Das PISA-Programm der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, OECD, testet alle drei Jahre Schüler im Alter von etwa 15 Jahren in Dutzenden Ländern und Volkswirtschaften. Dabei geht es nicht darum, ob die Jugendlichen den Lerninhalt einer Unterrichtsstunde auswendig wiedergeben können. Getestet wird vielmehr, ob sie ihre Kenntnisse in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften auf konkrete Situationen anwenden können.
Bei den jüngsten PISA-Tests lag Rumänien auf dem drittletzten Platz der Europäischen Union. Doch wie beunruhigend ist dieses Ergebnis tatsächlich? Und sagt es etwas über das gesamte Potenzial der 15-Jährigen aus – oder gar über den Zustand einer ganzen Generation?
Gemeinnützige Organisationen, Schulen, aber auch die örtliche Gemeinschaft allgemein legen ihre Kräfte zusammen, um das Interesse der Jugend im Fogarascher Land für Naturwissenschaften anzuregen.
In den rumänischen Schulen wird großer Wert auf die theoretischen Kenntnisse gelegt, die praktische Umsetzung wird dabei meistens vernachlässigt. Eine Bukarester Organisation entwickelte ein außerschulisches Programm, das die Kinder zum Mitmachen anregt.
Der bereits vierte Bericht der EU-Kommission über den Stand der Bildungssysteme attestiert große Mängel. Im Vergleich zum EU-Durchschnitt sind Chancenungleichheit und Benachteiligung in bestimmten sozialen Milieus immer noch überproportional groß.