Das Jahr 1924 war für Rumänien in seinen Beziehungen zum großen Nachbarn und erklärten Feind, der Sowjetunion, ein problematisches Jahr. Die von Moskau gegen die rumänische Staatsgewalt organisierten bewaffneten Aktionen in Tatarbunar im südlichen Bessarabien (heutige Ukraine) waren ein offener Ausdruck der Feindseligkeit.
Anfang Herbst des Jahres 1924, im Monat September, ereigneten sich Vorfälle in der Ortschaft Tatar-Bunar, im Süden der Republik Moldau, auf dem Gebiet der heutigen Ukraine. Bewaffnete Gruppen, die aus der Sowjetunion kamen, überquerten illegal den Dnjestr, besetzten die Ortschaft Tatar-Bunar, hissten die rote Fahne und erkannten die Souveränität des rumänischen Staates nicht mehr an.
Der Bergbau gehört zu den ältesten Erwerbszweigen im rumänischen Raum. Bereits in den frühesten Quellen über die Bewohner des Karpatenbogens findet er Erwähnung.
Der Name des Schriftstellers Romulus Rusan ist ein Synonym für die Aufarbeitung der Erinnerung an die Kommunismusjahre – eine Erinnerung, die vor der Revolution vom Dezember 1989 durch Repression und Zensur schwer gelitten hatte. Gemeinsam mit seiner Frau, der Dichterin Ana Blandiana, schuf er eine wahrhaftige private Institution, durch die dem rumänischen und ausländischen Publikum das Recht zurückgegeben wurde, die unzensierte Geschichte zu kennen.
Vom Trauma tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche gezeichnet, die das 1945 mit direkter sowjetischer Unterstützung installierte kommunistische Parteiregime erzwungen hatte, musste Rumänien neu erlernen, eine eigenständige Außenpolitik zu betreiben, aus der es Nutzen ziehen konnte.
Die Periode der fanariotischen Herrschaften begann in den Rumänischen Fürstentümern im Jahr 1718 und endete nach mehr als einem Jahrhundert, im Jahr 1822.
Nach 1945 wurde die Frauenbewegung in Rumänien der Politik des kommunistischen Regimes untergeordnet, und es war die Ideologie, die vorgab, was zu tun sei. Während die Maßnahmen des Regimes zur Unterstützung von Frauen in Not und Leid propagandistisch dargestellt wurden und in der Realität nur begrenzte Wirkung hatten, erlitten andere Frauen die schlimmsten Verfolgungen: Sie saßen in Gefängnissen als politische Häftlinge ein, und ihre Familien wurden verfolgt und marginalisiert.
Die Bukowina war eine der Provinzen, die sich am 28. November 1918 mit dem Königreich Rumänien vereinigten und so Großrumänien formten. In ihrer Hauptstadt Czernowitz waren die rumänischen Eliten im nationalen Geiste herangereift, und das Gymnasium Aron Pumnul stand dabei an vorderster Front.
Unter den vielfältigen Druckerzeugnissen vergangener Jahrhunderte nahm das medizinische Buch stets einen besonderen Platz ein – ob als wissenschaftliche Abhandlung, als praktischer Ratgeber zur Behandlung zeitgenössischer Krankheiten oder als Schrift zur Gesundheitserziehung und Prävention.
Der katholische Konfessionsunterricht im rumänischen Raum blickt auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück.
Kein anderer Einfluss war im letzten Jahrtausend auf dem rumänischen Raum größer als der türkische Einfluss.
Das kommunistische Regime bedeutete ein äußerst hohes Maß an Korruption und Vetternwirtschaft auf allen Ebenen.
Die Donau ist ein europäischer Fluss par excellence, und das Römische Reich machte sie zum Symbol einer harten Grenze, die Zivilisation von Barbarei trennte. Gleichzeitig betrachtete das Reich die Donau jedoch weiterhin als eine Grenze, die es zu überwinden galt, als einen Weg, mit dem Rest der Menschheit außerhalb seiner Herrschaft in Kontakt zu treten.
Am 20. Februar 1856 machte die rumänische Gesellschaft einen großen Schritt in Richtung Modernisierung durch die Befreiung der Roma aus der Sklaverei.
Für die rumänische Kultur ist der 19. Februar 2026 ein Datum von besonderer Bedeutung, denn an diesem Tag jährt sich zum 150. Mal die Geburt von Constantin Brâncuși, einem Bildhauer von Weltrang.