In der vergangenen Woche haben wir den Film „Milchzähne“ vorgestellt. In der heutigen Ausgabe sprechen wir mit dem Regisseur Andrei Epure über seinen neuen Film „Lass mich nicht sterben“. Der Film feierte seine Weltpremiere beim Festival von Locarno, in der Sektion für neue Stimmen des Kinos.
Der Verein „Niemals allein“ führte in Zusammenarbeit mit Kantar im August 2025 eine Studie durch, die eine tiefgreifende Einsamkeitskrise unter älteren Menschen in rumänischen Städten aufdeckt. Verschärft wird diese Krise durch demografische Veränderungen und sozioökonomische Faktoren. Mehr als drei von fünf Senioren geben an, sich einsam zu fühlen – eine Realität, die sich direkt auf Gesundheit und Lebenserwartung auswirkt.
In Temeschwar, im Westen Rumäniens, war bis Anfang November die Ausstellung „Atlasul Singurătății“ – „Der Atlas der Einsamkeit“ zu sehen. Das Projekt ist derzeit auf Tour und hat inzwischen auch die Hauptstadt erreicht. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Jugendliche und junge Erwachsene der Generation Z Einsamkeit erleben – in einer Welt, die eigentlich permanent vernetzt ist.
Die Pandemie hat die Arbeit der Freiwilligen und der verschiedenen Vereine, die Menschen in Not helfen, erschwert. Trotzdem machen viele weiter und helfen Obdachlosen, chronisch Kranken oder älteren Menschen, die allein leben.
In Rumänien erkranken immer mehr Menschen an Krebs – auch Kinder. Als ob das Leiden selbst nicht schwer zu ertragen wäre, müssen manche von ihnen allein damit fertig werden. Eine Stiftung hat Initiative ergriffen und hilft ihnen.