Das Jahr 1924 war für Rumänien in seinen Beziehungen zum großen Nachbarn und erklärten Feind, der Sowjetunion, ein problematisches Jahr. Die von Moskau gegen die rumänische Staatsgewalt organisierten bewaffneten Aktionen in Tatarbunar im südlichen Bessarabien (heutige Ukraine) waren ein offener Ausdruck der Feindseligkeit.
Vor dem Hintergrund des Hitler-Stalin-Paktes und des geheimen Zusatzprotokolls, das der Sowjetunion die Annexion Bessarabiens zusicherte, kam es in der Donaustadt Galatz zu einer Massenerschießung durch rumänische Streitkräfte.