Die Stadt Deva im Westen Rumäniens ist ein wichtiges Reiseziel in Siebenbürgen, geprägt von einer spektakulären mittelalterlichen Festung und dem Magna-Curia-Palast. Die Stadt verbindet auf harmonische Weise historisches Erbe mit modernen Freizeitangeboten und einem vielfältigen Kulturprogramm. Dank ihrer Lage eignet sie sich zudem hervorragend als Ausgangspunkt für Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten wie der Burg Corvin in Hunedoara oder der ehemaligen dakischen Hauptstadt Sarmizegetusa Regia. Über die wichtigsten Attraktionen der Region spricht Cristian Fodor, Leiter des Kulturzentrums „Drăgan Muntean“ in Deva. Er empfiehlt, den Rundgang beim bekanntesten Wahrzeichen der Stadt zu beginnen.
Alina Șerban, als erste Roma-Frau mit dem Orden „Kultureller Verdienst“ im Ritter-Rang ausgezeichnet, ist dieses Jahr in „Gipsy Queen“ zu sehen. In der österreichisch-deutschen Koproduktion unter der Regie von Hüseyin Tabak spielt Alina Șerban die Hauptrolle spielt: Ali ist eine Mutter, die in einer von Ungleichheit geprägten Welt für die Zukunft ihrer Kinder kämpft.
Der Bergbau gehört zu den ältesten Erwerbszweigen im rumänischen Raum. Bereits in den frühesten Quellen über die Bewohner des Karpatenbogens findet er Erwähnung.
Die historische Region Maramuresch ganz im Norden Rumäniens war auch in diesem Jahr rund um die Osterfeiertage wieder ein absoluter Besuchermagnet....
Er ist die feste Größe der rumänischen Kultur – der Dichter Mihai Eminescu. Man kann ihn aber auch als das unsichtbare Band begreifen, das die...
Anfang Juni fand die mittlerweile sechste Ausgabe des POLI AutoFEST in Pitești statt – das größte Festival in Rumänien, das der...
Die rumänische Wettbewerbsaufsicht hat unlängst zehn führende Banken mit Rekordstrafen belegt. Der Vorwurf: Die Institute sollen sich bei der Festlegung des Referenzzinssatzes ROBOR abgesprochen haben. Die betroffenen Banken streiten die Vorwürfe zwar ab, doch was bedeutet das für die vielen Menschen, die Kredite zurückzahlen müssen?
In der Geschichte wurden Kriege stets auch mit anderen als militärischen Mitteln geführt. Spionage, Sabotage, Einflussnahme und Propaganda nutzten ihre Möglichkeiten, um den Ausgang von Konflikten, in die Armeen verwickelt waren, zu beeinflussen. Auch das Radio war ein Schauplatz des „unsichtbaren Krieges“, wie der Zweite Weltkrieg in der Fachliteratur genannt wurde.
Der 1972 im ostrumänischen Vaslui geborene Künstler lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Iași. Dort schloss er 1996 als Jahrgangsbester die Kunstakademie „George Enescu“ im Fach Wandmalerei ab und promovierte später an derselben Hochschule im Fach Bildende Kunst. Felix Aftene arbeitet mit Malerei, Monumentalkunst, Skulptur und neuen Medien. Im Mittelpunkt seines Schaffens stehen die menschliche Existenz, Erinnerung und Identität, häufig aus der Perspektive des Selbstporträts. Seine Werke wurden in Rumänien sowie in zahlreichen Ländern Europas, Nordamerikas und Israels gezeigt. 2016 erhielt er den Nationalpreis für Malerei des rumänischen Künstlerverbands.
Die Colivă ist eine rituelle Speise, die in der rumänischen Kultur und Spiritualität tief verwurzelt ist. Ein Gericht aus gekochtem, gesüßtem...
Vor 45 Jahren schrieb Rumänien Raumfahrtgeschichte: Mit Dumitru Prunariu flog erstmals ein Rumäne ins All. Seine Mission an Bord von Sojus 40 machte das Land zu einem Teil der internationalen Raumfahrtgemeinschaft. Bis heute ist Prunariu der einzige Rumäne geblieben, der die Erde aus dem Weltall betrachten durfte. Doch Europa investiert wieder stärker in die Erforschung des Weltraums, neue Mondmissionen sind geplant und die internationale Zusammenarbeit wächst. Könnte also bald erneut ein Rumäne ins All fliegen?
Jedes Jahr am 1. Juni, dem Internationalen Kindertag, verwandeln sich Flüsse im ganzen Land in Schauplätze für einen bunten und energiegeladenen...
Ein Dialog mit der Projektmanagerin Miruna Găman zum Stellenwert der Kultur in der Gesellschaft
Das Jahr 1924 war für Rumänien in seinen Beziehungen zum großen Nachbarn und erklärten Feind, der Sowjetunion, ein problematisches Jahr. Die von Moskau gegen die rumänische Staatsgewalt organisierten bewaffneten Aktionen in Tatarbunar im südlichen Bessarabien (heutige Ukraine) waren ein offener Ausdruck der Feindseligkeit.
Gemeinsam mit Cristian Cismaru vom Verein My Transylvania, einem Förderer des regenerativen Tourismus, erkunden wir bemerkenswerte lokale Initiativen, die ländliche Gemeinschaften revitalisieren.