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Nachrichten 29.07.2020

Der rumänische Staatspräsident Klaus Iohannis diskutiert am Mittwoch mit mehreren Regierungsmitgliedern über europäische Fonds für Rumänien. Nach Angaben der Präsidialverwaltung nehmen an dem Treffen Premierminister Ludovic Orban, Vize-Premierministerin Raluca Turcan, Finanzminister Florin Cîţu, Wirtschaftsminister Virgil Popescu, Minister für Europäische Fonds Marcel Boloş und Verkehrsminister Lucian Bode teil. Die Frage des Zugangs zu europäischen Fonds wurde auch beim Regierungstreffen in der vergangenen Woche in Bukarest erörtert. Kürzlich hatte Präsident Iohannis erklärt, dass die 80 Milliarden Euro, die Rumänien von der EU erhalten hat, für den Wiederaufbau des Landes verwendet werden sollen. Das Geld wird aus zwei Quellen stammen: aus dem künftigen Mehrjahreshaushalt der Union für 2021-2027 und aus dem Wiederaufbaufonds für die Zeit nach COVID-19.

Nachrichten 29.07.2020
Nachrichten 29.07.2020

, 29.07.2020, 16:25

Der rumänische Staatspräsident Klaus Iohannis diskutiert am Mittwoch mit mehreren Regierungsmitgliedern über europäische Fonds für Rumänien. Nach Angaben der Präsidialverwaltung nehmen an dem Treffen Premierminister Ludovic Orban, Vize-Premierministerin Raluca Turcan, Finanzminister Florin Cîţu, Wirtschaftsminister Virgil Popescu, Minister für Europäische Fonds Marcel Boloş und Verkehrsminister Lucian Bode teil. Die Frage des Zugangs zu europäischen Fonds wurde auch beim Regierungstreffen in der vergangenen Woche in Bukarest erörtert. Kürzlich hatte Präsident Iohannis erklärt, dass die 80 Milliarden Euro, die Rumänien von der EU erhalten hat, für den Wiederaufbau des Landes verwendet werden sollen. Das Geld wird aus zwei Quellen stammen: aus dem künftigen Mehrjahreshaushalt der Union für 2021-2027 und aus dem Wiederaufbaufonds für die Zeit nach COVID-19.



In Rumänien schlägt ds Nationale Komitee für Notfallsituationen vor, das Tragen von Schutzmasken im Freien in bestimmten Zeitabständen zur Pflicht zu machen. Die lokalen Behörden werden mit Zustimmung der Gesundheitsämter entscheiden, wo und zu welchen Zeiten die Ma‎ßnahme angewendet wird. Personen, die anspruchsvolle physische Arbeit leisten oder in Bereichen mit sehr hohen Temperaturen oder hoher Luftfeuchtigkeit arbeiten, sowie Kinder unter 5 Jahren müssen keine Schutzmasken tragen. Es wird auch vorgeschlagen, den Verkauf und Konsum von Lebensmitteln und alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken zwischen 23:00 und 6:00 Uhr zu verbieten. Au‎ßerhalb dieser Zeiten sind die Unternehmer, die solche Aktivitäten durchführen, verpflichtet, nur so viele Kunden zu empfangen wie die Anzahl der Sitzplätze. Au‎ßerdem wird die physische Interaktion zwischen Kunden verboten. An Stränden dürfen nur die Mitglieder derselben Familie, Kinder und Eltern oder Gro‎ßeltern, nah zueinander sitzen, ansonsten wird die soziale Distanz von 2 Metern behaklten. Die vom Nationalen Ausschuss für Notsituationen angenommenen Vorschläge sind der Regierung zur Annahme vorzulegen. Der 29. Juli war der 8. Tag in der reihe mit mehr als Tausend neue Fälle von Coronavirusinfektionen in Rumänien. Die Gesamtzahl der Infizierten hat 48.200 überstiegen. Fast 7.000 Menschen liegen im Krankenhaus, davon 377 auf der Intensivstation. Die Zahl der Toten hat zugenommen: 2.269 Rumänen sind bis jetzt an Covid-19 gestorben.



Der rumänische Verteidigungsminister Nicolae Ciucă und der Generalstabschef, Generalleutnant Daniel Petrescu, sind mit Generalleutnant Eric P. Wendt, dem Kommandeur des NATO-Kommandos für Sondereinsätze, zusammengekommen. Laut einem Kommuniqué des Verteidigungsministeriums aus Bukarest standen aktuelle Themen des Nordatlantischen Bündnisses auf der Tagesordnung der Gespräche, wobei der Schwerpunkt auf den Bemühungen der NATO im Zusammenhang mit der Gesundheitskrise COVID-19 lag. Minister Nicolae Ciucă würdigte die umfangreiche Unterstützung, die das NATO-Kommando für Sonderoperationen dem rumänischen Militär im Rahmen der Resolute Support-Mission in Afghanistan gewährt. Die Zusammenarbeit zwischen dem NATO-Kommando und den rumänischen Streitkräften für Sondereinsätze sowohl bei den Übungen als auch bei den Aktionen in den Einsatzgebieten sei sehr gut, so der rumänische Verteidigungsminister.



Jedes Jahr, am 29. Juli, feiert Rumänien den Tag der Nationalhymne. Dieser Tag wird von den Behörden und anderen staatlichen Institutionen durch kulturelle Programme und Veranstaltungen sowie durch spezielle militärische Zeremonien geprägt, die innerhalb der Einheiten des Verteidigungs- und des Innenministeriums unter strikter Einhaltung der Ma‎ßnahmen zur Vorbeugung der Ausbreitung des Coronavirus organisiert werden. In Bukarest und in den Kreishauptstädten wurden öffentliche Zeremonien mit dem Singen der rumänischen Nationalhymne und dem Hissen der Nationalflagge gehalten. Der Tag der Nationalhymne wird C seit 1998 jedes Jahr am 29. Juli gefeiert. Die jetzige Nationalhymne, Rumäne, erwache!“ wurde nach dem Fall des kommunistischen Regimes im Dezember 1989 gewählt. Der Text der Hymne ist das 1848 veröffentlichte patriotische Gedicht „Ein Widerhall“ von Andrei Mureşanu, die Musik stammt von Anton Pann.

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