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Schwerpunkt Armee: Führungspolitiker versprechen Aufrüstung

Mit dem Krieg in der benachbarten Ukraine steht auch für Rumänien die Frage der Verteidigung ganz oben auf der politischen Agenda. Zum Tag der rumänischen Streitkräfte haben Präsident Nicușor Dan, Premierminister Ilie Bolojan und Verteidigungsminister Ionuț Moșteanu die Bedeutung einer modernen, gut ausgestatteten Armee betont – und neue Investitionen angekündigt.

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und , 27.10.2025, 14:52

Mit einem Krieg an der Grenze und vor dem Hintergrund der geopolitischen Lage, die durch den russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 entstanden ist, haben die Behörden in Bukarest den Ausbau der Armee zu einer Priorität erklärt.

Anlässlich des Tages der rumänischen Streitkräfte am 25. Oktober sagte Staatspräsident Nicușor Dan, die Modernisierung der Armee sei „eine Priorität dieser Zeit“, weshalb Bukarest weiter in ihre Entwicklung investiere.

„Sowohl in den vergangenen Jahren als auch in den kommenden werden wir ausreichende Mittel bereitstellen, damit die Armee gut vorbereitet ist – und wir werden klug genug sein, diese Gelder so einzusetzen, dass sie auch der nationalen Rüstungsindustrie zugutekommen. Das stärkt die Branche und schafft zugleich Arbeitsplätze für die Wirtschaft.“

Nicușor Dan betonte außerdem, die Armee sei in allen Umfragen die am meisten geschätzte Institution des Landes – ein Beweis für das hohe Maß an Professionalität in ihren Reihen.

„Wir leben in einer geopolitisch schwierigen Zeit und stellen fest: Frieden ist nichts Selbstverständliches. Es reicht nicht, sich auf die Brust zu schlagen und zu sagen, man wolle Frieden. Man muss Verantwortung übernehmen – und das heißt: sich vorbereiten. Wer den Frieden bewahren will, muss fähig sein, den Krieg abzuschrecken“, so der Präsident.

Auch Premierminister Ilie Bolojan erklärte, die Armee müsse gestärkt und gut ausgerüstet werden – das erfordere entsprechende finanzielle Mittel.

„Für unser Land ist die beste Versicherung die Fähigkeit, uns selbst zu verteidigen und über eine professionelle Armee zu verfügen. Deshalb ist es jetzt ein wichtiges Ziel, die Streitkräfte, die Verteidigungsindustrie und die kritische Infrastruktur zu stärken – und mehr in die Ausbildung der Menschen und in moderne Technologie zu investieren.“

Ein erheblicher Teil des Haushalts, so Bolojan weiter, werde künftig für Ausbildung, moderne Ausrüstung und den Schutz der zentralen Infrastruktur bereitgestellt – denn Rumänien könne es sich nicht leisten, unvorbereitet zu sein.

Auch Verteidigungsminister Ionuț Moșteanu hob hervor, sein Ressort setze das umfassendste Modernisierungsprogramm in der Geschichte der rumänischen Armee fort – mit Investitionen in Technik, Infrastruktur und Ausbildung.

Die wichtigste Investition, so Moșteanu, bleibe aber die in die Menschen selbst – in die Soldatinnen und Soldaten, die durch Professionalität und Ausgeglichenheit der Armee Stärke und Glaubwürdigkeit verleihen.

Er kündigte weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen des militärischen Personals an, damit dieses seine Aufgaben auf höchstem Niveau erfüllen könne.

Der Verteidigungsminister erinnerte schließlich daran, dass der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine das Sicherheitsumfeld grundlegend verändert habe. In diesem Kontext bleibe Rumänien ein zuverlässiger Verbündeter und Stabilitätsfaktor an der Ostflanke der NATO und innerhalb der Europäischen Union – im Einsatz für die Verteidigung von Freiheit und einer regelbasierten internationalen Ordnung.

 

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