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Nachrichten 02.06.2019

Papst Franziskus hat am Sonntag seinen dreitägigen
Rumänienbesuch beendet. Der
Besuch, dessen Motto Gehen wir gemeinsam! lautete, fand 20 Jahre
nachdem Johannes Paul II. der erste Papst war, der in dieses überwiegend
orthodoxe Land kam, statt. Am Sonntag fand das Treffen mit den Roma in der neuen Kirche des zu Blaj
gehörenden Roma-Stadtteils Barbu Lauratu statt. Seine Heiligkeit bat die Roma-Gemeinschaft im Namen der
Kirche um Verzeihung für die Momente, in denen sie misshandelt, rassengetrennt
oder in einer falschen Art betrachtet wurden. Zuvor
hat Papst Franziskus die sieben Bischöfe seliggesprochen. Die
sieben griechisch-katholische Bischöfe, die am Sonntag seliggesprochen
wurden, haben dem rumänischen Volk ein wertvolles Erbe hinterlassen, das durch zwei Wörter synthetisiert werden kann Freiheit und Güte, so
Papst Franziskus bei der Seligsprechungsfeier
auf dem Freiheitsfeld in Blaj.Die sieben rumänischen griechisch-katholischen Bischöfe, die während
des Kommunismus für ihren Glauben gestorben sind, werden in den
Kalender unter dem Namen der Selige eingetragen und am 2. Juni gefeiert. Seine
Heiligkeit hat hervorgehoben, vor der Verfolgung durch das kommunistische Regim,
haben die Bischöfe exemplares Glauben und Liebe
für ihr Volk bewiesen. 100.000
Personen waren an der Zeremonie anwesend, darunter auch der Staatspräsident
Klaus Iohannis, die Ministerpräsidentin Viorica Dancila und die Prinzessin
Margareta. Am Samstag hatte Papst Franziskus eine Marianische Begegnung mit Jugendlichen und
Familien vor dem Kulturpalast in Iasi.
Er
sagte, er fühle die Wärme der Familie. Rumänien
ist der Garten der Mutter Gottes (…),
fügte Seine Heiligkeit hinzu.

Papst Franziskus dankte den Pilgern, die sich vor dem Kulturpalast versammelt
hatten, für ihren herzlichen Empfang und bezog sich dabei stets auf die Reden
der Gläubigen, die seiner Botschaft vorausgingen. Er zitierte Mihai Eminescu
und berief sich auf die Werte und die Bedeutung der Familie.

Nachrichten 02.06.2019
Nachrichten 02.06.2019

, 02.06.2019, 15:58

Papst Franziskus hat am Sonntag seinen dreitägigen
Rumänienbesuch beendet. Der
Besuch, dessen Motto Gehen wir gemeinsam! lautete, fand 20 Jahre
nachdem Johannes Paul II. der erste Papst war, der in dieses überwiegend
orthodoxe Land kam, statt. Am Sonntag fand das Treffen mit den Roma in der neuen Kirche des zu Blaj
gehörenden Roma-Stadtteils Barbu Lauratu statt. Seine Heiligkeit bat die Roma-Gemeinschaft im Namen der
Kirche um Verzeihung für die Momente, in denen sie misshandelt, rassengetrennt
oder in einer falschen Art betrachtet wurden. Zuvor
hat Papst Franziskus die sieben Bischöfe seliggesprochen. Die
sieben griechisch-katholische Bischöfe, die am Sonntag seliggesprochen
wurden, haben dem rumänischen Volk ein wertvolles Erbe hinterlassen, das durch zwei Wörter synthetisiert werden kann Freiheit und Güte, so
Papst Franziskus bei der Seligsprechungsfeier
auf dem Freiheitsfeld in Blaj.Die sieben rumänischen griechisch-katholischen Bischöfe, die während
des Kommunismus für ihren Glauben gestorben sind, werden in den
Kalender unter dem Namen der Selige eingetragen und am 2. Juni gefeiert. Seine
Heiligkeit hat hervorgehoben, vor der Verfolgung durch das kommunistische Regim,
haben die Bischöfe exemplares Glauben und Liebe
für ihr Volk bewiesen. 100.000
Personen waren an der Zeremonie anwesend, darunter auch der Staatspräsident
Klaus Iohannis, die Ministerpräsidentin Viorica Dancila und die Prinzessin
Margareta. Am Samstag hatte Papst Franziskus eine Marianische Begegnung mit Jugendlichen und
Familien vor dem Kulturpalast in Iasi.
Er
sagte, er fühle die Wärme der Familie. Rumänien
ist der Garten der Mutter Gottes (…),
fügte Seine Heiligkeit hinzu.

Papst Franziskus dankte den Pilgern, die sich vor dem Kulturpalast versammelt
hatten, für ihren herzlichen Empfang und bezog sich dabei stets auf die Reden
der Gläubigen, die seiner Botschaft vorausgingen. Er zitierte Mihai Eminescu
und berief sich auf die Werte und die Bedeutung der Familie.


Der Papst besuchte die katholische Kathedrale Maria
Königin, hat 800 Alte und Kranken gesegnet. Papst Franziskus
hat eine Päpstliche Messe im Marienheiligtum von Sumuleu Ciuc abgehalten. Die
Pilgerfahrt von Sumuleu Ciuc gehört zum siebenbürgischen Erbe, aber sie würdigt
die rumänischen und ungarischen Traditionen gleichermaßen und ist ein Symbol
für Dialog, Einheit und Brüderlichkeit, sagte der Papst. Papst
Franziskus wurde von den Rumänen mit Begeisterung empfangen. Mehr als 150.000
Personen beteiligten sich an den Veranstaltungen in Bukarest. Seine
Heiligkeit hat am Freitag in Bukarest erklärt, allen Widrigkeiten zum Trotz,
habe Rumänien in den letzten 30 Jahren viele Schritte in Richtung Demokratie
unternommen. Der Papst besuchte auch die neue orthodoxe Kathedrale. Der
Patriarch der Orthodoxen Rumänischen Kirche Daniel
dankte der Katholischen Kirche für die Art und Weise in der sie die rumänischen
Gemeinschaften in Europa unterstützt. Im
Katholischen Dom St. Joseph wurde eine Liturgie durchgeführt. Bis zu 50.000
Gläubigen waren in und um die Kathedrale herum anwesend, auf Leinwände
verfolgten die Menschen die Zeremonie, die vom Papst auf Lateinisch
durchgeführt wurde.



Die rumänische Ministerpräsidentin Viorica Dăncilă ist in Iasi (Nordosten) mit ihrem moldawischen Gegenüber Pavel Filip zusammengekommen. Das Treffen fand anlässlich der Veranstaltung im Rahmen des Besuchs des Papstes Franziskus in Rumänien statt. Angegangen wurden Aspekte der moldauisch-rumänischen Beziehungen und die laufenden gemeinsamen Projekte. Unter den wichtigsten zählen: die Fortsetzung der Sanierung von Schulen und Kindergärten, die Entwicklung der Straßeninfrastruktur, die Vernetzung von Energie, der Bau der Gasleitung Ungheni-Chisinau und der Eisenbahnlinie mit europäischer Spurweite Ungheni-Chisinau sowie die Bedingungen für Roamingdiensten. Pavel Filip dankte Rumänien für die Unterstützung der Umsetzung der Reformagenda, einschließlich für die Gewährung von mehr als 200 000 Euro, die Umsetzung des 112-Notdienstes und die Bereitstellung von moderner Apparatur für das Krankenhaus in Comrat.



In Bukarest endet am Sonntag das 14. Internationale Bookfest. Ehrengast war in diesem Jahr Großbritannien. Bookfest hat mehr als eine Million Bände vorgeschlagen, davon rund 4.000 neue Titel und über 350 Veranstaltungen. Unter den Dutzenden beteiligten Verlagen befand sich der Casa Radio-Verlag, der über 150 Sondertitel vorbereitet hat.



Die nordwestrumänische Stadt Cluj ist von Freitag und bis zum 8. Juni Gastgeber der 18. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals Transylvania. Im offiziellen TIFF-Wettbewerb laufen 12 Produktionen, im Rahmen des Festivals werden mehr als 200 Filme gezeigt. Die diesjährige Ausgabe feiert drei nationale Filmindustrien: die französische, chinesische und albanische. Auch rumänische Filmemacher sind mit über 40 Produktionen gut vertreten. Der Schauspieler Nicolas Cage erhält eine Auszeichnung für seinen Beitrag zur Entwicklung des Weltkinos.

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