Vor 45 Jahren schrieb Rumänien Raumfahrtgeschichte: Mit Dumitru Prunariu flog erstmals ein Rumäne ins All. Seine Mission an Bord von Sojus 40 machte das Land zu einem Teil der internationalen Raumfahrtgemeinschaft. Bis heute ist Prunariu der einzige Rumäne geblieben, der die Erde aus dem Weltall betrachten durfte. Doch Europa investiert wieder stärker in die Erforschung des Weltraums, neue Mondmissionen sind geplant und die internationale Zusammenarbeit wächst. Könnte also bald erneut ein Rumäne ins All fliegen?
Jedes Jahr am 1. Juni, dem Internationalen Kindertag, verwandeln sich Flüsse im ganzen Land in Schauplätze für einen bunten und energiegeladenen...
Ein Dialog mit der Projektmanagerin Miruna Găman zum Stellenwert der Kultur in der Gesellschaft
Das Jahr 1924 war für Rumänien in seinen Beziehungen zum großen Nachbarn und erklärten Feind, der Sowjetunion, ein problematisches Jahr. Die von Moskau gegen die rumänische Staatsgewalt organisierten bewaffneten Aktionen in Tatarbunar im südlichen Bessarabien (heutige Ukraine) waren ein offener Ausdruck der Feindseligkeit.
Gemeinsam mit Cristian Cismaru vom Verein My Transylvania, einem Förderer des regenerativen Tourismus, erkunden wir bemerkenswerte lokale Initiativen, die ländliche Gemeinschaften revitalisieren.
Rumänien hat europaweit die höchste Krebssterblichkeit. Obwohl die Sterberate auch hierzulande sinkt und immer mehr Initiativen die Prävention...
Die Europäische Kommission hat eine Strategie zur Armutsbekämpfung auf Unionsebene verabschiedet. Unmittelbar nach der Bekanntgabe der Kommission in Brüssel erklärte Rumänien, ebenfalls mit der Ausarbeitung einer nationalen Strategie in diesem Bereich begonnen zu haben.
Anfang Herbst des Jahres 1924, im Monat September, ereigneten sich Vorfälle in der Ortschaft Tatar-Bunar, im Süden der Republik Moldau, auf dem Gebiet der heutigen Ukraine. Bewaffnete Gruppen, die aus der Sowjetunion kamen, überquerten illegal den Dnjestr, besetzten die Ortschaft Tatar-Bunar, hissten die rote Fahne und erkannten die Souveränität des rumänischen Staates nicht mehr an.
Heute wenden wir uns dem Norden Rumäniens zu und gelangen in das Dorna-Land. Bekannt für seine außergewöhnlichen Landschaften, bietet die Region vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.
„Pericol“ – zu Deutsch „Gefahr“ – ist die Hauptfigur aus dem gleichnamigen Buch der Autorin Raluca Poenaru, das 2017 mit dem Arthur-Preis...
Mehr als ein Viertel der Rumänen ist armuts- und ausgrenzungsgefährdet – sie gehören damit, zusammen mit Bulgaren und Griechen, zu den am stärksten exponierten Bevölkerungsgruppen in der Europäischen Union.
Der Bergbau gehört zu den ältesten Erwerbszweigen im rumänischen Raum. Bereits in den frühesten Quellen über die Bewohner des Karpatenbogens findet er Erwähnung.
Die Stadt Cluj-Napoca profiliert sich als kultureller und touristischer Pol — als erste Gemeinde Rumäniens mit dem UNESCO-Titel „Filmstadt".
Bukarest hat einen neuen Ort für zeitgenössische Kunst: Das Kunstpavillon „Art Safari“ ist in sein neues Zuhause am Amzei-Platz im Zentrum der rumänischen Hauptstadt gezogen. Zum Auftakt der Saison 2026 präsentiert das „Art Safari New Museum“ Ausstellungen zur rumänischen und internationalen Kunst – darunter eine ungewöhnliche Annäherung an den Nationaldichter Mihai Eminescu.
Die 1949 gegründete NATO sollte ursprünglich die sowjetische Expansion eindämmen und Westeuropa verteidigen. Nach dem Kalten Krieg entwickelte sich das Bündnis zu einem Akteur regionaler und globaler Stabilität. Trotz tiefgreifender Veränderungen blieb der Kernauftrag jedoch immer derselbe: kollektive Verteidigung. Galt die NATO 1.0 als antikommunistisches Bündnis des Kalten Kriegs und die NATO 2.0 nach 1991 als Organisation internationaler Einsätze und des Kampfs gegen den Terrorismus, so beginnt nun eine neue Phase: die der NATO 3.0. Hintergrund sind der Krieg in der Ukraine, technologische Machtkämpfe, Cyberangriffe, künstliche Intelligenz und wirtschaftlicher Druck. Die Allianz steht vor einer strategischen Neuaufstellung.