Aufgrund der globalen Migration leben Hunderte Millionen Menschen in einem anderen Land als dem, in dem sie geboren wurden. Dabei handelt es sich überwiegend um Erwachsene im Erwerbsalter, aber auch um Studierende, ganze Familien, Flüchtlinge, Asylsuchende sowie Menschen, die durch Konflikte oder Katastrophen vertrieben wurden. Das Phänomen ist immer ausgeprägter: Während 2020 rund 275 Millionen internationale Migranten gezählt wurden, lag ihre Zahl vier Jahre später bereits bei über 304 Millionen. Migration ist dabei weder auf eine bestimmte Region noch auf eine einzelne Bevölkerungsgruppe beschränkt. Migranten stammen aus Afrika, Asien, Europa, Lateinamerika und weiteren Weltregionen und der Anteil der Frauen ist nahezu ebenso hoch wie jener der Männer.
Die rumänische Migration zählt zu den stärksten sozialen Bewegungen Europas. Seit Jahrzehnten verlassen Millionen Menschen das Land – aus wirtschaftlichen, politischen oder sozialen Gründen. Heute lebt fast ein Viertel der rumänischen Bevölkerung im Ausland. Was bedeutet das für ein Land, das ohnehin mit demografischem Rückgang kämpft? Und welche Lösungen gibt es?
Der Besuch stand im Zeichen der ersten Evaluierung nach dem vollständigen Beitritt Rumäniens zum Schengenraum. Dabei lobte der Kommissar Rumänien ausdrücklich für seinen Beitrag zum Schutz der Außengrenzen der Europäischen Union.
Die Produktion des Regisseurs Sabin Dorohoi greift ein höchst aktuelles Thema auf: die Migration. Der Film wurde weltweit mehrfach preisgekrönt und erfreute sich äußerst positiver Kritiken in der Fachrpresse.