Die rumänische Wirtschaft hat mit internen und externen Herausforderungen zu kämpfen. Die sogenannten Zwillingsdefizite bereiten den Entscheidungsträgern in Bukarest erhebliche Probleme. Um die seit Jahren anhaltende Schieflage zu korrigieren, müssen Maßnahmen ergriffen werden, die in der Bevölkerung wenig Zustimmung finden.
Die Zentralbank Rumäniens hat ihre Inflationsprognose bis Ende dieses Jahres auf 3% gesenkt und erwartet bis Ende nächsten Jahres eine jährliche Inflationsrate von 3,2 Prozent - das gab der Gouverneur der Zentralbank, Mugur Isărescu, am Dienstag bekannt.
Die Novellierung des Strafgesetzbuches am Dienstag durch die Bukarester Exekutive löst nicht nur interne, sondern auch internationale Kritik aus.