Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin - dieses Bonmot beschäftigt nicht nur Militärplaner sondern auch Soziologen. Russlands Krieg gegen Rumäniens Nachbarstaat Ukraine macht zwar an der Grenzen halt, aber die neue Sicherheitskonjunktur beeinflusst die Gesellschaft. Unlängst sagte der Generalstabschef, Rumänien müsse fit für alle Krisen sein, Kriege eingeschlossen. Doch wer soll im Ernstfall kämpfen?
Deutschland bekräftigt sein Engagement zur Verstärkung des Schutzes der NATO-Ostflanke.
Mit dem Krieg in der benachbarten Ukraine steht auch für Rumänien die Frage der Verteidigung ganz oben auf der politischen Agenda. Zum Tag der rumänischen Streitkräfte haben Präsident Nicușor Dan, Premierminister Ilie Bolojan und Verteidigungsminister Ionuț Moșteanu die Bedeutung einer modernen, gut ausgestatteten Armee betont – und neue Investitionen angekündigt.
Die rumänische Regierung hat in dieser Woche ein Gesetz verabschiedet, das jungen Menschen die Möglichkeit eröffnet, sich künftig als freiwillige Wehrdienstleistende zu engagieren. Ziel ist es, die Reserve der Armee aufzufüllen – ohne dabei zur Wehrpflicht zurückzukehren.
Das Verteidigungsministerium in Bukarest setzt seine Bemühungen zur Stärkung der rumänischen Verteidigungskapazität fort.
Im Kontext der regionalen Sicherheitsentwicklungen, stärkt Rumänien seine Landesverteidigung weiter.