Hörerpostsendung 08.02.2026
Heute u.a. mit Zuschriften von unseren Hörern Oliver Schlegel, Klaus Kessler, Bernd Seiser und Michael Reiffenstein.
Sorin Georgescu, 08.02.2026, 17:30
Liebe Freunde, herzlich willkommen zur Hörerpostsendung von RRI! In den verbliebenen drei Wochen des Monats Februar 2026 begrüßt Sie Sorin Georgescu an dieser Stelle.
Der Winter hierzulande war selten so launisch wie in diesem Jahr – manche nannten ihn spaßeshalber einen bipolaren Winter, denn mal war es ungewöhnlich warm für diese Jahreszeit – mit Temperaturen tagsüber um bis zu 12 Grad –, mal schneite es heftig und die Temperaturen fielen innerhalb von 24 Stunden auf Minuswerte bis 20 unter Null, die für sibirische Kälte vor allem in der Nacht sorgten. Nach dem letzten Schneefall vor ca. zwei Wochen haben wir jetzt in Bukarest graues Wetter – kaum Sonnenschein, hin und wieder kalter Regen und Wind, bei tagsüber 3–4 Grad Celsius.
Mit diesem Smalltalk über das Wetter wollte ich eigentlich zur Frage der Woche – oder des Monats – überleiten: Wie kommen Sie angesichts der immer höher werdenden Preise für Gas und Energie über den Winter?
Bei mir sieht das so aus: Da in Bukarest aufgrund der häufigen Havarien im Rohrleitungsnetz auf Fernwärme kein Verlass ist, sehe ich mich gezwungen, elektrisch zu heizen. In den kalten Monaten wird mein Wohnzimmer auch zum Arbeits- und Schlafzimmer umfunktioniert. Zugegeben – die Couch ist nicht so bequem wie das Bett im Schlafzimmer, und diese elektrischen Heizkörper sind zwar mobil und flexibel, aber auch hungrige Stromfresser. Im Januar habe ich ca. 800 kWh verbraucht, das wird auf der Stromrechnung bei den derzeitigen Preisen in Rumänien dann mit umgerechnet etwas mehr als 200 Euro verbucht werden. Manchmal lasse ich auch den Gasherd in der Küche bei geöffneter Tür ein bisschen brennen – dadurch wird es auch im Flur ein bisschen wärmer. Sparsam ist das auch nicht unbedingt, doch wenn die Gasrechnung – wie bei mir in einer kleinen Zweizimmerwohnung im Plattenbau – als Pauschale berechnet wird, ist das noch vertretbar. Bei individueller Gasheizung würde sich das allerdings nicht mehr lohnen.
Also: erzählen Sie uns mal, wie Sie in den kalten Monaten mit den Kosten für Heizung über die Runden kommen!
So, und jetzt zu den Hörerzuschriften. Oliver Schlegel aus Goslar meldete, dass das Empfangsbericht-Formular auf unserer Homepage nicht funktioniert. Das heißt, man kann es zwar ausfüllen, jedoch nicht abschicken. Folglich hat Herr Schlegel Bildschirmschnapsschüsse gemacht und uns eine daraus erstellte pdf-Datei geschickt. Goldrichtig – kann ich weiteren Hörern nur empfehlen, falls es mit dem Formular immer noch nicht klappt. Nebst seinen Empfangsbeobachtungen von Ende Januar übersandte uns Herr Schlegel, der Radio- und Fernsehtechniker von Beruf ist, noch folgende Zeilen:
Ich freue mich sehr, dass RRI noch immer auf Kurzwelle sendet. Machen Sie bitte weiter! Da ich nun im Ruhestand bin, entdecke ich das KW-Hobby wieder. Meine erste QSL von RRI erhielt ich am 27.04.1994. Es war das Jahr des 55-jährigen Bestehens von RRI. Viele Grüße aus Deutschland!
Vielen Dank für das Feedback, lieber Herr Schlegel, und Gruß zurück aus Bukarest! An die QSL-Karte vom April 1994 kann ich mich sogar noch erinnern – und es kommt noch besser: Ich habe sie auch auf meinem Rechner im digitalen Format gespeichert. Darauf ist unser damaliges Maskottchen zu sehen – ein Mickymaus-Kopf mit Kopfhörern drauf, der im Weltall über dem Erdball schwebt, nebst dem Aufdruck „RRI 55“, darunter die Jahre der Jubiläumsspanne: 1939 bzw. 1994.
Am 1. Februar erhielten wir per E-Mail einen Empfangsbericht aus Teneriffa. Folgende Zeilen schickte uns Klaus Kessler von dort:
Liebes RRI-Radioteam,
vielen Dank für das heutige deutschsprachige Programm von 15-16 Uhr – umso mehr, da es nur noch sehr wenig deutschsprachiges Radioprogramm auf Kurzwelle gibt.
Die Jazzecke und die Nachrichten sind heute in Teneriffa – Nordküste auf 13 640 kHz deutlich und fast durchgehend mit S5 bis S7 hörbar.
Viele Grüße
Klaus Kessler
Vielen Dank für das Feedback, lieber Herr Kessler! Ich kann Sie aufgrund des sicherlich besseren Wetters auf Teneriffa nur beneiden. Sind Sie dort dauerhaft wohnhaft oder nur auf Urlaub? Auf jeden Fall viele Grüße!
Ebenfalls am 1. Februar schickte uns Bernd Seiser seinen Empfangsbericht nebst einer traurigen Meldung über das Ableben zwei weiterer Hörer und Hobby-Kollegen:
Leider gibt es über weitere Trauerfälle zu berichten. Zwei Hörerklubmitglieder, die auch aktive Hörer von Radio Rumänien International waren, sind leider verstorben. Seit August war unser Hörerklubmitglied Peter Möller in Duisburg nicht mehr erreichbar. Am 24. Januar gab es nun die Gewissheit, Peter Möller ist leider im 65. Lebensjahr verstorben. Viele Jahre gehörte er unserem RTI-Hörerklub Ottenau an und hatte auch enge Kontakte mit einigen weiteren Hörerklubmitgliedern. Von Ralf hat er viele Sendungen erhalten, die er dann nachhören konnte. In vielen Hörerbriefkastensendungen waren regelmäßig die interessanten Zuschriften von Peter zu hören. Wir werden Peter bei unserem 45. überregionalen DX-Treffen am 16. Mai gedenken und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Seit Ende August konnte ich auch unser Hörerklubmitglied Monika Kuhn in Hamburg nicht mehr erreichen. Nach längeren Versuchen bei verschiedenen Stellen in Hamburg bekam ich dann die Auskunft, dass Monika leider schon am 22. September 2025 mit 75 Jahren verstorben ist. Nach dem Tod ihres Mannes Horst, der auch Mitglied im RTI-Hörerklub Ottenau war, hat sie sich dann den Kater Pruzzelchen zugelegt, und wir hatten uns oft telefonisch unterhalten. Mehrfach bekamen wir Fotos, wie sich der junge Kater entwickelt hat. Gemeinsame Interessen am Radiohobby, an Katzen und auch am Fußball haben uns sehr verbunden. Wir werden Monika beim 45. überregionalen DX-Treffen am 16. Mai 2026 gedenken und ihr ein ehrendes Andenken bewahren.
Vielen Dank für die Mitteilung, lieber Bernd! Ich kann mich sowohl an Peter Möller als auch an Monika und Horst Kuhn erinnern, sie befanden sich tatsächlich unter den aktivsten Hörern unseres Senders. Im Namen der gesamten Redaktion möchte ich den Familien der Verstorbenen unser aufrichtiges Beileid aussprechen.
Ebenfalls per E-Mail meldete sich unser Hörer Michael Reiffenstein mit folgenden Zeilen:
Sehr geehrte Damen und Herren. Ich hörte lange nicht mehr Ihr Programm in deutscher Sprache. Ich besitze zwar einen Radioempfänger für die Kurzwelle. Doch leider habe ich Störungen durch ein Netzteil. Alternativ kann ich Ihr Programm auch online hören. Ihren Podcast kann ich auch hören.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Reiffenstein aus Frankfurt am Main in Deutschland
Vielen Dank für das Feedback, lieber Herr Reiffenstein. So ist es, Sie können unser Programm sowohl live im Internet hören, sei es am Computer oder auf dem Handy, oder zu einer späteren Zeit auf unsere Podcasts zurückgreifen. Sollten wir mit der Bereitstellung der Podcasts auf unserer Homepage manchmal im Verzug sein (das hat oft auch mit technischen Problemen beim Anbieter Soundcloud zu tun), finden Sie sie auch auf der Website des Worldwide DX Clubs. Die Adresse lautet: www.wwdxc/Bukarest. Herzliche Grüße nach Frankfurt am Main!
Weitere Empfangsberichte aus Deutschland erhielten wir von David Maas, Erhard Lauber und Volker Willschrey (auch mit Fragen für die Postsendung, die ich mir aufhebe) sowie von Daniele Colciago (Italien).
Sorin Georgescu sagt: danke für die Aufmerksamkeit – und bis nächsten Sonntag!