Die Inflation ist um zwei Prozent gesunken, doch der Preisdruck bleibt bestehen, insbesondere bei Dienstleistungen und Energie.
Der von Alina Șerban geschriebene und inszenierte Film „Eu contez“ - zu deutsch in etwa "Ich bin etwas wert" hat am vergangenen Wochenende den Publikumspreis „Armani beauty“ bei der 83. Ausgabe der Internationalen Filmfestspiele von Venedig gewonnen. Der auf Rumänisch und Romani gedrehte Spielfilm mit dem englischen Wettbewerbstitel I matter ist eine rumänisch-deutsch-belgische Koproduktion und das Regiedebüt von Alina Șerban, die bisher als Schauspielerin von sich zu hören machte.
In Rumänien werden jedes Jahr tonnenweise Lebensmittel weggeworfen.
Der Drogenkonsum in Rumänien ist in den vergangenen Jahren bei fast allen Substanzklassen gestiegen. Besonders alarmierend ist die Ausbreitung unter...
Die neuen PISA-Ergebnisse sorgen in Rumänien für Besorgnis. Die Leistungen der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler liegen in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften deutlich unter dem Durchschnitt der OECD-Länder. Besonders problematisch sind die grundlegenden Kompetenzen. Die Ergebnisse im Einzelnen.
Die am Montag vom Statistikamt veröffentlichten Zahlen zeigen, dass die rumänische Wirtschaft im zweiten Quartal gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres stagniert hat. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2025 ist das Bruttoinlandsprodukt auf der Basis der Rohdaten um 0,4 Prozent gesunken.
Das Post-Corona-Wiederaufbauprogramm ist auch in Rumänien zu Ende gegangen. Bis zum letzten Tag wurden fertige Projekte abgenommen und in einer Regierungssitzung Rechtsakte verabschiedet, um möglichst viele der eingegangenen Verpflichtungen und Meilensteine zu erfüllen.
Kiew feiert 35 Jahre seit Ausrufung der Unabhängigkeit und organisiert Treffen der Verbündeten unter dem Dach der Koalition der Willigen.
Das Parlament wird erneut zu einer außerordentlichen Tagung einberufen – die Entscheidung des Verfassungsgerichts (CCR) vom Montag zum neuen Integritätsgesetz, einem Meilenstein des PNRR, zwingt die Abgeordneten und Senatoren, den Gesetzestext rasch zu ändern, damit Rumänien keine 770 Millionen Euro verliert. Das Gesetz muss bis Ende des Monats verkündet werden. Die Verfassungsrichter haben über die Anträge entschieden, die Präsident Nicuşor Dan sowie die PNL und die USR eingereicht hatten. Sie hatten die von PSD und AUR eingebrachten Änderungen angefochten, die die rückwirkende Bestrafung kommunaler Mandatsträger vorsehen, die wegen Unvereinbarkeit mit ihrem Amt belangt wurden, sowie die Ausweitung der Pflicht zur Offenlegung von Vermögen und Interessen auf Lebensgefährten.
Eine weitere Drohne ist in der Nacht zum Sonntag in den rumänischen Luftraum eingedrungen und abgeschossen worden. Das unbemannte Fluggerät kam aus Richtung der Republik Moldau und wurde im Kreis Galați im Osten Rumäniens von einer spanischen F-18 abgefangen. Das Kampfflugzeug war im Rahmen der verstärkten NATO-Luftraumüberwachung auf dem rumänischen Luftwaffenstützpunkt Mihail Kogălniceanu im Einsatz. Die Aktion erfolgte in Abstimmung mit rumänischen Soldaten im Gefechtsstand.
Präsident Nicușor Dan hat das kürzlich vom Parlament in Bukarest verabschiedete Integritätsgesetz für Amtsträger vor dem Verfassungsgericht angefochten. Er hält mehrere Bestimmungen für verfassungswidrig. Dazu zählen die rückwirkende Anwendung von Sanktionen sowie die Ausweitung der Pflicht zur Vermögenserklärung auf Lebensgefährten und nicht nur auf Ehepartner.
Die internationalen Ratingagenturen halten Rumäniens Kreditwürdigkeit vorerst stabil. Gleichzeitig wächst die Skepsis gegenüber der wirtschaftlichen und politischen Entwicklung. Moody’s und Fitch bestätigen zwar ihre bisherigen Bewertungen – beide versehen das Land aber mit einem negativen Ausblick. Damit steht Rumänien unter zunehmendem Druck, seine hohen Haushaltsdefizite abzubauen und gleichzeitig politische Stabilität zu gewährleisten.
Obwohl das Land über ein nach Einschätzung von Fachleuten dichtes Gewässernetz verfügt, beeinträchtigen die sinkenden Wasserstände den Betrieb der Wasserkraftwerke. Zugleich droht die Donau, deren Pegel auf historische Tiefststände gefallen ist, die Reaktoren des Kernkraftwerks Cernavodă nicht mehr ausreichend kühlen zu können.
Die Ratingagentur Fitch hat Rumäniens Länderrating auf dem niedrigsten Investment-Grade-Niveau bestätigt.
Die Kraftstoffpreise in Rumänien sind weiter gestiegen. In dieser Woche hat der Durchschnittspreis für einen Liter Diesel die psychologisch wichtige Marke von 10 Lei – umgerechnet rund zwei Euro – erreicht und überschritten. Auch ein Liter Normalbenzin kostet an den Tankstellen inzwischen mehr als 9,15 Lei beziehungsweise über 1,80 Euro. Ursachen sind die geopolitische Lage und Versorgungsprobleme, vor allem wegen der Unsicherheit über die Wiederaufnahme der Ölexporte aus Kasachstan über das Schwarze Meer.