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Nachrichten 29.01.2021

Am Freitagmorgen brach im Matei Balş Krankenhaus für Infektionskrankheiten in Bukarest ein Feuer aus, bei dem fünf Patienten ums Leben kamen. Bei dem Feuer brannten mehrere Stationen ab und starker Rauch breitete sich im gesamten Gebäude aus. 120 Patienten wurden evakuiert und in andere medizinische Einrichtungen verlegt. Bislang ist die Brandursache unbekannt, die Staatsanwaltschaft hat jedoch eine Untersuchung wegen Totschlags eingeleitet. Premierminister Florin Cîţu hat den Familien der Opfer sein Beileid ausgesprochen und gesagt, dass alle Maßnahmen ergriffen werden, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Das Untersuchungsteam des Premierminister-Amtes führt bereits seine eigene Untersuchung durch. Senatssprecherin Anca Dragu sagte, das Feuer sei eine Tragödie, die nicht ohne Folgen bleiben könne, und fügte hinzu, dass, sobald die Brandursache festgestellt sei, schnelle Maßnahmen erforderlich seien, um die Missstände im Gesundheitswesen zu beheben. Der Vorsitzende der Sozialdemokraten Marcel Ciolacu sagte, er sei schockiert, untröstlich und entsetzt über die Untätigkeit der Regierung, um sicherzustellen, dass sich die Tragödie in Piatra Neamţ nicht wiederholen dürfe. Wir erinnern daran, dass im November ein weiteres Feuer in einer Intensivstation des Kreiskrankenhauses Piatra Neamţ ausbrach, bei dem 10 Menschen starben.

Nachrichten 29.01.2021
Nachrichten 29.01.2021

, 29.01.2021, 17:25

Am Freitagmorgen brach im Matei Balş Krankenhaus für Infektionskrankheiten in Bukarest ein Feuer aus, bei dem fünf Patienten ums Leben kamen. Bei dem Feuer brannten mehrere Stationen ab und starker Rauch breitete sich im gesamten Gebäude aus. 120 Patienten wurden evakuiert und in andere medizinische Einrichtungen verlegt. Bislang ist die Brandursache unbekannt, die Staatsanwaltschaft hat jedoch eine Untersuchung wegen Totschlags eingeleitet. Premierminister Florin Cîţu hat den Familien der Opfer sein Beileid ausgesprochen und gesagt, dass alle Maßnahmen ergriffen werden, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Das Untersuchungsteam des Premierminister-Amtes führt bereits seine eigene Untersuchung durch. Senatssprecherin Anca Dragu sagte, das Feuer sei eine Tragödie, die nicht ohne Folgen bleiben könne, und fügte hinzu, dass, sobald die Brandursache festgestellt sei, schnelle Maßnahmen erforderlich seien, um die Missstände im Gesundheitswesen zu beheben. Der Vorsitzende der Sozialdemokraten Marcel Ciolacu sagte, er sei schockiert, untröstlich und entsetzt über die Untätigkeit der Regierung, um sicherzustellen, dass sich die Tragödie in Piatra Neamţ nicht wiederholen dürfe. Wir erinnern daran, dass im November ein weiteres Feuer in einer Intensivstation des Kreiskrankenhauses Piatra Neamţ ausbrach, bei dem 10 Menschen starben.



Die nationale Impfkampagne in Rumänien ist in vollem Gange, über 534 Tausend Menschen wurden bisher geimpft. Gesundheitsminister Vlad Voiculescu hat angekündigt, dass Rumänien mit einem Mangel an Impfstoffdosen konfrontiert ist. Der Minister sagte auch, dass bestimmte Zentren, die Menschen von außerhalb der berechtigten Kategorien immunisiert haben, mit Sanktionen rechnen müssen. 2.737 Neuinfektionen wurden am Freitag bekannt gegeben, zusätzlich zu 91 COVID-bedingten Todesfällen. Seit dem Ausbruch der Krankheit haben sich über 724 Tausend Menschen in Rumänien infiziert und mehr als 18 Tausend sind gestorben. Etwa eintausend Menschen werden derzeit in Intensivstationen behandelt.



Die Infektionsrate bleibt auf dem Kontinent hoch und setzt die medizinischen Systeme unter Druck, weshalb eine Lockerung der Beschränkungen verfrüht wäre, sagte der Direktor der Weltgeundheitsorganisation für Europa Hans Kluge. Er sei der Ansicht, dass die hohen Infektionsraten und das Auftreten neuer Stämme des Coronavirus die Notwendigkeit einer dringenden Immunisierung von Personengruppen mit höchster Priorität betont haben, dass aber das Tempo der Produktion und Verteilung von Impfstoffen vorerst hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. In 35 europäischen Staaten habe man mit der Impfung begonnen, so Direktor Kluge, und etwa 25 Millionen Impfungen seien bereits verabreicht worden. Großbritannien ist das erste europäische Land, das eine nationale Impfkampagne gegen COVID gestartet hat. In anderen Staaten, wie den Seychellen, Island oder Zypern, kündigten die Behörden an, auf Tests und Quarantäne für Reisende zu verzichten, die einen internationalen Impfpass vorlegen. Seit Beginn der Epidemie wurden weltweit mehr als 102 Millionen Infektionen gemeldet, und mehr als 2,2 Millionen Menschen sind an dem Virus gestorben.



Eine rumänische Delegation hat am Donnerstag mit den moldawischen Behörden in Chişinău über technische und rechtliche Verfahren diskutiert, die für die Lieferung der Charge des Impfstoffs gegen COVID-19 an Moldawien erforderlich sind. Die Charge umfasst insgesamt 200.000 Dosen, zusätzlich zur medizinischen und Schutzausrüstung, die zur Behandlung der Infizierten benötigt wird. Das von Rumänien angebotene Hilfspaket wurde von Präsident Klaus Iohannis während seines Besuchs in der Republik Moldau im vergangenen Monat angekündigt.



Ein russisches Gericht hat den Einspruch des russischen Oppositionsführers Alexej Nawalny abgelehnt, der seine Freilassung aus dem Gefängnis gefordert hatte. Als vehementer Kritiker von Präsident Wladimir Putin nutzte Nawalny die Gelegenheit, um den Kreml zu warnen, den er beschuldigt, nach dem Giftanschlag auf ihn im vergangenen Jahr einen Mordanschlag auf ihn verüben zu wollen. Die Polizei hat die Wohnungen und Büros von Personen, die Navalny nahe stehen, durchsucht und mehrere Personen festgenommen, darunter Navalnys Bruder und seine Mitarbeiter. Alexej Nawalny wurde am 17. Januar am Flughafen verhaftet, kurz nach seiner Ankunft aus Deutschland, wo er ins Krankenhaus eingeliefert und wegen einer Nowitschok-Vergiftung behandelt wurde. Die russischen Behörden haben jede Beteiligung an seinem Attentatsversuch bestritten.

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Der neue rumänische Ministerpräsident Luca Niculescu hat am Mittwoch mit seinem Amtskollegen aus der benachbarten Republik Moldau, Vasile Tofan, telef…

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Rumänien hat seit Dienstag eine neue Regierung. Das Parlament in Bukarest bestätigte das von dem designierten, parteilosen Ministerpräsidenten Luca Ni…

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