Nachrichten 14.07.2026
Die wichtigsten Meldungen des Tages
Newsroom, 14.07.2026, 18:14
Die jüngsten Gespräche zwischen Rumäniens Präsident Nicușor Dan und den Spitzenvertretern der früheren Regierungskoalition sind ohne Ergebnis geblieben. Eine Einigung über die Bildung einer neuen Regierung sowie über die Gesetzesvorhaben im Rahmen des Nationalen Aufbau- und Resilienzplans wurde nicht erzielt. Die entsprechenden Gesetze müssen bis Ende August verabschiedet werden. Auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Paris zeigte sich Präsident Nicușor Dan dennoch zuversichtlich, dass beim Aufbau- und Resilienzplan ein Konsens erreicht werden kann. Einen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten habe er bislang nicht nominiert, erklärte das Staatsoberhaupt. Der Grund sei das Fehlen einer parlamentarischen Mehrheit. Vorgezogene Neuwahlen würden die politische Unsicherheit nur verlängern und keine neuen Perspektiven eröffnen. Am Dienstag nahm Präsident Nicușor Dan in Paris an der Militärparade zum französischen Nationalfeiertag teil. Bereits am Vortag hatte er an der Sitzung der „Koalition der Willigen“ zur Unterstützung der Ukraine teilgenommen. Die von Großbritannien und Frankreich geführte Staatengruppe vereint mehr als 35 Länder. Die Teilnehmer bekräftigten ihre Bereitschaft, die militärische Unterstützung für die Ukraine fortzusetzen und zugleich verlässliche Sicherheitsgarantien für die Zeit nach dem Ende des Krieges zu schaffen. Präsident Nicușor Dan betonte erneut, die Unterstützung der Ukraine bleibe auf allen relevanten Ebenen von zentraler Bedeutung – für die Stabilität und die Sicherheit der gesamten Region.
Rumäniens Präsident Nicușor Dan nimmt am Mittwoch in Kiew am fünften Ukraine–Südosteuropa-Gipfel teil. Das teilte die Präsidialverwaltung in Bukarest mit. Der Besuch erfolgt auf Einladung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Das Gipfelformat wurde im Jahr 2023 vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ins Leben gerufen. Der Ukraine–Südosteuropa-Gipfel dient als regionale Plattform zur Unterstützung der Ukraine und zur gemeinsamen Bewältigung der Folgen des Krieges. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Sicherheit, der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, der Energie- und Infrastrukturvernetzung sowie der Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber hybriden Bedrohungen. Nach Angaben der Präsidialverwaltung unterstreicht die Teilnahme von Präsident Nicușor Dan erneut die Solidarität Rumäniens mit der Ukraine sowie die uneingeschränkte Unterstützung für deren Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität. Der rumänische Staatspräsident will zudem das Engagement seines Landes bekräftigen, die Ukraine weiterhin zu unterstützen und zur Sicherheit sowie zur Resilienz der Schwarzmeerregion und Südosteuropas beizutragen. Auf der Tagesordnung des Gipfels stehen außerdem die europäische Perspektive der Ukraine und der Republik Moldau, die regionale Konnektivität, die Energiesicherheit sowie die Stärkung der Widerstandsfähigkeit.
US-Präsident Donald Trump hat für Donnerstagabend eine Fernsehansprache angekündigt. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Die Rede erfolgt vor dem Hintergrund der wachsenden Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Auslöser ist der Krieg, der nach israelisch-amerikanischen Angriffen Ende Februar begonnen hat und den Nahen Osten sowie die Weltwirtschaft erheblich belastet. Auf seiner Plattform Truth Social erklärte Donald Trump, die Vereinigten Staaten würden künftig als „Hüter der Straße von Hormus“ auftreten. Zudem kündigte er an, für Schiffe, die die strategisch wichtige Meerenge passieren, eine Abgabe in Höhe von 20 Prozent des Wertes ihrer Ladung zu erheben. Die Straße von Hormus unterliegt allerdings dem internationalen Seerecht, das die Freiheit der Schifffahrt gewährleisten soll, berichtet AFP.