Der rumänische Präsident Nicușor Dan und Premierminister Luca Niculescu übermittelten Botschaften anlässlich des 98. Jahrestages der ersten Sendung von Radio Rumänien.
Russische Sabotage +++ Haushaltskonsolidierung +++ Moldau-Besuch +++ Schwarzmeer-Verteidigung +++ Wiederkäuer-Impfung +++ Handball Champions League
Unzufriedenheit, steigende Lebenshaltungskosten und Sorgen um die Zukunft prägen derzeit die Stimmung in Rumänien. Eine neue Umfrage zeigt: Mehr als drei Viertel der Bevölkerung sind der Ansicht, dass sich das Land in die falsche Richtung entwickelt. Von der Regierung erwarten die Menschen vor allem niedrigere Preise, höhere Einkommen und eine geringere Steuerbelastung. Gleichzeitig wächst der Druck von Arbeitgebern und Gewerkschaften.
Die Energiepreise, drohende weitere Preissteigerungen und die Frage, ob die europäischen Staaten ihren Strombedarf im Winter decken können, standen am Donnerstag im Mittelpunkt eines Treffens der EU-Energieminister in Luxemburg. Die Gespräche fanden vor dem Hintergrund einer schwierigen internationalen Lage statt, die von geopolitischen Spannungen und dem Druck auf die Brennstoffmärkte geprägt ist.
Das Schwarze Meer entwickelt sich zunehmend zu einem Brennpunkt der Sicherheitslage in Europa. Immer häufiger geraten Handelsschiffe zwischen die Fronten des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Allein in diesem Monat wurden mehrere zivile Schiffe vor der bulgarischen Küste von Drohnen getroffen. Wie Rumänien gemeinsam mit Bulgarien, der Türkei und der NATO auf die wachsenden Risiken für die Schifffahrt reagieren will.
Die Europäische Kommission fordert von EU-Raffinerien eine höhere Diesel- und Kerosinproduktion, um den Marktdruck zu mindern und die Versorgung auch im Falle einer militärischen Krise zu sichern.
Rumänien bekräftigt seine nachdrückliche Unterstützung für die benachbarte Republik Moldau.
Drei ausländische Staatsbürger werden der Sabotage gegen Rumänien beschuldigt, die von Russland koordiniert wurde.