In Rumänien übersteigt der Konsum der Bevölkerung die Einkommen – heißt es in einem Bericht der Nationalbank Rumäniens (BNR). Anders gesagt – viele Menschen leben über ihre Verhältnisse oder auf Pump.
Dass Rumäniens Wirtschaftslage derzeit alles andere als bequem ist, überrascht niemanden mehr. Die Menschen kämpfen weiter mit signifikaten Teuerungsraten – den höchsten in der EU –, Unternehmer verweisen auf diesen Inflationsdruck und warnen, dass die wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheit das Vertrauen in die Zukunft bremst und Investitionen dämpft. Auch die Regierung steht unter Zugzwang und muss Lösungen in einer Lage mit vielen Unbekannten finden. Am Ende ist die Ursache einfach darzustellen: Der Konsum, das wichtigste Zugpferd der Wirtschaft, ist eingebrochen – gedrückt von Inflation sowie höheren Steuern und Abgaben. Und das alles vor dem Hintergrund eines seit Jahren hohen Haushaltsdefizits.
In der am Montag veröffentlichten Winterprognose hat die Europäische Kommission ihre Prognosen für die rumänische Wirtschaft nach oben korrigiert.
Der jungste Landesbericht der EU zeigt, dass die rumänische Wirtschaft über den EU-Durchschnitt steht und macht gleichzeitig darauf aufmerksam, dass Rumänien sich einem Haushaltsdefizit von 3% vom BIP nähert.
Die rumänische Wirtschaft hat 2017 ein Wachstum von 7% gegenüber dem Vorjahr verzeichnet, meldete das Nationale Statistikinstitut. Das ist die stärkste Wachstumsrate der letzten neun Jahre. Einigen Experten betrachten die Entwicklung jedoch skeptisch.
Rumänien macht keine Ausnahme und meldet für 2017 ein Wirtschaftswachstum und sieht weiter für 2018 ein viel gewünschtes Wirtschaftswachtum, wie alle EU-Staaten voraus.
In den ersten 11 Monaten des Jahres 2017 ist Rumäniens Zahlungsbilanzdefizit um ein Zweifaches gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres angestiegen. Die Entwicklung ist dabei stark von der negativen Handelsbilanz geprägt.
Präsident Klaus Iohannis hat seine Unterschrift unter die Gesetzentwürfe zum Staatshaushalt und dem Sozialversicherungs-Haushalt für das neue Jahr gesetzt. Damit treten die beiden Gesetze praktisch in Kraft.
Die elektrische Energie, das Erdgas, der Kraftstoff werden in Rumänien teurer, was zu höheren Preisen der Produkte und Dienste führen wird. Die Preise für Lebensmittel werden besonders viel steigen.
BUKAREST: Rumäniens Staatschef Klaus Iohannis will am 16. September eine Ansprache im Plenum des Parlaments in Bukarest halten. Seine Absicht teilte...
Die von der Regierung vorgeschlagene Herabsetzung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel ist jetzt von dem Senat angenommen worden. Die Bevölkerung erwartet positive Folgen für den eigenen Haushalt und die Wirtschaft im Allgemeinen.