„Die Plattform funktioniert nicht“: Viele ausländische Arbeitskräfte haben weiterhin kein Aufenthaltsrecht. Die Plattform WorkinRomania ist aufgrund eines Gerichtsverfahrens blockiert, und Hunderte ausländische Arbeitskräfte riskieren unverschuldet den Verlust ihres Aufenthaltsrechts.
„Rumänien wird so aussehen, als wüssten wir, wie wir handeln müssen“, sagt der Universitätsprofessor. Dr. Dumitru Sandu, Soziologe, Experte für Demografie und Migration. Nur die Anwendung durchdachter Lösungen kann zu einem Anstieg der Geburtenrate, einer Verbesserung des Verhältnisses zwischen junger und älterer Generation oder einem Rückgang der Abwanderung führen.
Bei den jüngsten PISA-Tests lag Rumänien auf dem drittletzten Platz der Europäischen Union. Doch wie beunruhigend ist dieses Ergebnis tatsächlich? Und sagt es etwas über das gesamte Potenzial der 15-Jährigen aus – oder gar über den Zustand einer ganzen Generation?
In den ersten sieben Monaten dieses Jahres musste die Polizei im nordostrumänischen Kreis Neamț mehr als 3 300 Mal wegen häuslicher Gewalt oder entsprechender Konflikte einschreiten. Insgesamt wurden 3.359 Fälle registriert. Fast zwei Drittel davon ereigneten sich auf dem Land.
Ab dem 17. August können sich Paare und alleinstehende Frauen in Rumänien – ausschließlich online – für die neue Auflage des nationalen Sozialprogramms zur Förderung der In-vitro-Fertilisation (IVF) anmelden; die Anmeldefrist läuft bis zum 15. November.
Die rumänische Wettbewerbsaufsicht hat unlängst zehn führende Banken mit Rekordstrafen belegt. Der Vorwurf: Die Institute sollen sich bei der Festlegung des Referenzzinssatzes ROBOR abgesprochen haben. Die betroffenen Banken streiten die Vorwürfe zwar ab, doch was bedeutet das für die vielen Menschen, die Kredite zurückzahlen müssen?
Ein Dialog mit der Projektmanagerin Miruna Găman zum Stellenwert der Kultur in der Gesellschaft
Die Europäische Kommission hat eine Strategie zur Armutsbekämpfung auf Unionsebene verabschiedet. Unmittelbar nach der Bekanntgabe der Kommission in Brüssel erklärte Rumänien, ebenfalls mit der Ausarbeitung einer nationalen Strategie in diesem Bereich begonnen zu haben.
Mehr als ein Viertel der Rumänen ist armuts- und ausgrenzungsgefährdet – sie gehören damit, zusammen mit Bulgaren und Griechen, zu den am stärksten exponierten Bevölkerungsgruppen in der Europäischen Union.
Der rumänische Arbeitsmarkt durchläuft eine Phase beschleunigter Veränderungen, vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Unsicherheiten, steigender Lebenshaltungskosten und technologischen Wandels.
Laut offiziellen Angaben lebten zu Beginn des Jahres 2025 rund 155.000 rumänische Staatsbürger in Österreich – Rumänien ist damit nach Deutschland und vor Bosnien-Herzegowina eines der wichtigsten Herkunftsländer von Einwanderern im Austro-Gebiet. Für einen Teil dieser Rumänen ist die landwirtschaftliche Saisonarbeit eine der wichtigsten Einkommensquellen – vor allem bei der Ernte von Spargel, Erdbeeren, Salat, Gurken oder Aprikosen.
Auch wenn rumänische Arbeitskräfte auf dem heimischen Arbeitsmarkt Vorrang haben, sollten ausländische Beschäftigte mit dem gleichen Respekt behandelt werden, den sich rumänische Arbeitnehmer selbst wünschen, wenn sie im Ausland arbeiten, – und nicht immer bekommen. In diesem Sinne hat das rumänische Ministerium für Arbeit und Sozialschutz neue Maßnahmen getroffen.
Immer mehr Menschen in Rumänien haben Schwierigkeiten, ihre Raten, Kredite oder andere finanzielle Verpflichtungen zu begleichen. Die Privatinsolvenz wird daher zunehmend als Lösung diskutiert. Die Nationale Behörde für Verbraucherschutz (ANPC) bereitet wichtige Änderungen vor, die den Zugang zu diesem Verfahren erleichtern und zugleich das Familienheim vor Zwangsvollstreckung schützen sollen.
Die Europäische Kommission hat 2025 eine Liste von 47 strategischen Projekten im Rahmen des Gesetzes über kritische Rohstoffe veröffentlicht. Ziel der Initiative ist es, die Abhängigkeit Europas von strategischen Materialien zu verringern – vor allem von Importen aus China. Bis 2030 will die Europäische Union die Einfuhren solcher kritischer Mineralien aus Nicht-EU-Staaten um 30 Prozent senken. Drei dieser Projekte sollen im Westen Rumäniens umgesetzt werden - doch sie sind nicht unumstritten.
Der Personalausweis ist eines der wichtigsten Dokumente in Rumänien - fast überall muss man ihn vorzeigen. Früher war der Ausweis aus Papier, seit gut 20 Jahren besteht er aus Plastik, ist jedoch unhandlich. Seit einiger Zeit ist auch hier die mit einem Chip versehene elektronische Identitätskarte eingeführt worden. Die Ausgabe des E-Ausweises im Kreditkartenformat hat im März 2025 begonnen, zunächst als Pilotprojekt im Kreis Cluj im Nordwesten des Landes. Danach ist das Dokument schrittweise landesweit eingeführt worden.