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Cioloş äußert sich zur Lage der Migranten

Rumänien erkennt die gemeinsame Verantwortung in dem Umgang mit den Flüchtlingen und Migranten, erklärte der rumänische Ministerpräsident Dacian Cioloş auf dem UN- Flüchtlingsgipfel.

Cioloş äußert sich zur Lage der Migranten
Cioloş äußert sich zur Lage der Migranten

, 21.09.2016, 17:04

Auf dem UN-Gipfel in New York wurde über das Drama der zig Millionen Migranten, das bis jetzt keine Lösungen hatte, debattiert. US-Präsident Barack Obama erklärte, die Menschheit konfrontiere mit einer Krise von epischen Dimensionen und forderte die Staats- und Regierungschefs auf, sich vozustellen, wie das Leben ihrer Familien wäre, wenn sie das Schicksal der Flüchtlinge hätten. Obama beglückwünscht die Teilnehmerstaaten, die sich engagiert haben, in diesem Jahr 360 Tausend Flüchtlinge, doppelt so viel im Vergleich zu 2015 aufzunehmen. Die reichen Staaten müssten mehr tun, um den Flüchtlingen zu helfen. Rumäniens Premierminister Dacian Cioloş erklärte, die Welt verfüge über die notwendigen Mittel, die richtige Lösung der Flüchtlingskrise zu finden. Bukarest erkennt die gemeinsame Verantwortung in dem Umgang mit den Flüchtlingen und Migranten und verfügt über Ressourcen und Gesetze für die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft. Dacian Cioloş dazu:



Rumänien hat den betroffenen Staaten, der Türkei, Jordanien, Libanon, Irak und Afghanistan bilaterale Hilfe geboten. Zusammen mit den internationalen Hilfsorganisationen bietet Rumänien den Flüchtlingen die Chance eines neuen Lebens. Rumänien bietet ihnen Unterkunft in dem Transitzentrum in Temeswar.



Der rumänische Ministerpräsident fügte hinzu, dass Rumänien allen Kindern der ausländischen Bürger, die sich dem Schutz erfreuen, das Recht auf Bildung bietet. Das EU-Land Rumänien habe die Verlagerung und die Umverteilung der Flüchtlinge unterstützt. Wie andere Mittel- und Osteuropäischen Staaten widersetzte sich Rumänien gegen die Pflicht-Quote für Flüchtlinge. Rumänien, Bulgarien oder die Slowakei haben keine Erfahrung, wenn es um derartige Aufforderungen geht. Im Vergleich zu den Weststaaten hatten die oben erwähnten Länder weder Kolonialreiche, woher Migranten zur Metropole kommen könnten, noch ein Lebensniveau, das Millionen Personen heranlocken soll. Sie hatten ebenfalls keine zahlreiche Gemeinschaften muslimischer Konfession. Bukarest, Budapest und Warschau wehrten sich gegen die verpflichtenden Quoten. Es geht nicht um Zahlen sondern um Menschen, hob der rumänische Landeschef Klaus Iohannis vor einem Jahr hervor. Er lehnte die Quoten, die in einer bürokratischen Art und ohne der Beratung des Mitgliedsstaaten festgelegt wurden, ab.

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