In seiner Neujahrsbotschaft hat Präsident Klaus Iohannis erklärt, dass die Menschen in Rumänien mit Hoffnung und Zuversicht auf das Jahr 2023 schauen, auch wenn das Jahr 2022 für alle ein schwieriges Jahr war, geprägt von tiefen Krisen und einem schrecklichen Krieg nahe der Landesgrenzen. “Die historischen Herausforderungen, die wir zu bewältigen hatten, haben unsere Charakterstärke unterstrichen, unsere Fähigkeit, solidarisch, einig und engagiert zu bleiben, um jedes Hindernis erfolgreich zu überwinden“, so der Präsident. „Lassen Sie uns lernen, jede Krise zu einer Chance zu machen, um eine bessere und stärkere Nation zu werden.“ Rumänien, so Iohannis, entwickle sich Tag für Tag und mache in allen Bereichen sichtbare Fortschritte. Abschließend forderte der Präsident die Rumänen auf, gemeinsam für eine erfolgreiche Zukunft in Frieden und Harmonie zu handeln.
Die rumänische Wirtschaft sei laut Finanzminister Adrian Câciudie die stabilste in der Region und das Land verzeichne zum Jahresende ein Wirtschaftswachstum von über 5%. 2023 werde ein schwieriges, von Inflation geprägtes Jahr sein, in dem man die Instrumente der öffentlichen Hand voll ausschöpfen müsse, um Investitionen und Reformen anzukurbeln und gefährdete Kategorien con Menschen zu unterstützen.
Die Zahl der neu gegründeten Unternehmen mit Fremdkapital ist in den ersten elf Monaten von 2022 um 30% gegenüber 2021 gestigen. Ende November letzten Jahres gab es in Rumänien 243.700 Unternehmen mit ausländischer Beteiligung am Stammkapital und die Höhe des gezeichneten Stammkapitals betrug 67 Milliarden US-Dollar.
Rumänien müsse Lösungen finden, um die militärische Laufbahn attraktiver zu machen, so Verteidigungsminister Angel Tîlvăr zu Jahresende. Die Armee müsse im Jahr 2023 die Arbeitsbedingungen der Soldaten verbessern. Angesichts der Sicherheitsherausforderungen vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine sprach Tîlvăr über die Anstrengungen seines Ministeriums, die Rolle Rumäniens innerhalb der NATO als Pfeiler der Sicherheit und Stabilität in der Schwarzmeerregion zu stärken. Rumänien sei mit 5000 alliierten Soldaten auf seinem Gebiet besser geschützt, so Tîlvăr.
Schweden hat am 1. Januar die EU-Ratspräsidentschaft von der Tschechischen Republik übernommen und wird daher sechs Monate lang eine wichtige Führungs- und Vermittlungsrolle in Brüssel spielen. Der schwedische Ministerpräsident Ulf Kristersson nannte den Krieg in der Ukraine, den Kampf gegen den Klimawandel und die Wettbewerbsfähigkeit Europas als wichtigste Themen. Die Prioritäten Schwedens konzentrieren sich auf ein „grüneres, sichereres und freieres Europa“.
Seit dem 1. Januar hat Kroatien den Euro eingeführt und ist dem Schengen-Raum der Freizügigkeit beigetreten – zwei wichtige Meilensteine für dieses kleine Balkanland, das der Europäischen Union vor fast zehn Jahren beigetreten ist. Kroatien verabschiedete sich von seiner Währung, der Kuna, und wurde das 20. Mitglied der Eurozone. Gleichzeitig wurde es das 27. Land, das dem Schengen-Raum beitrat, einer riesigen Zone, in der mehr als 400 Millionen Menschen ohne Kontrollen an den Binnengrenzen reisen können.
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