicher EU-Fördermittel verhindert werden.
Einer der wichtigsten Meilensteine bei der Entwicklung des größten Erdgasprojekts Rumäniens ist erreicht.
Der Krieg in der Ukraine und die Sicherheit in Südosteuropa standen im Mittelpunkt eines Gipfeltreffens in Kiew. Mit dabei war auch der rumänische Präsident Nicușor Dan. Die Teilnehmer bekräftigten ihre Unterstützung für die Ukraine und verabschiedeten eine gemeinsame Erklärung.
Die NATO-Staaten haben auf ihrem Gipfeltreffen in Ankara ihre Entschlossenheit zur gemeinsamen Verteidigung bekräftigt. Zugleich kündigten sie deutlich höhere Investitionen an, um die Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses weiter zu stärken.
In den kommenden fünf Jahren planen sie, mehr als 40 Milliarden US-Dollar in den Ausbau ihrer Fähigkeiten zur Abwehr von Drohnen zu investieren. Der Beschluss wurde beim NATO-Gipfel in Ankara gefasst, an dem Rumänien durch Staatspräsident Nicușor Dan vertreten ist.
Kanadas Außenministerin Anita Anand hat bei Gesprächen auf höchster Ebene in Bukarest den gemeinsamen Willen bekräftigt, die bilateralen Beziehungen weiter auszubauen.
Bukarest und Washington bekräftigten ihre strategische Partnerschaft anlässlich des 250. Jahrestages der Unabhängigkeit der USA.
Rumänien trat am 1. Juli in die Parlamentspause ein, obwohl es sich mitten in einer politischen Krise befindet.
Israel und Rumänien sind nicht nur Partner, sondern auch Freunde. Das hat der israelische Staatspräsident Isaac Herzog bei seinem Staatsbesuch in Bukarest betont.
Die politische Krise in Bukarest dauert seit dem 5. Mai an, als die Minderheitsregierung der PNL-USR-UDMR unter Führung des Liberalen Ilie Bolojan durch ein Misstrauensvotum des Parlaments abgesetzt wurde. Zwei Versuche, eine neue Regierung zu bilden, scheiterten.
Der Chefvolkswirt der Rumänischen Nationalbank, Valentin Lazea, hat gewarnt, dass Rumänien derzeit sowohl die höchste Inflationsrate als auch das größte Haushaltsdefizit in der Europäischen Union aufweist. Zudem werde die Staatsverschuldung noch in diesem Jahr die Marke von 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts überschreiten. Dies könne das Länderrating gefährden.