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Nachrichten 22.08.2020

In Rumänien wurden im Vergleich zum letzten Bericht 1.189 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen gemeldet, infolge der landesweit durchgeführten Tests teilte die Gruppe für strategische Kommunikation am Samstag mit. Bis Samstag wurden im Land mehr als 77.500 Fälle von Menschen bestätigt, die mit dem neuen Coronavirus infiziert sind. Mehr als 35.000 Patienten wurden für geheilt erklärt. Die Zahl der auf die Intensivstation eingewiesenen Patienten lag bei über 500. Weitere 37 mit dem neuen Coronavirus infizierte Menschen starben, die Gesamtzahl der Todesfälle in Rumänien erreichte 3.233. Was die Situation der rumänischen Bürger in anderen Staaten betrifft, so wurden über 5.900 von ihnen als Träger des neuen Coronavirus bestätigt, und 124 starben. Das Außenministerium in Bukarest hat bekanntgegeben, dass Rumänen, die Serbien in weniger als 12 Stunden transitieren, keinen COVID-19-Test mehr vorlegen müssen. Die Entscheidung wurde von den serbischen Behörden getroffen und gilt auch für Personen aus Bulgarien, Kroatien und Nordmazedonien. Zu denjenigen, die von der Pflicht zur Vorlage eines negativen Tests befreit sind, gehören auch Grenzgänger, die über gültige Belege in dieser Hinsicht verfügen, oder Spediteure, deren Endbestimmungsort Serbien ist oder die Waren aus diesem Staat beziehen.

Nachrichten 22.08.2020
Nachrichten 22.08.2020

, 22.08.2020, 16:49

In Rumänien wurden im Vergleich zum letzten Bericht 1.189 neue Fälle von Coronavirus-Infektionen gemeldet, infolge der landesweit durchgeführten Tests teilte die Gruppe für strategische Kommunikation am Samstag mit. Bis Samstag wurden im Land mehr als 77.500 Fälle von Menschen bestätigt, die mit dem neuen Coronavirus infiziert sind. Mehr als 35.000 Patienten wurden für geheilt erklärt. Die Zahl der auf die Intensivstation eingewiesenen Patienten lag bei über 500. Weitere 37 mit dem neuen Coronavirus infizierte Menschen starben, die Gesamtzahl der Todesfälle in Rumänien erreichte 3.233. Was die Situation der rumänischen Bürger in anderen Staaten betrifft, so wurden über 5.900 von ihnen als Träger des neuen Coronavirus bestätigt, und 124 starben. Das Außenministerium in Bukarest hat bekanntgegeben, dass Rumänen, die Serbien in weniger als 12 Stunden transitieren, keinen COVID-19-Test mehr vorlegen müssen. Die Entscheidung wurde von den serbischen Behörden getroffen und gilt auch für Personen aus Bulgarien, Kroatien und Nordmazedonien. Zu denjenigen, die von der Pflicht zur Vorlage eines negativen Tests befreit sind, gehören auch Grenzgänger, die über gültige Belege in dieser Hinsicht verfügen, oder Spediteure, deren Endbestimmungsort Serbien ist oder die Waren aus diesem Staat beziehen.



Die globale Bilanz der Coronavirus-Pandemie hat nach Angaben von worldometers.info 23,1 Millionen Infektionen und 800.000 Todesfälle überschritten. Ein Viertel der Gesamtzahl der Fälle, über 5,6 Millionen, wurde in den Vereinigten Staaten registriert, wo laut der Johns Hopkins University School of Medicine etwa 175.000 Menschen infolge von COVID-19-Erkrankungen starben. Brasilien, das am zweithäufigsten betroffene Land, hat mehr als 3,5 Millionen Infektionen und mehr als 113.000 Todesfälle zu beklagen. Drei weitere lateinamerikanische Länder: Peru, Mexiko und Kolumbien haben mehr als eine halbe Million Fälle. In Asien ist Indien mit 2,9 Millionen Infektionen und 55.000 Todesfällen das am stärksten betroffene Land, während auf dem afrikanischen Kontinent Südafrika die Schwelle von 600.000 Infektionen überschritten hat. In Europa steigt die Furcht vor einer zweiten Welle der Coronavirus-Pandemie. In Spanien wurden einige Tage hintereinander mehr als 3.000 neue Infektionen registriert, und die Behörden haben den Menschen in den am stärksten betroffenen Gebieten geraten, zu Hause zu bleiben. Auch in Großbritannien, Frankreich und Italien ist die Infektionsrate deutlich angestiegen. Unterdessen hat die Weltgesundheitsorganisation erklärt, dass die endemische Krankheit in weniger als zwei Jahren enden dürfte, da durch die neueste Technologie wirksame Behandlungen gefunden werden können.



Die Sozialdemokratische Partei PSD, die wichtigste Oppositionspartei in Rumänien und die Partei mit den meisten Sitzen im Parlament, hat am Samstag in einem außerordentlichen Kongress den Interims-Chef Marcel Ciolacu zu ihrem Parteivorsitzenden gewählt. Der Kongress fand wegen der COVID-19-Pandemie zum ersten Mal online statt. Der ehemalige Interims-Chef der Partei, Marcel Ciolacu, erhielt 1.310 Stimmen, während sein Gegner, der ehemalige Finanzminister Eugen Teodorovici, nur 91 Stimmen erhielt. Der neue sozialdemokratische Parteivorsitzende sagte, er wolle einen völlig anderen Ansatz sowohl innerhalb als auch außerhalb der Partei. Der außerordentliche Kongress der PSD verabschiedete am Samstag die Änderungen und Ergänzungen des Statuts. Eine der wichtigsten Änderungen sieht vor, dass der Nationale Exekutivausschuss von jetzt an den Namen Nationaler Politischer Rat tragen wird. Eine weitere Änderung sieht vor, dass der Präsident des PSD-Nationalrates vom Kongress als Teil des in einem Antrag vorgeschlagenen Führungsteams gewählt wird. Gleichzeitig führt der Präsident des PSD-Nationalrates den Vorsitz bei den Ratssitzungen und koordiniert die Tätigkeit der Abteilungen, Foren, Ligen, Verbände, die innerhalb der Partei auf nationaler Ebene eingerichtet werden.



Der Landwirtschaftsminister Adian Oros schätzt, dass Rumänien in diesem Jahr genug Weizen für die Bäckereiproduktion haben wird, auch wenn die Produktion aufgrund der Dürre um 35-40% niedriger sein wird. Darüber hinaus werden etwa 2,5 Millionen Tonnen Weizen für den Export zur Verfügung stehen. Die vom Nationalen Institut für Statistik zentralisierten Daten zeigen, dass Rumänien in den ersten fünf Monaten dieses Jahres ein Drittel mehr Getreide exportiert hat als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Von den Gesamtexporten der rumänischen Unternehmen in diesem Jahr entfielen etwa 41,4% auf Weizen und Mengkorn (Mischung aus Weizen und Roggen) und 52% auf Mais.

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