Kaum ein Land ist so stolz auf seine Kultur wie Rumänien. Die jüngste Studie im Auftrag des Kulturministeriums entlarvt die Rumänen jedoch als Kulturmuffel. In puncto Theater- oder Bibliothekenbesuch und Lesen sind die Zahlen ernüchternd.
Die Lebenserwartung liegt in Rumänien deutlich niedriger als in der restlichen EU - Rumänen leben im Schnitt sieben Jahre weniger als Deutsche, acht Jahre weniger als Spanier und Franzosen und neun Jahre weniger als Schweizer.
Zehn Jahre lang haben Forscher von der Babeş-Bolyai-Universität in Cluj/Klausenburg an der Eruierung eines psychologischen Profils der Rumänen gearbeitet. Die Ergebnisse sind teils überraschend.
Eine der schwerwiegenden Folgen der Weltwirtschaftskrise von 2009 ist die heutzutage noch hohe Jugendarbeitslosigkeit. Knapp 20% der europäischen Jugendlichen haben keinen Arbeitsplatz.
27,5% der über 65-Jährigen, knapp 900.000 Personen, leben in Rumänien in extremer Armut. Der EU-Durchschnitt liegt bei 7%. Von diesen brauchen 20% Pflege zu Hause.
Das jüngste Eurobarometer vom Herbst 2014 zeigt überraschend, dass im Kontext einer grassierenden Europamüdigkeit die Menschen in Rumänien mit der Europäischen Union eigentlich zufrieden sind.
In Rumänien wird Religion in allen Jahrgängen als Pflichtfach unterrichtet, beginnend mit der Einführungsklasse, der sogenannten Klasse Null“, bis zur 12. Klasse der Oberstufe.
Seit sieben Jahren wird durch das Programm Biblionet die EDV-Ausstattung der rumänischen Bibliotheken in ländlichen Gebieten vorangetrieben. Ursprünglich wurde das Projekt von einer privaten Stiftung angestoßen.
In Rumänien ist das Gesundheitswesen größtenteils öffentlich. Wie sieht die Lage aber im Bereich der Privatkrankenversicherungen aus? Dazu erfahren Sie mehr im Sozialreport.
Die Roma stellen die ärmste und schutzbedürftigste Ethnie in Rumänien dar. Laut Statistik leben 80% der rumänischen Roma-Gemeinschaften unter prekären Bedingungen.
Der Hausuntericht oder das Homeschooling stellt eine Schulform dar, die in anderen Ländern gesetzlich erlaubt ist. Obwohl diese im rumänischen Bildungsgesetz nicht ausdrücklich geregelt ist, wird sie auch hierzulande betrieben.
Alkohol und Drogen können Jugendliche auf die schiefe Bahn bringen. Ein von der UNICEF, den rumänischen Behörden und von einer NGO getragenes Programm versucht den gefährdeten jungen Menschen in Bukarest zu helfen.
Typisch Mann, typisch Frau – ob wir ein Verhalten als typisch männlich oder typisch weiblich einschätzen, resultiert daraus, wie wir es wahrnehmen und bewerten – sprich, in welche Schublade wir denjenigen Menschen stecken.
Das rumänische Gesundheitswesen war schon immer ein Grund zur Unzufriedenheit sowohl für Patienten als auch für die Fachleute, die in diesem Bereich arbeiten. Dieses wurde neulich mit den Gesundheitswesen der anderen 34 europäischen Staaten verglichen.
Der Verband Frauen im Geschäft“ nahm sich anlässlich einer Messe vor, ein Fördernetzwerk aufzubauen, in dem Frauen, die ein Unternehmen gründen wollen, alle Informationen und die notwendige Unterstützung finden.