Nachrichten 25.08.2026
Die wichtigsten Meldungen des Tages im Überblick
Newsroom, 25.08.2026, 21:24
Präsidentin Maia Sandu hat den rumänischen Präsidenten Nicușor Dan und den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj eingeladen, am Donnerstag, dem 27. August, an den Feierlichkeiten zum 35. Jahrestag der Unabhängigkeit der Republik Moldau teilzunehmen, berichtet Radio Chișinău. Zu den geplanten Veranstaltungen zählt eine Militärparade, an der mehr als 2.000 Soldaten erwartet werden. Die Republik Moldau hatte am 27. August 1991 ihre Unabhängigkeit erklärt, als das Parlament die Unabhängigkeitserklärung verabschiedete.
Rumäniens Präsident Nicușor Dan führt heute erneut Gespräche mit den Vorsitzenden der Parteien der ehemaligen Koalition über das Gesetz zur Besoldung im öffentlichen Dienst. Ziel der Konsultationen ist eine politische Einigung über diese Reform, die einen Meilenstein im Aufbau- und Resilienzplan (PNRR) darstellt und von der die Auszahlung von mehr als 770 Millionen Euro abhängt. Die Frist für die Verabschiedung des Gesetzes im Parlament läuft Ende August ab, doch ein politischer Konsens wurde bislang nicht erzielt. PSD-Vorsitzender Sorin Grindeanu hält die Chancen für eine Verabschiedung bis zum 31. August für sehr gering, da zwischen den Ministerien für Arbeit, Gesundheit und Bildung kein gemeinsamer Standpunkt bestehe. Bislang haben nur die Regierungsparteien PNL und USR ihre Unterstützung für den Entwurf angekündigt. Die fünf großen Gewerkschaftsverbände bilden eine gemeinsame Front und lehnen die jüngste Fassung des Dokuments kategorisch ab.
Mehrere rumänische Gewerkschaftsverbände protestierten am Dienstagmorgen zwei Stunden lang vor dem Arbeitsministerium und forderten eine Erhöhung des Mindestlohns ab dem 1. Januar 2027 sowie die Wiederaufnahme der blockierten Tarifverhandlungen auf sektoraler und nationaler Ebene. Laut einer Mitteilung des Gewerkschaftsverbands Cartel Alfa hängen die beiden Forderungen unmittelbar zusammen, da ein angemessener Mindestlohn nicht allein durch Verwaltungsentscheidungen erreicht werden könne, sondern durch Tarifverträge, die die Löhne über das gesetzliche Minimum anheben. Die Blockade der Tarifverhandlungen gefährde Rumäniens Fähigkeit, den Abdeckungsgrad durch Tarifverträge im Einklang mit den europäischen Zielen und den Vorgaben der Richtlinie über angemessene Mindestlöhne zu erhöhen, so die Gewerkschafter.