Fahed Hassoud ist ein rumänisch-syrischer Bauingenieur. Er wurde in einer gemischten Familie in Syrien geboren, wuchs die meiste Zeit dort auf und studierte Wirtschaftsinformatik an der Wadi International University in der syrischen Stadt Homs. Anschließend kam er 2012 nach Rumänien, wo er sich an der Technischen Universität für Bauingenieurwesen in Bukarest einschrieb. Dort absolvierte er auch ein Masterstudium in diesem Bereich. Zudem verfügt er über internationale Freiwilligenerfahrung in Vietnam und Italien. Fahed ist auch musikbegeistert und spielt in einer Band. Er lebt heute in Bukarest, auch wenn diese Stadt nicht sein erstes Zuhause war. Dennoch hat er sich entschieden, Rumänien zu seiner Heimat zu machen, und wir haben ihn gebeten, uns seine Geschichte zu erzählen.
Pascal Garnier wurde in Westfrankreich geboren, ist bildender Künstler und studierte in Limoges und Nantes. In den 90er Jahren, genauer gesagt im Sommer 1998, kam er auf einer Reise durch Osteuropa nach Rumänien. Dort verliebte er sich in die Bukowina, die im Laufe der Jahre zu seiner Heimat wurde.
Thorsten Kirschner ist deutscher Staatsbürger und verfügt über eine beeindruckende internationale Erfahrung. In Deutschland studierte er International Business (BWL mit internationalem Fokus) und Kulturwissenschaften an der Universität Passau. Im Laufe der Jahre erwarb er weitere Abschlüsse in verschiedenen Fachrichtungen – Lateinamerikastudien und Politikwissenschaft in Madrid, Spanien, ein Diplom als Export- und Handelsberater in Wien sowie ein Zertifikat als Tourismusmanager in Bukarest.
Andreas Samuelsson stammt aus Schweden, aus der Gegend um Göteborg. Aufgewachsen ist er in einem kleinen Dorf mitten in der Natur, in dem man noch mit dem Fischerboot auf den See hinausfuhr. Er wuchs mit vier Geschwistern auf und lernte früh, Dinge selbst herzustellen und zu reparieren – eine Fähigkeit, die ihn bis heute begleitet.
Der portugiesische Künstler Ricardo Caria lebt seit 2005 in Rumänien. Sein zweites Zuhause ist jetzt das westrumänische Arad. Der gebürtige Lissaboner ist Maschinenbauingenieur von Beruf. Seinem Beruf sei allerdings seine erste Reise nach Rumänien zu verdanken, sagt Ricardo – da er bei einem multinationalen Unternehmen als Maschinenbauingenieur arbeitete.
Stéphanie Danielle Roth ist Journalistin und Umweltaktivistin mit französischer und schweizerischer Staatsbürgerschaft. Sie studierte Geschichte, Politik und Wirtschaftsgeschichte in London und absolvierte ein Masterstudium in Cambridge. Beruflich arbeitete sie unter anderem als Redakteurin für das britische Umweltmagazin The Ecologist. In Rumänien wurde sie einer breiten Öffentlichkeit bekannt durch ihr Engagement für den Erhalt des Dorfs Roșia Montană (dt. Goldbach) in den rumänischen Westkarpaten. Konkret setzte sie sich gegen eines der größten geplanten Bergbauprojekte Europas ein, wodurch das Dorf von der Erdoberfläche verschwunden wäre und die Natur durch den Abbau von Gold langfristig enormen Schaden davongetragen hätte. Außerdem war sie an der Verhinderung des sogenannten Dracula-Themenparks in der Nähe von Schäßburg in Siebenbürgen beteiligt, dessen Errichtung ein Naturreservat erheblich belastet hätte.
Capucine Gros wurde in der Schweiz geboren, wuchs in Frankreich und China auf, lebte eine Zeit lang in den Vereinigten Staaten und ist seit sieben Jahren in Rumänien.
Felipe Scagliusi stammt aus São Paulo, Brasilien, und gehört zu den aktivsten brasilianischen Pianisten seiner Generation. Entlang seiner Karriere trat er in der Carnegie Hall in New York auf und konzertierte in Ost- und Westeuropa, in Brasilien, Israel, den USA und natürlich in Lateinamerika. Nach dem Abschluss am Konservatorium in São Paulo setzte er seine Ausbildung an der Manhattan School of Music in New York mit einem Masterstudium fort. Er lebte zeitweise in New York und Paris. Eine CD mit Werken von Robert Schumann brachte ihm die Aufnahme in die BBC Special Classic Charts ein. Seit 2018 lebt Scagliusi mit seiner Frau Sara in Bukarest.
Debbie Stowe kommt aus Großbritannien und ist von Beruf Journalistin. Sie hat Englische Sprache und Literatur am University College London studiert und außerdem einen Journalismus-Kurs an der City University, ebenfalls in London, absolviert. Nach ihrem Studienabschluss im Jahr 2002 übersiedelte sie nach Rumänien.
Jérémy de France kommt aus Paris. Er wurde dort als Sohn einer brasilianischen Mutter und eines Vaters von der Insel Réunion geboren. Er wuchs auf den Malediven, dann auf der Insel Réunion und anschließend auf Mauritius auf. Im Alter von sieben Jahren kehrte er nach Paris zurück, ging zur Schule, studierte Informatik und arbeitete anschließend als IT-Freelancer.
Elie Brandmeyer ist französischer Staatsbürger und wurde im Nordosten Frankreichs geboren. Er hat Rechtswissenschaften in Belgien und in Bukarest studiert, wo er derzeit eine kooperative Promotion mit der Universität Lothringen macht. Seit 2016 lebt er in Rumänien, arbeitet als Dozent und juristischer Berater und ist im Projekt „Cred în România“ („Ich glaube an Rumänien“) aktiv. Zudem sammelte er Erfahrungen bei der Europäischen Kommission im Amt für Betrugsbekämpfung. Aktuell ist er stellvertretender Generalsekretär des Französisch-Rumänischen Juristischen Kollegs für Europastudien.
Wassim Zardi stammt aus Syrien und kam ursprünglich wegen einer medizinischen Behandlung nach Rumänien. Als Leistungssportler verletzte er sich 2007 am Knie und sollte operiert werden. Doch die Operation fand nie statt – stattdessen blieb er in Rumänien. Heute betreibt er ein libanesisches Restaurant in der südwestrumänischen Stadt Craiova, ist verheiratet und bald Vater einer Tochter.
Marianna Prysiazhniuk kommt aus der ukrainischen Hauptstadt Kiew, spricht sehr gut Rumänisch und ist Journalistin, Politikwissenschaftlerin und Kommunikationsexpertin. Vor ihrer Umsiedlung nach Rumänien hatte Sie in der Ukraine zunächst ein Studium im Bildungsbereich absolviert.
Dewi Pradnyani Ni Made stammt aus Indonesien, genauer aus der Hauptstadt der Insel Bali, Denpasar. Dort studierte sie traditionelle indonesische Tänze am Indonesischen Institut für Kunst, wo sie ihren Bachelorabschluss erwarb. Außerdem belegte sie verschiedene Kurse in indischem Tanz, Tourismus, Yoga sowie Spa-Therapie und Massage. Im Laufe ihrer Karriere unterrichtete sie indonesische und balinesische Tänze, organisierte Aufführungen und arbeitete mit den indonesischen Botschaften in Bratislava und Bukarest zusammen. Heute führt sie ein Spa in Bukarest, wo die Kunden die wohltuende Wirkung der traditionellen balinesischen Massage genießen können.
Sheyla Zuñiga Fuentes stammt aus Havanna, Kuba. Dort studierte sie Informatik und arbeitete sowohl im Gesundheitsministerium als auch – ganz kontrastreich – in einem Schönheitssalon.