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Covid-19: Behörden setzen auf Einschränkungen und Aufrufe

Die Behörden in Bukarest haben weitere Einschränkungen zur Eindämmung der Covid-19-Krankheit angekündigt. Gleichzeitig appellierten sie an die im Ausland lebenden Rumänen für das diesjährige Osterfest nicht nach Hause zu kommen.

Covid-19: Behörden setzen auf Einschränkungen und Aufrufe
Covid-19: Behörden setzen auf Einschränkungen und Aufrufe

, 06.04.2020, 14:13

Fast vier Monate, nach dem die ersten Coronavirus-Fälle in der chinesischen Stadt Wuhan auftraten, ist die Bilanz der Infektionen und Todesfälle weltweit immer besorgniserregender. Europa und die USA sind die Gebiete mit der höchsten Zahl von Infektionen und auch den meisten Todesfällen. In Rumänien erwarten Fachleute den Höhepunkt in der zweiten Aprilhälfte. Die Behörden in Bukarest haben mehrere Eindämmungsma‎ßnahmen verhängt, die Zahl der Neuinfektionen steigt von einem Tag auf den anderen.



Am Wochenende wurde in Tandarei (Südosten des Lands), per Militärverordnung eine totale Quarantäne verhängt. Nach Suceava, ist es die landesweit zweite Stadt mit einem Infektionsherd, die gesperrt wird. Die Quarantäne wurde auf Antrag der lokalen Behörden eingerichtet, nachdem Hunderte von Einwohnern aus dem Ausland zurückgekehrt waren, die die Isolation nicht respektiert und weder durch Bu‎ßgelder noch durch die Polizei überzeugt werden konnten.



Gemeinsame Polizei- und Militärfilter kontrollieren den Zugang zur Stadt. Innenminister Marcel Vela erklärte, die Ein- und Ausreise werde nur für den Transport von Gütern, die Versorgung der Bevölkerung und die Ausübung wirtschaftlicher Tätigkeiten oder in Bereichen wie öffentliche Ordnung, nationale Sicherheit, Gesundheit und natürlich öffentliche Versorgungsleistungen gestattet. Das Personal des Innenministeriums ist in Zusammenarbeit mit dem Verteidigungsministerium für die Zugangskontrolle zuständig, sagte der Minister.



Seit Anfang letzter Woche befinden sich die Stadt Suceava (Norden) und acht benachbarte Gemeinden, nach der sprunghaften Ausbreitung COVID-19-Krankheit, in Quarantäne. Darüber hinaus wurde die Leitung des Landkreiskrankenhauses — von dem sich das Virus verbreitet hat — von einem Team von Militärärzten übernommen. Am Samstag wurden zwei weitere Krankenhäuser in diesem Landkreis geschlossen.



Unterdessen erneuerte Innenminister Marcel Vela den Aufruf an die Landsleute im Ausland, zu Ostern nicht in ihre Heimat zurückzukehren. Er rief diese auf einzusehen, dass es auch für sie so besser ist. Wenn man einen langen Weg zurückgelegt hat, wenn man Menschen — zum Beispiel an einer Tankstelle –getroffen hat, dann kann man sich mit diesem Virus anstecken. Es könnte dann sein, dass sie nach Hause kommen und ihre Lieben anstecken“, sagte der Minister.



Andererseits erinnerte Premierminister Ludovic Orban daran, dass Menschen, die in Rumänien einreisen, zuerst 14 Tage in öffentlichen Quarantäneeinrichtungen verbringen müssen, da sich die Zahl der Länder, die mehr als 10.000 mit Sars-CoV-2 Infizierte verzeichnet haben und somit in der roten Zone liegen, vervielfacht hat. Seit gestern Abend sind die kommerziellen Flüge von und nach Österreich, Belgien, der Schweiz, den Vereinigten Staaten, Gro‎ßbritannien, Irland, den Niederlanden, der Türkei und dem Iran für 14 Tage ausgesetzt. Die Flugverbindungen von und nach Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland sind bereits eingestellt. Stattdessen werden mit Genehmigung der Behörden des Ziellandes Charterflüge für den Transport von Saisonarbeitern aus Rumänien in andere Länder erlaubt.



Die Aussetzung des internationalen Personentransports auf dem Landweg wurde ebenfalls verlängert. Für den internationalen Transport von Gütern wurden jedoch Erleichterungen eingeführt. Da sich viele Menschen in Rumänien nicht an die zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus verhängten Ma‎ßnahmen halten und den Ernst der Lage nicht verstehen, haben die Behörden die Strafen für Vergehen, die während des Ausnahmezustands begangen werden, verschärft. Die Regierung in Bukarest hat einige Vorschriften geändert, die schnellere und strengere Strafen für in dieser Zeit begangene Strafen ermöglichen.

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