Juan-Carlos Negretti Briceño wurde in der venezolanischen Stadt Mérida geboren. Er studierte Architektur an der Bukarester Ion-Mincu-Universität und gewann 2011 gemeinsam mit der rumänischen Architektin Rovana Moga einen Preis bei der Bukarester Architekturbiennale, in der Kategorie Wohnungsbau. Heute ist er professioneller Percussionist und an mehreren Musikprojekten beteiligt.
Thorsten Kirschner ist deutscher Staatsbürger und verfügt über eine beeindruckende internationale Erfahrung. In Deutschland studierte er International Business (BWL mit internationalem Fokus) und Kulturwissenschaften an der Universität Passau. Im Laufe der Jahre erwarb er weitere Abschlüsse in verschiedenen Fachrichtungen – Lateinamerikastudien und Politikwissenschaft in Madrid, Spanien, ein Diplom als Export- und Handelsberater in Wien sowie ein Zertifikat als Tourismusmanager in Bukarest.
Dennis Deletant ist ein renommierter britischer Historiker, der Rumänien ins Herz geschlossen hat. Er ist emeritierter Professor für Rumänienkunde am University College London. Von 1969 bis 2011 lehrte er an der dortigen Fakultät für slawische und osteuropäische Studien. Außerdem war er bis Juni 2020 Gastprofessor am Ion-Rațiu-Lehrstuhl für Rumänienkunde an der School of Foreign Service der Georgetown University in Washington. Am Woodrow Wilson Center in Washington war er zudem als Public Policy Fellow tätig.
Matilde Risso stammt aus Genua in Italien. Sie ist Trainerin der Frauen-Wasserballmannschaft von Rapid Bukarest. Daneben arbeitet sie unter anderem im Sekretariat der italienischen Botschaft in Rumänien. Sie hat außerdem ein Projekt für die Ausbildung von sogenannten Personal Trainers und studiert parallel Sportmanagement an der Athenaeum-Universität in Bukarest. Inzwischen ist sie im zweiten Studienjahr.
Petra Ort Dobruská ist seit Juli 2025 Direktorin des Tschechischen Zentrums in Bukarest. Sie lebt seit mehreren Jahren in Rumänien und lernte von Anfang an schnell Rumänisch. Sie tauchte tief in die rumänische Gesellschaft ein und kannte viele ihrer Probleme aus eigener Erfahrung.
Fahed Hassoud ist ein rumänisch-syrischer Bauingenieur. Er wurde in einer gemischten Familie in Syrien geboren, wuchs die meiste Zeit dort auf und studierte Wirtschaftsinformatik an der Wadi International University in der syrischen Stadt Homs. Anschließend kam er 2012 nach Rumänien, wo er sich an der Technischen Universität für Bauingenieurwesen in Bukarest einschrieb. Dort absolvierte er auch ein Masterstudium in diesem Bereich. Zudem verfügt er über internationale Freiwilligenerfahrung in Vietnam und Italien. Fahed ist auch musikbegeistert und spielt in einer Band. Er lebt heute in Bukarest, auch wenn diese Stadt nicht sein erstes Zuhause war. Dennoch hat er sich entschieden, Rumänien zu seiner Heimat zu machen, und wir haben ihn gebeten, uns seine Geschichte zu erzählen.
Pascal Garnier wurde in Westfrankreich geboren, ist bildender Künstler und studierte in Limoges und Nantes. In den 90er Jahren, genauer gesagt im Sommer 1998, kam er auf einer Reise durch Osteuropa nach Rumänien. Dort verliebte er sich in die Bukowina, die im Laufe der Jahre zu seiner Heimat wurde.
Andreas Samuelsson stammt aus Schweden, aus der Gegend um Göteborg. Aufgewachsen ist er in einem kleinen Dorf mitten in der Natur, in dem man noch mit dem Fischerboot auf den See hinausfuhr. Er wuchs mit vier Geschwistern auf und lernte früh, Dinge selbst herzustellen und zu reparieren – eine Fähigkeit, die ihn bis heute begleitet.
Der portugiesische Künstler Ricardo Caria lebt seit 2005 in Rumänien. Sein zweites Zuhause ist jetzt das westrumänische Arad. Der gebürtige Lissaboner ist Maschinenbauingenieur von Beruf. Seinem Beruf sei allerdings seine erste Reise nach Rumänien zu verdanken, sagt Ricardo – da er bei einem multinationalen Unternehmen als Maschinenbauingenieur arbeitete.
Stéphanie Danielle Roth ist Journalistin und Umweltaktivistin mit französischer und schweizerischer Staatsbürgerschaft. Sie studierte Geschichte, Politik und Wirtschaftsgeschichte in London und absolvierte ein Masterstudium in Cambridge. Beruflich arbeitete sie unter anderem als Redakteurin für das britische Umweltmagazin The Ecologist. In Rumänien wurde sie einer breiten Öffentlichkeit bekannt durch ihr Engagement für den Erhalt des Dorfs Roșia Montană (dt. Goldbach) in den rumänischen Westkarpaten. Konkret setzte sie sich gegen eines der größten geplanten Bergbauprojekte Europas ein, wodurch das Dorf von der Erdoberfläche verschwunden wäre und die Natur durch den Abbau von Gold langfristig enormen Schaden davongetragen hätte. Außerdem war sie an der Verhinderung des sogenannten Dracula-Themenparks in der Nähe von Schäßburg in Siebenbürgen beteiligt, dessen Errichtung ein Naturreservat erheblich belastet hätte.
Capucine Gros wurde in der Schweiz geboren, wuchs in Frankreich und China auf, lebte eine Zeit lang in den Vereinigten Staaten und ist seit sieben Jahren in Rumänien.
Felipe Scagliusi stammt aus São Paulo, Brasilien, und gehört zu den aktivsten brasilianischen Pianisten seiner Generation. Entlang seiner Karriere trat er in der Carnegie Hall in New York auf und konzertierte in Ost- und Westeuropa, in Brasilien, Israel, den USA und natürlich in Lateinamerika. Nach dem Abschluss am Konservatorium in São Paulo setzte er seine Ausbildung an der Manhattan School of Music in New York mit einem Masterstudium fort. Er lebte zeitweise in New York und Paris. Eine CD mit Werken von Robert Schumann brachte ihm die Aufnahme in die BBC Special Classic Charts ein. Seit 2018 lebt Scagliusi mit seiner Frau Sara in Bukarest.
Debbie Stowe kommt aus Großbritannien und ist von Beruf Journalistin. Sie hat Englische Sprache und Literatur am University College London studiert und außerdem einen Journalismus-Kurs an der City University, ebenfalls in London, absolviert. Nach ihrem Studienabschluss im Jahr 2002 übersiedelte sie nach Rumänien.
Jérémy de France kommt aus Paris. Er wurde dort als Sohn einer brasilianischen Mutter und eines Vaters von der Insel Réunion geboren. Er wuchs auf den Malediven, dann auf der Insel Réunion und anschließend auf Mauritius auf. Im Alter von sieben Jahren kehrte er nach Paris zurück, ging zur Schule, studierte Informatik und arbeitete anschließend als IT-Freelancer.
Elie Brandmeyer ist französischer Staatsbürger und wurde im Nordosten Frankreichs geboren. Er hat Rechtswissenschaften in Belgien und in Bukarest studiert, wo er derzeit eine kooperative Promotion mit der Universität Lothringen macht. Seit 2016 lebt er in Rumänien, arbeitet als Dozent und juristischer Berater und ist im Projekt „Cred în România“ („Ich glaube an Rumänien“) aktiv. Zudem sammelte er Erfahrungen bei der Europäischen Kommission im Amt für Betrugsbekämpfung. Aktuell ist er stellvertretender Generalsekretär des Französisch-Rumänischen Juristischen Kollegs für Europastudien.