Als Mitglied der Europäischen Union seit 2007 hat sich Rumänien verpflichtet, den Euro einzuführen, sobald es die notwendigen Voraussetzungen erfüllt. Diese sogenannten Maastricht-Kriterien sollen demonstrieren, dass die Wirtschaft stabil genug ist, damit ein Land auf seine nationale Währung und eine eigene Geldpolitik verzichten kann.
Die jüngste Erklärung des Gouverneurs der Rumänischen Nationalbank, Mugur Isărescu, wonach die Einführung des Euro zum neuen „einvernehmlichen nationalen Ziel des Landes“ werden könnte, markiert eine wichtige Weichenstellung im wirtschaftspolitischen Diskurs in Bukarest. Auf einer Fachkonferenz erklärte der oberste Finanzhüter des Landes, dies könne nach Abschluss des derzeitigen nationalen Großprojekts geschehen – dem Beitritt zur OECD, der Organisation der wirtschaftlich am weitesten entwickelten Staaten der Welt. Dieser Prozess befinde sich nach der Stabilisierung der Wirtschaft und dem Abbau des hohen Haushaltsdefizits inzwischen in der Endphase.
Rumänien erfüllt fast alle Bedingungen für die Einführung des Euro. Da shat Rumäniens Notenbank-Chef, Mugur Isarescu, bekannt gegeben. Diese Entscheidung sollte jedoch nicht in Eile getroffen werden.