Felipe Scagliusi stammt aus São Paulo, Brasilien, und gehört zu den aktivsten brasilianischen Pianisten seiner Generation. Entlang seiner Karriere trat er in der Carnegie Hall in New York auf und konzertierte in Ost- und Westeuropa, in Brasilien, Israel, den USA und natürlich in Lateinamerika. Nach dem Abschluss am Konservatorium in São Paulo setzte er seine Ausbildung an der Manhattan School of Music in New York mit einem Masterstudium fort. Er lebte zeitweise in New York und Paris. Eine CD mit Werken von Robert Schumann brachte ihm die Aufnahme in die BBC Special Classic Charts ein. Seit 2018 lebt Scagliusi mit seiner Frau Sara in Bukarest.
Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert waren die rumänischen Fürstentümer ein Teil jener kulturellen Welt, die unter der Vorherrschaft des Osmanischen Reiches stand. An der Peripherie der islamischen Expansion gelegen, entwickelten sich die rumänischen Länder zu Unterstützern der christlichen Gemeinden im Nahen Osten – insbesondere durch die Herausgabe religiöser Bücher. So entstanden auf rumänischem Boden die ersten christlich-orthodoxen Texte in arabischer Sprache.