Die Bukowina war eine der Provinzen, die sich am 28. November 1918 mit dem Königreich Rumänien vereinigten und so Großrumänien formten. In ihrer Hauptstadt Czernowitz waren die rumänischen Eliten im nationalen Geiste herangereift, und das Gymnasium Aron Pumnul stand dabei an vorderster Front.
Unter den vielfältigen Druckerzeugnissen vergangener Jahrhunderte nahm das medizinische Buch stets einen besonderen Platz ein – ob als wissenschaftliche Abhandlung, als praktischer Ratgeber zur Behandlung zeitgenössischer Krankheiten oder als Schrift zur Gesundheitserziehung und Prävention.
Der katholische Konfessionsunterricht im rumänischen Raum blickt auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück.
Kein anderer Einfluss war im letzten Jahrtausend auf dem rumänischen Raum größer als der türkische Einfluss.
Das kommunistische Regime bedeutete ein äußerst hohes Maß an Korruption und Vetternwirtschaft auf allen Ebenen.
Die Donau ist ein europäischer Fluss par excellence, und das Römische Reich machte sie zum Symbol einer harten Grenze, die Zivilisation von Barbarei trennte. Gleichzeitig betrachtete das Reich die Donau jedoch weiterhin als eine Grenze, die es zu überwinden galt, als einen Weg, mit dem Rest der Menschheit außerhalb seiner Herrschaft in Kontakt zu treten.
Am 20. Februar 1856 machte die rumänische Gesellschaft einen großen Schritt in Richtung Modernisierung durch die Befreiung der Roma aus der Sklaverei.
Für die rumänische Kultur ist der 19. Februar 2026 ein Datum von besonderer Bedeutung, denn an diesem Tag jährt sich zum 150. Mal die Geburt von Constantin Brâncuși, einem Bildhauer von Weltrang.
Die Vereinigung der Fürstentümer Moldau und Walachei vom 24. Januar 1859 war eines der drei großen Ereignisse der rumänischen Geschichte des 19. Jahrhunderts.
Die mit Rom vereinte Rumänische Kirche, auch Griechisch-Katholische Kirche genannt, entstand am Ende des 17. und zu Beginn des 18. Jahrhunderts, im Zuge der Bestrebungen Österreichs, der Reformation entgegenzuwirken.
Die Tendenzen in den internationalen Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg waren eindeutig auf Dekolonisierung und auf die Ermutigung der ehemaligen Kolonien zur Erlangung der Unabhängigkeit ausgerichtet. So entstanden die nationalen Befreiungsbewegungen.
Im Frühjahr und in der ersten Hälfte des Sommers 1992, genauer zwischen März und Juli, kam es in Transnistrien – im Osten der Republik Moldau – zu einem militärischen Konflikt zwischen moldauischen Truppen und separatistischen Kräften, die von der russischen Armee unterstützt wurden. Infolge des Konflikts wurde Transnistrien zu einem abtrünnigen Gebiet, das Russland seither als Druckmittel nutzt, um die Politik der Republik Moldau auf höchster Ebene zu beeinflussen.
Am 25. Dezember 1989,am Weihnachtstag, fand der Prozess gegen den kommunistischen Machthaber Nicolae Ceaușescu und seine Ehefrau statt, der mit ihrer Verurteilung zum Tode und ihrer Hinrichtung endete.
Nach etwa einer Woche massiver Proteste, die am Abend des 15. Dezember 1989 begonnen hatten, existierte das Regime von Nicolae Ceaușescu am 22. Dezember nicht mehr.
Der Ausdruck „Feind des Volkes“ tauchte im rumänischen Raum mit der Errichtung des kommunistischen Regimes durch die sowjetische Armee auf.