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Nachrichten 23.05.2015

BUKAREST: Die Experten der internationalen
Finanziers werden Ende nächsten Monates nach Bukarest zurückkehren. Dann soll
der künftige Fahrplan der Beziehungen mit den rumänischen Behörden festgelegt
werden. Dabei sollen auch die Schlussfolgerungen der technischen Mission
vorgestellt werden, die an diesen Tagen Gespräche mit der Regierung führt. Dies
kündigte der rumänische Verkehrsminister Ioan Rus an. Dieser kam am Samstag mit
den Vertretern des IWF und der Europäischen Kommission zusammen. Im Rahmen der
Verhandlungen erzielte er neue Fristen für die Privatisierung einiger
Gesellschaften, die dem Ministerium untergeordnet sind. Dieser Punkt
verzeichnete bereits bei den vorherigen Bewertungen Rückstände. Die technische
Mission der Finanziers, die sich bis zum 26. Mai in Bukarest aufhält, bewertet
einschließlich die Auswirkung der Herabsetzung von Steuern und Abgaben, die im
neuen Steuergesetz enthalten ist. Für diese fordert der IWF Ausgleichsmaßnahmen
der Haushaltseinnahmen. Das laufende Stand-By-Abkommen Rumäniens mit dem IWF
ist das dritte seit Ausbruch der Wirtschaftskrise 2009. Dieses wurde im
September 2013 für einen Wert von rund 2 Milliarden Euro und eine Laufzeit von
2 Jahren abgeschlossen.

Nachrichten 23.05.2015
Nachrichten 23.05.2015

, 23.05.2015, 17:22

BUKAREST: Die Experten der internationalen
Finanziers werden Ende nächsten Monates nach Bukarest zurückkehren. Dann soll
der künftige Fahrplan der Beziehungen mit den rumänischen Behörden festgelegt
werden. Dabei sollen auch die Schlussfolgerungen der technischen Mission
vorgestellt werden, die an diesen Tagen Gespräche mit der Regierung führt. Dies
kündigte der rumänische Verkehrsminister Ioan Rus an. Dieser kam am Samstag mit
den Vertretern des IWF und der Europäischen Kommission zusammen. Im Rahmen der
Verhandlungen erzielte er neue Fristen für die Privatisierung einiger
Gesellschaften, die dem Ministerium untergeordnet sind. Dieser Punkt
verzeichnete bereits bei den vorherigen Bewertungen Rückstände. Die technische
Mission der Finanziers, die sich bis zum 26. Mai in Bukarest aufhält, bewertet
einschließlich die Auswirkung der Herabsetzung von Steuern und Abgaben, die im
neuen Steuergesetz enthalten ist. Für diese fordert der IWF Ausgleichsmaßnahmen
der Haushaltseinnahmen. Das laufende Stand-By-Abkommen Rumäniens mit dem IWF
ist das dritte seit Ausbruch der Wirtschaftskrise 2009. Dieses wurde im
September 2013 für einen Wert von rund 2 Milliarden Euro und eine Laufzeit von
2 Jahren abgeschlossen.




CHIŞINĂU: Rumänien und die Republik Moldau bereiten
die kurzfristige Gründung eines gemeinsamen Friedenserhaltungsbataillons. Laut
dem Auswärtigen Amt in Chişinău wurde dieses Vorhaben im Rahmen der
jungsten Gespräche in Bukarest zwischen dem rumänischen Verteidigungsminister
Mircea Duşa und seinem moldauischen Gegenüber Viorel Ciubotaru vereinbart. In
der Tätigkeit dieser Untereinheit soll die im Rahmen der internationalen
Friedensmissionen und Übungen gesammelte Erfahrung der rumänischen Militärs zum
Einsatz kommen. Die Republik Moldau betrachtet Rumänien als strategischen
Partner im politisch-militärischen Dialog – verlautbart eine Pressemitteilung
des Verteidigungsministeriums in Chişinău. Rumänien als NATO-Mitglied und die
Republik Moldau, die laut Verfassung als neutraler Staat definiert ist,
äußerten wiederholt ihre Besorgnis über die Lage in der benachbarten Ukraine.
Diese wird mit der bewaffneten Rebellion der prorussischen Separatisten.




BUKAREST: Der Gouverneur der Rumänischen
Nationalbank empfiehlt den rumänischen Banken, die Realwirtschaft zu
finanzieren. Als Beispiel nannte er die Landwirtschaft, wo noch eine gewisse
Zurückhaltung herrscht. Der Gouverneur beteiligte sich am Freitag an einer
Konferenz über die Perspektiven des Bankensektors und der Wirtschaft. Mugur
Isărescu sprach über die Tendenz einer gemäßigten Steigerung der Kreditvergabe.
Laut Isarescu sei das heutige Wirtschaftswachstum robust und tragfähig. Die
Inflation und das Defizit werden unter Kontrolle gehalten und es gebe
beträchtliche Bemühungen zur Steuerkonsolidierung. Der Chef der Nationalbank
betonte, dass diese positive Entwicklung anhalten wird und listete die
wesentlichen Aktionsrichtungen auf: die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und
der Wirtschaftlichkeit in Schlüsselbereichen der Wirtschaft, wie Energie, die Förderung
des Bildungswesens und die Entwicklung einer qualitativen Verkehrsinfrastrukur.




BUKAREST: Über 140 Tausend Römisch-Katholiken haben
sich am Samstag auf dem Berg Şumuleu Ciuc, in der Mitte
des mehrheilich orthodoxen Rumäniens zur größten Wallfahrt in Mittel- und
Osteuropa versammelt. Unter den Pilgern befand sich auch der ungarische
Präsident Áder János auf Privatbesuch. Dieses Jahr hat das besagte Ereignis
eine besondere Bedeutung. Es werden fünf Hundert Jahre verzeichnet, seitdem die
Wunderstatue der Heiligen Jungfrau Maria aus Lindenholz geschnitzt wurde. An
der religiösen Zeremonie beteiligen sich zahlreiche Gläubige aus Rumänien und
aus dem Ausland. Dieses Jahr feiern Orthodoxen Pfingsten Endes dieses Monats.





PARIS: Fünf rumänische Tennisspielerinnen treten beim Tournier von
Roland Garros, im zweiten Grand Slam dieses Jahres an. Simona Halep,
Weltranglistendritte wird in der Eröffnungsrunde gegen die Russin Evghenia
Rodina (91 WTA) spielen. Letztes Jahr verlor Halep im Finale des pariser Tourniers
vor einer anderen Russin Maria Scharapova (Weltranglistenzweite). Irina Begu
(31 WTA) und Alexandra Dulgheru (50) werden gegen die Amerikanerinnen Bethanie
Mattek-Sands (164) bzw. Nicole Gibbs (97 WTA) spielen. Monica Niculescu (69)
trifft auf Carla Suarez Navarro (8), aus Spanien, während Andreea Mitu (99 WTA)
gegen die Franzosin Alize Lim (285 WTA) antreten wird. Weitere drei Rumäninnen,
Sorana Cîrstea, Ana Bogdan und Patricia Ţig schieden in der Qualifikationsrunde
aus. Genauso die rumänischen Tennisspieler Marius Copil, Adrian Ungur und
Victor Hanescu. Somit wird Rumänien keinen Vertreter im Männertournier haben. Im Doppel spielt Horia Tecău
gemeinsam mit dem Holländer Jean-Julien Rojer und Florin Mergea mit dem Inder
Rohan Bopanna.

Foto: Agerpres
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