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Nachrichten 02.09.2025

Die wichtigsten Meldungen des Tages

Nachrichten 02.09.2025
Nachrichten 02.09.2025

, 02.09.2025, 17:00

„Rumänien hat eine beeindruckende Resilienz seiner Demokratie gezeigt“ das erklärte heute EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei einem Treffen mit dem rumänischen Präsidenten Nicușor Dan auf dem Militärstützpunkt Mihail Kogălniceanu im Südosten des Landes, im Landkreis Constanța. Im Rahmen ihrer Rundreise, die den EU-Beistand für Mitgliedstaaten unterstreichen soll, die geografisch nahe an Russland oder Belarus liegen und daher besonderen Herausforderungen ausgesetzt sind, betonte von der Leyen die sicherheitspolitische Lage und die Notwendigkeit erhöhter Investitionen in den Bereich Verteidigung. Der rumänische Präsident Nicușor Dan hob hervor, wie wichtig europäische Solidarität in dieser schwierigen Zeit ist – angesichts des zunehmenden Drucks von Seiten der Russischen Föderation.

 

Der rumänische Premierminister Ilie Bolojan hat den Koalitionspartnern mitgeteilt, dass es ihm schwerfalle, seine Rolle als Regierungschef wahrzunehmen, wenn die bei der Regierungsbildung getroffenen Vereinbarungen nicht eingehalten werden. Er betonte jedoch, dass der Dialog mit Staatspräsident Nicușor Dan weiterhin normal verlaufe. Im Präsidentenpalast Cotroceni finden derzeit Gespräche zwischen Präsident Dan und den Parteiführern der Regierungskoalition statt. Gestern erklärte der Vorsitzende der ungarischen Minderheitenpartei UDMR, Kelemen Hunor, es handle sich um ein routinemäßiges Treffen zum Auftakt der neuen Parlamentsperiode. Auf die Frage, ob die Gespräche mit den internen Spannungen in der Koalition in Zusammenhang stehen – insbesondere wegen der aufgeschobenen Reform der Kommunalverwaltung – sagte Hunor, der Dialog sei selbstverständlich, vor allem angesichts der vermittelnden Rolle des Präsidenten.

 

Der rumänische Energieminister Bogdan Ivan hat neue Maßnahmen angekündigt, um die Strompreise zu senken. Geplant sind der Ausbau der Produktionskapazitäten, klare Marktregeln sowie direkte Investitionen in den Transport und die Verteilung von Energie. Gleichzeitig kündigte der Minister an, die Fristen für die Stilllegung der Kohlekraftwerke um mindestens fünf Jahre neu zu verhandeln. Rumänien wird somit die Kohlekapazitäten des Energiekomplexes Oltenia nicht – wie ursprünglich zugesagt – am 31. Dezember 2025 schließen, solange keine neuen Gaskraftwerke in Betrieb genommen werden und keine ausreichenden Speicherlösungen für Solar- und Windenergie entwickelt sind. Darüber hinaus bereitet die Regierung in Bukarest fünf grundlegende Reformmaßnahmen für den Energiemarkt vor. Staatsunternehmen sollen eine aktivere Rolle bei der Preisstabilität spielen, Transaktionen besser absichern, Transportkosten senken und die Energieeffizienz in der Wirtschaft, in öffentlichen Einrichtungen – und besonders im Wohnbereich – verbessern. Ein weiterer Schwerpunkt: intelligente Strommessung und dynamische Tarife. In der vergangenen Woche hatte Minister Ivan die Energieversorger sogar gewarnt: Sollten die Preise weiter steigen, könne das Thema im Obersten Verteidigungsrat des Landes behandelt werden. Er rief außerdem die Bevölkerung auf, Missstände bei der Verbraucherzentrale zu melden.

 

In der Nacht von Montag auf Dienstag hat die rumänische Generalinspektion für Notfallsituationen eine neue RO-ALERT-Warnmeldung für den Norden des Kreises Tulcea im Südosten des Landes herausgegeben. Die Bevölkerung wurde gewarnt, dass es möglicherweise zum Absturz von Objekten aus dem Luftraum kommen könnte, und aufgefordert, Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Der Luftalarm dauerte rund 90 Minuten. Laut Angaben der Katastrophenschutzbehörde „Delta Dunării“ wurden keine Notrufe über die zentrale Notrufnummer 112 registriert.

 

Im Rahmen des Internationalen „George Enescu“-Festivals tritt heute Abend das französische Orchester Les Siècles – „Die Jahrhunderte“ – im Rumänischen Athenäum auf. Das Ensemble, bestehend aus Musikern der jungen Generation, bringt eine frische Perspektive auf mehrere Jahrhunderte Musikgeschichte. Im Palastsaal spielt heute das Orchester aus Zürich, während am Nationaltheater die Ballettproduktion „Von Sehnsucht zu Sehnsucht“ des Balletttheaters Sibiu gezeigt wird – eine Choreografie des renommierten rumänischen Künstlers Gigi Căciuleanu, mit Musik von Dan Dediu. Weitere Festivalveranstaltungen finden heute im Französischen Institut in Bukarest, in Sibiu sowie in Cluj-Napoca im Nordwesten des Landes statt. Bis zum 21. September werden über 80 Ensembles, Sinfonieorchester, Chöre und Kammermusikgruppen aus 28 Ländern erwartet. Radio Rumänien ist Koproduzent des George-Enescu-Festivals.

 

Das Wetter in Rumänien zeigt sich insgesamt schön und warm. Nur in den Bergregionen muss mit Regen gerechnet werden. Für die südliche Landeshälfte gilt eine gelbe Hitzewarnung. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 27 und 35 Grad Celsius.

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