RRI Live!

Hören Sie Radio Rumänien International Live

Bukarest: EU-Ratspräsident Tusk warnt vor Auseinanderbrechen der EU

Der Präsident Klaus Iohannis und Premier Dacian Cioloş sind am Montag in Bukarest bzw Brüssel mit EU-Entscheidungsträgern zu Gesprächen zusammengekommen. Auf der Agenda der Gesprähe standen aktuelle Themen in Bezug auf die Zukunft der Europäischen Union.

Bukarest: EU-Ratspräsident Tusk warnt vor Auseinanderbrechen der EU
Bukarest: EU-Ratspräsident Tusk warnt vor Auseinanderbrechen der EU

, 16.02.2016, 15:23

Die Verhandlungen über den Verbleib Großbritanniens in der Europäischen Union hätten einen kritischen Punkt erreicht, hat am Montag in Bukarest der EU-Ratspräsident Donald Tusk erklärt. Tusk warnte in Bukarest vor einem Auseinanderbrechen der Europäischen Union, das Risiko sei real, sagte Tusk, der derzeit eine europäische Reise unternimmt, um seinen Kompromißvorschlag für den EU-Austritt Großbritanniens vorzulegen, der als Grundlage für eine Einigung auf dem bevorstehenden Gipfel des Europäischen Rates am 18. und 19. Februar dienen soll. Bei Gesprächen mit dem rumänischen Staatschef Klaus Iohannis erläuterte Tusk seinen Vorschlag, London mit einer Schutzklausel im Bereich der Personenfreizügigkeit entgegenzukommen. Donald Tusk: In Rumänien, so wie in anderen EU-Staaten bilden die Sozialleistungen ein wichtiges Thema. Ich kann Ihnen versichern, dass mein Vorschlag gerecht und ausgewogen ist.



Die Schutzklausel über den Zugang zu Sozialleistungen, die wir Großbritannien anbieten wollen, betrifft nicht die EU-Bürger, die derzeit in Großbritannien arbeiten. Für Rumänien sei der Verbleib Großbritanniens in der EU durchaus wichtig, bekräftigte der rumänische Präsident Iohannis, der anschließend dem EU-Reformpaket zustimmte, das Tusk nach Verhandlungen mit dem britischen Premier David Cameron vorlegte. Iohannis forderte jedoch, dass das Recht der europäischen Bürger auf Personenfreizügigkeit und Nichtdiskriminierung eingehalten wird. Klaus Iohannis: “Für Rumänien ist es äußerst wichtig, dass dieser Schutzmechanismus keine Diskriminierung erlaubt, dass er als Sondermaßnahme gilt und dass er zeitbegrenzt bleibt. Dessen Umsetzung soll auf einer vernünftigen Basis fußen.



Dieselbe Meinung vertrat in Brüssel auch der rumänische Premier Dacian Cioloş. Bukarest möchte, dass die Europäische Union die besten Lösungen findet, um einen EU-Austritt Großbritanniens zu verhindern, möchte dennoch, dass auf dem bevorstehenden Gipfel des EU-Rates klare Aussagen in Bezug auf die Situation der rumänischen Arbeitnehmer in Großbritannien gemacht werden. Cioloş diskutierte mit dem EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker über den angestrebten Beitritt Rumäniens zum Schengen-Raum und den EU-Kooperations-uns Überprüfungsmechanismus. Aus Sicht Bukarests habe der besagte Mechanismus, wodurch Rumänien beim EU-Beitritt unter EU-Aufsicht blieb, sein Ziel erfüllt und könne von nun an in die Systemen integriert werden, die die Regierung, das Justizsystem und das Parlament überwachen können.



Der rumänische Premier fügte hinzu, er möchte nicht, dass Bukarest auf das letzte Jahr des Mandats der aktuellen Europäischen Kommission warten müsse, um eine Lösung für den Schengen-Beitritt Rumäniens im Kontext der Monitorisierung seiner Justizreformen durch die Europäische Union zu finden. Jean-Claude Juncker sagte, er sei fest überzeugt, dass der Kooperations-und Überprüfungsmechanismus innerhalb seines Mandates aufgehoben wird, sollte Rumänien den Forderungen der Europäischen Union auch in der nächsten Zeit nachkommen.

Öffentlicher Rundfunk feiert 98-jähriges Bestehen
RRI Aktuell Montag, 02 November 2026

Öffentlicher Rundfunk feiert 98-jähriges Bestehen

Ein Jahrzehnt nach dem Ersten Weltkrieg, als alle Provinzen mit rumänischer Bevölkerungsmehrheit, die zuvor von benachbarten multinationalen Imperien …

Öffentlicher Rundfunk feiert 98-jähriges Bestehen
Rdaio România - 98 de ani
RRI Aktuell Sonntag, 01 November 2026

Botschaften zum Jahrestag von Radio Rumänien (aktualisiert)

Der amtierende Generaldirektor des rumänischen Rundfunks, Răzvan Dincă, wünscht sich, dass der Sender seine Relevanz für die Hörer bewahrt und weiterh…

Botschaften zum Jahrestag von Radio Rumänien (aktualisiert)
Foto: Voicu Horațiu / unsplash.com
RRI Aktuell Freitag, 30 Oktober 2026

Umfrage: 77 Prozent der Rumänen sehen ihr Land auf dem falschen Weg

77 Prozent der Rumänen sind der Meinung, dass sich ihr Land in die falsche Richtung entwickelt. Nur 18 Prozent sehen die Entwicklung positiv, fünf Pro…

Umfrage: 77 Prozent der Rumänen sehen ihr Land auf dem falschen Weg
Gaze-Energie-magnascan-pixabay-com
RRI Aktuell Freitag, 30 Oktober 2026

Lage am europäischen Energiemarkt weiter angespannt

Die Europäische Kommission warnt, dass die Energieversorgung in der EU zwar derzeit nicht gefährdet sei, die Kosten für Haushalte und Unternehmen jedo…

Lage am europäischen Energiemarkt weiter angespannt
RRI Aktuell Donnerstag, 29 Oktober 2026

Rumänien, Bulgarien und die Türkei wollen die Sicherheit im Schwarzen Meer stärken

Rumänien, Bulgarien und die Türkei wollen die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer stärken. Die Verteidigungsminister der drei Länder haben si…

Rumänien, Bulgarien und die Türkei wollen die Sicherheit im Schwarzen Meer stärken
RRI Aktuell Donnerstag, 29 Oktober 2026

Flugkraftstoff und Pipelines für Europa

Ein schwieriger Winter steht bevor, und aufgrund der aktuellen globalen Krise werden die Preise auch 2027 hoch bleiben. Daher muss die Europäische Uni…

Flugkraftstoff und Pipelines für Europa
RRI Aktuell Mittwoch, 28 Oktober 2026

Neuer rumänischer Premierminister auf Staatsbesuch in Chișinău

Die heutige Republik Moldau, die auf einem Teil der 1940 – infolge eines Ultimatums der stalinistischen Sowjetunion – annektierten Gebiete im Osten Ru…

Neuer rumänischer Premierminister auf Staatsbesuch in Chișinău
RRI Aktuell Dienstag, 27 Oktober 2026

Russischer Sabotagefall in Rumänien

Die rumänische Anti-Mafia- und Anti-Terror-Staatsanwaltschaft (DIICOT) und der rumänische Geheimdienst gaben bekannt, dass sie die kriminellen Aktivit…

Russischer Sabotagefall in Rumänien

Partner

Muzeul Național al Țăranului Român Muzeul Național al Țăranului Român
Liga Studentilor Romani din Strainatate - LSRS Liga Studentilor Romani din Strainatate - LSRS
Modernism | The Leading Romanian Art Magazine Online Modernism | The Leading Romanian Art Magazine Online
Institului European din România Institului European din România
Institutul Francez din România – Bucureşti Institutul Francez din România – Bucureşti
Muzeul Național de Artă al României Muzeul Național de Artă al României
Le petit Journal Le petit Journal
Radio Prague International Radio Prague International
Muzeul Național de Istorie a României Muzeul Național de Istorie a României
ARCUB ARCUB
Radio Canada International Radio Canada International
Muzeul Național al Satului „Dimitrie Gusti” Muzeul Național al Satului „Dimitrie Gusti”
SWI swissinfo.ch SWI swissinfo.ch
UBB Radio ONLINE UBB Radio ONLINE
Strona główna - English Section - polskieradio.pl Strona główna - English Section - polskieradio.pl
creart - Centrul de Creație Artă și Tradiție al Municipiului Bucuresti creart - Centrul de Creație Artă și Tradiție al Municipiului Bucuresti
italradio italradio
Institutul Confucius Institutul Confucius
BUCPRESS - știri din Cernăuți BUCPRESS - știri din Cernăuți

Mitgliedschaften

Euranet Plus Euranet Plus
AIB | the trade association for international broadcasters AIB | the trade association for international broadcasters
Digital Radio Mondiale Digital Radio Mondiale
News and current affairs from Germany and around the world News and current affairs from Germany and around the world
Comunità radiotelevisiva italofona Comunità radiotelevisiva italofona

Provider

RADIOCOM RADIOCOM
Zeno Media - The Everything Audio Company Zeno Media - The Everything Audio Company