Ein riesiger Skandal und eine journalistische Recherche haben aufgedeckt, dass in einigen privaten Hundeunterkünften in Rumänien die Euthanasie von Tieren zu einem millionenschweren Geschäft mit öffentlichen Geldern geworden ist.
Die Digitalisierung hat die Entwicklung von Kindern und ihres Umfelds neurologisch, psychologisch, sozial und kulturell geprägt - und zwar über Generationen hinweg. Nicht die Geräte an sich bestimmen jedoch ein bestimmtes Verhalten, sondern die Entscheidungen darüber, wie ein Kind seine Zeit verbringt, worauf es seine Energie richtet, mit wem und wie es online in Kontakt tritt und wie es sich selbst wahrnimmt.
Die Debatte über eine Senkung des Strafmündigkeitsalters in Rumänien ist nach mehreren tragischen Fällen mit Tätern unter 14Jahren wieder aufgeflammt. Die Zvilgesellscaft neigt zu Prävention, die Law & Order-Fraktion will härteres Durchgreifen.
Auch die Zivillgesellschaft braucht Profis - sie heißen in ihrer Fachsprache Aktivisten. Viele von ihnen gehen in dieser Rolle auf. Jedes Mal, wenn man mit Alina Dumitriu spricht, kaut sie an verschiedenen Ideen zu irgendeinem Thema. Ob Gewalt gegen Tiere, Opfer sexualisierter Gewalt, die Ausweitung von Nachbarschaftsparks in Bukarest, der Zugang zu HIV-Medikamenten in Apotheken oder Fragen rund um Arbeitsmigranten – Alina ist immer mit Problemlagen beschäftigt und scheint keinen Tag abzuschalten.
Die Implementierung und Nutzung Künstlicher Intelligenz ist auch in Rumänien – wie überall auf der Welt – auf dem Vormarsch. Sie liegt jedoch weiterhin unter dem globalen Durchschnitt.
Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin - dieses Bonmot beschäftigt nicht nur Militärplaner sondern auch Soziologen. Russlands Krieg gegen Rumäniens Nachbarstaat Ukraine macht zwar an der Grenzen halt, aber die neue Sicherheitskonjunktur beeinflusst die Gesellschaft. Unlängst sagte der Generalstabschef, Rumänien müsse fit für alle Krisen sein, Kriege eingeschlossen. Doch wer soll im Ernstfall kämpfen?
Der Verein „Niemals allein“ führte in Zusammenarbeit mit Kantar im August 2025 eine Studie durch, die eine tiefgreifende Einsamkeitskrise unter älteren Menschen in rumänischen Städten aufdeckt. Verschärft wird diese Krise durch demografische Veränderungen und sozioökonomische Faktoren. Mehr als drei von fünf Senioren geben an, sich einsam zu fühlen – eine Realität, die sich direkt auf Gesundheit und Lebenserwartung auswirkt.
Zwei neue Projekte – ePatrimoniu und eMonumente – digitalisieren Rumäniens Kulturerbe. Bürgerinnen und Bürger können es so auf einfache, interaktive und nützliche Weise erkunden. Gleichzeitig profitieren Fachleute, Beamte, Forschende, Organisationen und die breite Öffentlichkeit von elektronischen öffentlichen Diensten.
In der Gemeinde Desești im Kreis Maramureș (Nordrumänien) befindet sich eine der acht Kirchen des Kreises Maramureș, die 1999 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurden: die Holzkirche der Heiligen Jungfrau Parascheva. Neben dieser berühmten Holzkirche ist die Gemeinde in Maramureș ein wahrer Anziehungspunkt für kulturelle und soziale Veranstaltungen. So finden in Desești beispielsweise ein Malkurs und die „Desești-Poesieabende“, die heute den Namen „Nichita-Stănescu-Poesieabende“ tragen, statt. Kurz vor den Winterferien sprach Eugen Cojocariu mit Pfarrer Ioan Ardelean über die sozialen und karitativen Projekte, die er mit EU-Geldern in der Pfarrgemeinde umgesetzt hat und weiterhin umsetzt. Wie hat alles angefangen?
Rumänien steht laut den jüngsten Analysen des Nationalen Statistikamts (INS) vor einem stark beschleunigten demografischen Rückgang. Die Projektionen zeigen, dass die Bevölkerung des Landes bis 2080 um bis zu ein Viertel gegenüber dem heutigen Stand schrumpfen könnte.
Das Jahr 2025 war das dritte Jahr in Folge, in dem Rumänien mehr Auswanderer als Einwanderer verzeichnete. Der Forscher Anatolie Coșciug argumentiert, dass diese Entwicklung auf ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren zurückzuführen ist, darunter der Bedarf des Arbeitsmarktes, die gesellschaftliche Wahrnehmung und Einstellung gegenüber Migranten sowie die nationale und europäische Migrationspolitik.
Jährlich kommen weltweit etwa 140 Millionen Kinder zur Welt. Rund 15 Millionen von ihnen beeilen sich sozusagen dabei – sie werden frühzeitig geboren, also etwa zehn Prozent. Die Rate der Frühgeburten schwankt je nach Land zwischen fünf und achtzehn Prozent. Die Frühgeburtlichkeit ist ein gravierendes Gesundheitsproblem – sie ist weltweit die zweithäufigste Todesursache bei Kindern unter fünf Jahren, nach Lungenentzündungen. Viele der betroffenen Kinder behalten zudem lebenslange Behinderungen körperlicher, neurologischer oder kognitiver Art. Meist brauchen sie langfristige medizinische Unterstützung.
Ein Bericht des Weltwirtschaftsforums zeigt, dass sich bis 2030 fast 39 % der heutigen Mitarbeiterkompetenzen verändern werden. Künstliche Intelligenz (KI) wird die Menschen jedoch nicht ersetzen, sondern unsere Arbeitsweise grundlegend verändern. Zu den wichtigsten Zukunftskompetenzen zählen der Umgang mit KI und Big-Data-Tools, Resilienz, kreatives Denken und digitale Kompetenz. Gleichzeitig werden Netzwerk- und Cybersicherheitskenntnisse zu unverzichtbaren Fähigkeiten auf dem Arbeitsmarkt.
Gewalttaten auf offener Straße gegen ausländische Arbeitskräfte sind in Rumänien immer häufiger Thema aktueller Meldungen. Gleichzeitig bleibt das Problem des illegalen Aufenthalts von Ausländern ebenso akut – bislang ohne jede Strategie der Behörden, um dem entgegenzuwirken.
Rumänien war das einzige mehrheitlich orthodoxe Land der Welt, das keine Nationalkathedrale besaß – ein seit über eineinhalb Jahrhunderten bestehendes Ziel, das nun Wirklichkeit geworden ist.