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Nachrichten 25.03.2026

Die wichtigsten Meldungen des Tages

Nachrichten 25.03.2026
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, 25.03.2026, 18:04

Die Eilverordnung zur Kraftstoffkrise soll am Donnerstag von der Regierung in Bukarest verabschiedet werden. Das Dokument erhielt am Mittwoch eine negative Stellungnahme vom Wirtschafts- und Sozialrat. Am dreigliedrigen Rat, der von Premierminister Ilie Bolojan einberufen wurde, nahmen lediglich die Arbeitgeberverbände teil. Die großen Gewerkschaften lehnten die Einladung ab und werfen der Regierung vor, die Konsultation der Sozialpartner im Kontext der durch den neuen Krieg im Nahen Osten ausgelösten Energiekrise lediglich vorzutäuschen. Der Premierminister betonte, die Eilverordnung basiere auf dem Prinzip der Lastenteilung zwischen Regierung, Privatsektor und Bürgern. Zudem sollen Eingriffsmaßnahmen beschlossen werden, die nur minimale Nebenwirkungen auf den Markt haben, transparent sind und sich leicht umsetzen lassen. Die Verordnung wird den Krisenzustand im Kraftstoffsektor ausrufen, die Diesel-Exporte sowie die Handelsspannen der Unternehmen begrenzen und einen Mechanismus schaffen, der künstliche Preissteigerungen bei Kraftstoffen verhindern soll.

 

Eine rumänische Delegation nimmt in Washington an einem Gipfel zur digitalen Bildung von Kindern auf Einladung der US-First Lady Melania Trump teil. Eingeladen wurde auch Mirabela Grădinaru, die Lebenspartnerin des rumänischen Präsidenten, die dabei repräsentative Aufgaben wahrnimmt. Am Rande des Treffens führte sie Gespräche mit Lisa Choate, Präsidentin der American Councils for International Education. Dabei ging es unter anderem um Bildungsprogramme wie FLEX und deren Bedeutung für den Austausch zwischen Rumänien und den USA. Zur rumänischen Delegation gehörten auch Botschafter Andrei Muraru, der Rektor Remus Pricopie sowie die Präsidialberaterinnen Diana Punga und Ana-Maria Geană. Grădinaru betonte die auf Vertrauen basierende Partnerschaft zwischen Rumänien und den Vereinigten Staaten und hob die strategische Bedeutung von Austauschprogrammen hervor.

 

Rumänien ist bereit, als Garant der Energiesicherheit zu handeln. Mit dem Übergang des Offshore-Projekts Neptun Deep zur Gasförderung im Schwarzen Meer im kommenden Jahr wird ein wichtiger Schritt in diese Richtung gemacht. Das erklärte der Senatspräsident in Bukarest, Mircea Abrudean, am Mittwoch beim Parlamentarischen Gipfel der Drei-Meere-Initiative in Kroatien. Gleichzeitig bleibe die Stärkung der Konnektivität mit der Republik Moldau und der Ukraine eine Priorität. Für Rumänien seien die Resilienz und die Wettbewerbsfähigkeit der Drei-Meere-Region untrennbar mit jenen der Europäischen Union insgesamt verbunden, so Abrudean weiter. Die Drei-Meere-Initiative zielt auf den Ausbau der Infrastruktur entlang der Nord-Süd-Achse in den Bereichen Verkehr, Energie und Digitalisierung ab. Zudem soll sie die Entwicklungsunterschiede zwischen den Staaten Mittel- und Osteuropas und dem übrigen Kontinent verringern. Die Plattform wurde im Jahr 2021 ins Leben gerufen.

 

Das Parlament der Republik Moldau hat den Notstand im Energiesektor für 60 Tage beschlossen, nachdem russische Angriffe in der benachbarten Ukraine eine Stromleitung außer Betrieb gesetzt hatten, die den Großteil des Energiebedarfs des Landes deckte. Die pro-europäische Regierung Moldaus hatte die Maßnahme vorgeschlagen, die mit 72 von 101 Stimmen im Parlament verabschiedet wurde. Die Opposition aus Sozialisten und Kommunisten lehnte die Entscheidung ab. Die Stromleitung Isaccea–Vulcăneşti transportiert Elektrizität aus Rumänien durch 40 km ukrainisches Gebiet nach Moldau.

 

Die rumänische Fußballnationalmannschaft trifft am Donnerstag in Istanbul im Play-off zur Qualifikation für die WM 2026 auf Türkei. Im Falle eines Sieges spielen die „Tricolori“ das entscheidende Finale auswärts gegen den Gewinner der Partie zwischen Slowakei und Kosovo. Die Bilanz in Istanbul ist ausgeglichen: In acht Spielen gab es jeweils zwei Siege für beide Teams sowie vier Unentschieden. Die letzte Teilnahme Rumäniens an einer Fußball-Weltmeisterschaft liegt 1998 in Frankreich zurück.

 

In Rumänien liegen die Temperaturen weiterhin leicht über dem saisonüblichen Niveau. Der Himmel ist bewölkt, örtlich und zeitweise im Süden, und in den Bergen fällt schwacher Regen. Ab etwa 1.700 m Höhe treten Schnee und Graupel auf. Der Wind weht schwach bis mäßig, mit leichten Böen im Südwesten (40–45 km/h) und in den Südkarpaten, wo auf den Gipfeln 70–80 km/h erreicht werden können. Die Höchstwerte liegen meist zwischen 12 und 18 Grad Celsius. In Bukarest werden am Mittag 16 Grad erwartet, die Tageshöchsttemperatur liegt bei rund 17 Grad.

 

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