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Nachrichten 02.01.2026

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Nachrichten 02.01.2026
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, 02.01.2026, 19:09

Die öffentlichen Investitionen werden in diesem Jahr der wichtigste Wachstumsmotor sein – durch die Fortsetzung der Projekte aus dem Nationalen Aufbau- und Resilienzplan (PNRR), die Beschleunigung der Vorhaben aus der Kohäsionspolitik 2021–2027 sowie durch umfangreiche Investitionen in Infrastruktur, Energie, Gesundheit, Bildung und lokale Entwicklung. 2026 werde das Jahr der europäischen Fördermittel für Rumänien sein, schrieb Finanzminister Alexandru Nazare in einem Facebook-Beitrag. „Die fiskal- und haushaltspolitische Stabilisierung wird ebenfalls eines der Schlüsselelemente des Jahres sein. 2026 wird mehr Vorhersehbarkeit und Klarheit für Unternehmer und das Geschäftsumfeld bringen“, so der Minister, dem zufolge Rumänien das Jahr 2025 mit soliden Ergebnissen abgeschlossen habe. Alexandru Nazare erklärte weiter, dass 2026 ein Jahr sei, in dem sich Rumänien entscheidend der OECD annähere – „einem neuen strategischen Anker für Stabilität und internationale Glaubwürdigkeit“, der niedrigere Finanzierungskosten und stabile Investitionen bedeuten werde. Zudem würden eine verbesserte Wahrnehmung Rumäniens auf den Auslandsmärkten, die Digitalisierung und die Effizienzsteigerung der Verwaltung das Vertrauen sowohl der Investoren als auch der Rumänen in den Staat stärken – alles mit positiven Effekten für Wirtschaft und Gesellschaft.

In der Schweiz wurde nach dem Brand, der in der Neujahrsnacht eine überfüllte Bar im Wintersportort Crans-Montana erfasst hat, eine fünftägige Staatstrauer ausgerufen. Mehr als 40 Menschen kamen ums Leben, 115 wurden verletzt. Die Schweizer Behörden haben die Ursache der Tragödie bislang nicht eindeutig festgestellt, doch der Generalstaatsanwalt des Kantons erklärte, höchstwahrscheinlich habe das nahezu gleichzeitige Entzünden aller brennbaren Materialien in einem geschlossenen Bereich zur Explosion geführt. Damit wies er die anfänglichen Spekulationen zurück, es könne sich um einen Anschlag gehandelt haben. Die Ermittler haben mit der Identifizierung der Opfer begonnen, warnten jedoch, dass das Verfahren kompliziert sei und Zeit in Anspruch nehme. Das französische Außenministerium teilte am Abend mit, dass neun Franzosen verletzt worden seien und acht weitere gesucht würden. Der italienische Außenminister Antonio Tajani erklärte, rund 15 Italiener seien verletzt worden, ebenso viele gälten als vermisst. Bislang liegen dem rumänischen Außenministerium keine Informationen vor, wonach sich Rumänen unter den Opfern befinden. Beileidsbekundungen trafen aus ganz Europa und der Welt ein, auch aus Bukarest, vom Präsidenten Nicușor Dan und von der Rumänischen Orthodoxen Kirche.

Die Ukraine bereitet sich darauf vor, am Samstag eine neue Runde hochrangiger Sicherheitsgespräche mit westlichen Partnern auszurichten. Die nationalen Sicherheitsberater der sogenannten „Koalition der Willigen“, angeführt vom Vereinigten Königreich und Frankreich, haben sich darauf verständigt, am 3. Januar in Kyjiw zusammenzukommen, wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte; amerikanische Berater sollen virtuell teilnehmen. Den Gesprächen wird ein Treffen der Generalstabschefs folgen, während für den 6. Januar ein Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs in Frankreich geplant ist.

Rumänien wird in der Motorrad-Kategorie durch Emanuel Gyenes bei der Rallye Dakar 2026 vertreten sein, die vom 3. bis 17. Januar in Saudi-Arabien ausgetragen wird. Für Gyenes ist es die 16. Teilnahme an dem traditionsreichen Wüstenrennen, das in Afrika begann, in Südamerika fortgesetzt wurde und nun zum siebten Mal in Folge in die Dünen Saudi-Arabiens zurückkehrt. In der Auto-Kategorie setzt die rumänische Marke Dacia Sandriders auf den Brasilianer Lucas Moraes, den Franzosen Sébastien Loeb und den Katarer Nasser Al-Attiyah. Die 48. Ausgabe der Rallye Dakar umfasst 4.748 gezeitete Kilometer bei den Motorrädern und 4.840 Kilometer bei den Autos, die auf einer nahezu 8.000 Kilometer langen Strecke mit Start und Ziel in Yanbu zurückgelegt werden, mit dem Ziel, über den gesamten Verlauf hinweg stets dasselbe Schwierigkeitsniveau zu gewährleisten.

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