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Nachrichten 12.10.2022

Laut einer Pressemitteilung der Europäischen Union sind Rumänien, Belgien, Luxemburg und die Slowakei die Länder mit dem stärksten Rückgang der Industrieproduktion im August im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2021. Nach Angaben der europäischen Statistikbehörde Eurostat stieg die Industrieproduktion in Rumänien im August um 0,1 % im Vergleich zum Vormonat, nachdem sie im Juli um 0,5 % zugelegt hatte. Die jährliche Inflationsrate Rumäniens stieg von 15,32 % im August auf 15,88 % im September dieses Jahres. Die Lebensmittelpreise stiegen um mehr als 19 %, während die Preise für Nicht-Lebensmittel und Dienstleistungen um 8 % und 17 % anstiegen. Dies ist laut, den vom Nationalen Institut für Statistik veröffentlichten Daten zu erkennen. Die jährliche Inflationsrate wird sich wahrscheinlich gegen Ende des Jahres weiter erhöhen, allerdings in einem deutlich geringeren Tempo als in den vergangenen Monaten. Laut Aussage des Gouverneurs der Zentralbank, Mugur Isărescu, wird die Inflation in diesem Jahr 13,9 % betragen und bis Ende 2023 auf sinken 7,5 %. Die Verbraucherpreisinflation in Rumänien wurde von der internationalen Finanzinstitution Internationalem Währungsfonds (IWF) deutlich nach oben korrigiert. Diese wird sowohl für dieses Jahr von 9,3 % auf 13,3 % angehoben als auch für das nächste Jahr von 4 % auf 11 %. Dies geht aus dem jüngsten Bericht über die Weltwirtschaftsaussichten hervor, der am Dienstag von dem IWF veröffentlicht wurde.

Nachrichten 12.10.2022
Nachrichten 12.10.2022

, 12.10.2022, 17:44

Laut einer Pressemitteilung der Europäischen Union sind Rumänien, Belgien, Luxemburg und die Slowakei die Länder mit dem stärksten Rückgang der Industrieproduktion im August im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2021. Nach Angaben der europäischen Statistikbehörde Eurostat stieg die Industrieproduktion in Rumänien im August um 0,1 % im Vergleich zum Vormonat, nachdem sie im Juli um 0,5 % zugelegt hatte. Die jährliche Inflationsrate Rumäniens stieg von 15,32 % im August auf 15,88 % im September dieses Jahres. Die Lebensmittelpreise stiegen um mehr als 19 %, während die Preise für Nicht-Lebensmittel und Dienstleistungen um 8 % und 17 % anstiegen. Dies ist laut, den vom Nationalen Institut für Statistik veröffentlichten Daten zu erkennen. Die jährliche Inflationsrate wird sich wahrscheinlich gegen Ende des Jahres weiter erhöhen, allerdings in einem deutlich geringeren Tempo als in den vergangenen Monaten. Laut Aussage des Gouverneurs der Zentralbank, Mugur Isărescu, wird die Inflation in diesem Jahr 13,9 % betragen und bis Ende 2023 auf sinken 7,5 %. Die Verbraucherpreisinflation in Rumänien wurde von der internationalen Finanzinstitution Internationalem Währungsfonds (IWF) deutlich nach oben korrigiert. Diese wird sowohl für dieses Jahr von 9,3 % auf 13,3 % angehoben als auch für das nächste Jahr von 4 % auf 11 %. Dies geht aus dem jüngsten Bericht über die Weltwirtschaftsaussichten hervor, der am Dienstag von dem IWF veröffentlicht wurde.



Die Regierung in Bukarest hat am Mittwoch eine Dringlichkeitsverordnung zur Einführung einer staatlichen Beihilferegelung für Energiegroßverbraucher sowie eine Änderung des Asylgesetzes verabschiedet. Die von der Regierung beschlossenen Maßnahmen, die das rumänische Asylgesetz ändern werden, betreffen die Beseitigung der Situation, in der ein Asylbewerber während des Asylverfahrens Gegenstand eines Strafverfahrens war. Dadurch wird das Asylverfahren in Rumänien für diejenigen, die die Grenze illegal überquert haben, einfacher und schneller. Die Regierung hat auch ein anderes Gesetz, das Gesetz zur Verhinderung und Bekämpfung des Terrorismus, geändert, so dass eine Person, die aus einem anderen Land nach Rumänien einreist oder innerhalb des Landes reist, um an terroristischen Handlungen teilzunehmen, diese zu unterstützen oder zu trainieren, des Terrorismus angeklagt wird. Eine weitere verabschiedete Dringlichkeitsverordnung sieht eine staatliche Beihilferegelung für große Energie verbrauchende Unternehmen vor, die mit einem Anstieg der Strompreise konfrontiert sind. Diese Regelung gilt bis 2030 und kommt unter anderem den Unternehmen zugute, die keine Zahlungsrückstände gegenüber dem Staat oder den lokalen Haushalten haben.



Der rumänische Staatschef Klaus Iohannis dankte am
Mittwoch dem niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte für die Präsenz
des niederländischen Militärs in Rumänien und wies darauf hin, dass dieses
zusammen mit anderen verbündeten Militärs Europa sicherer mache und die
euro-atlantischen Werte schütze. Ihre Anwesenheit hier zeigt die Einheit,
die Kohärenz und die hohe Reaktionsfähigkeit, die die NATO – das stärkste
politisch-militärische Bündnis der Geschichte – und uns als Verbündete
auszeichnen, sagte Präsident Iohannis in Cincu im Kreis Brașov (Zentrum),
wo er zusammen mit dem niederländischen Premierminister Mark Rutte und dem
rumänischen Premierminister Nicolae Ciucă das Nationale Gemeinsame
Ausbildungszentrum ,,Getica besuchte. Der niederländische Beamte
erklärte, dass die verbündeten Länder gemeinsam gegen Putins
Angriffskrieg stehen und dass die Versuche, die NATO zu spalten, das
Bündnis sogar stärker gemacht haben. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums
sind die Niederlande mit 195 Soldaten in Cincu stationiert, Frankreich mit 313,
Belgien mit 64 und Rumänien mit 57. Insgesamt sind 629 Soldaten auf dem
Stützpunkt Getica stationiert.



Die Ankunft von einer Kompanie gepanzerter Mannschaftstransportwagen und einer Kompanie Leclerc-Panzer der französischen Armee, Ende Oktober, wird die technische Ausstattung der in Cincu, in Zentralrumänien, stationierten NATO-Kampftruppen ergänzen. Das rumänische Verteidigungsministerium teilte des Weiteren mit, dass die Gruppe im Mai durch die Umwandlung der multinationalen verbündeten Elemente der in Rumänien stationierten NATO-Reaktionskräfte geschaffen wurde. Paris hat zugestimmt, das Kommando über die ständige NATO-Kampftruppe in Rumänien zu übernehmen, zu der turnusgemäß auch Truppen aus Belgien und den Niederlanden gehören. Am Dienstag begrüßte der rumänische Präsident Klaus Iohannis auf Twitter die Entscheidung von Präsident Emmanuel Macron, die französische Militärpräsenz in Rumänien zu verstärken. Dies ist eine wichtige Geste für die Ostflanke der NATO, ein Zeichen der alliierten Solidarität – betonte Iohannis.



In Rumänien können strafrechtlich Verurteilte künftig nicht mehr bei Kommunal- oder Parlamentswahlen kandidieren. Dies sieht ein am Dienstag von der Abgeordnetenkammer gebilligter Gesetzentwurf vor. Sobald das Gesetz in Kraft tritt, wird es keine Abgeordneten, Bürgermeister, Landräte, Gemeinde- und Kreisräte mehr geben, die wegen Vergewaltigung, Kinderpornografie, Pädophilie, Zuhälterei oder Korruption verurteilt wurden.



Der rumänische Verteidigungsminister Vasile Dîncu nimmt ab Mittwoch an einem zweitägigen Treffen mit seinen Amtskollegen aus den NATO-Mitgliedstaaten in Brüssel teil. Laut einer Pressemitteilung des Verteidigungsministeriums wird bei dem Treffen auch die nukleare Abschreckung des Bündnisses im aktuellen Sicherheitsumfeld, das durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine geprägt ist, erörtert. Am Rande des Treffens der NATO-Verteidigungsminister nimmt Dîncu auch an der Sitzung der Verteidigungskontaktgruppe der Ukraine und an der Sitzung der Verteidigungsminister des Bukarest Formats (B9) teil.

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