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Nachrichten 31.05.2023

Das neue Angebot der rumänischen Regierung an die Lehrkräfte wird den Gewerkschaftsmitgliedern vorgelegt, damit sie entscheiden können, ob der Streik fortgesetzt oder beendet wird, kündigten führende Vertreter der Bildungsgewerkschaft am Mittwoch nach Gesprächen mit Vertretern der Exekutive an. Die Regierung hat vorgeschlagen, bis Ende des Jahres einen monatlichen Bruttobetrag von 1.000 Lei (200 Euro) für jede Lehrerkategorie und 400 Lei (80 Euro) für nicht lehrendes Personal zu gewähren. Außerdem soll eine Dringlichkeitsverordnung erlassen werden, um sicherzustellen, dass das Anfangsgehalt eines neuen Lehrers in der neuen Gehaltsskala dem durchschnittlichen Bruttogehalt in der Wirtschaft entspricht.

Nachrichten 31.05.2023
Nachrichten 31.05.2023

, 31.05.2023, 18:09

Das neue Angebot der rumänischen Regierung an die Lehrkräfte wird den Gewerkschaftsmitgliedern vorgelegt, damit sie entscheiden können, ob der Streik fortgesetzt oder beendet wird, kündigten führende Vertreter der Bildungsgewerkschaft am Mittwoch nach Gesprächen mit Vertretern der Exekutive an. Die Regierung hat vorgeschlagen, bis Ende des Jahres einen monatlichen Bruttobetrag von 1.000 Lei (200 Euro) für jede Lehrerkategorie und 400 Lei (80 Euro) für nicht lehrendes Personal zu gewähren. Außerdem soll eine Dringlichkeitsverordnung erlassen werden, um sicherzustellen, dass das Anfangsgehalt eines neuen Lehrers in der neuen Gehaltsskala dem durchschnittlichen Bruttogehalt in der Wirtschaft entspricht.



Die Regierung erlässt heute eine Dringlichkeitsverordnung über die Zahlung von Entschädigungen an Landwirte, die von der Dürre im vergangenen Frühjahr betroffen waren. Die staatliche Beihilferegelung gilt für Landwirte, die Mais, Sonnenblumen, Sojabohnen und Erbsen angebaut haben, und wird in Form eines Zuschusses gewährt, der den Landwirten einen Teil ihrer Kosten von der Aussaat bis zur Ernte ersetzt.



Die EU-Agrarminister, die sich im AGRIFISH-Rat trafen, haben es nicht geschafft, Hilfen in Höhe von 100 Millionen Euro für Landwirte freizugeben, die von den ukrainischen Billigexporten von Getreide betroffen sind. Rumänien ist eines der fünf Länder, die in den Genuss dieser Hilfe kommen könnten, und wird rund 30 Millionen Euro erhalten. Der EU-Agrarkommissar Ianusz Wojciechowski versicherte, dass die Hilfe freigegeben und die Situation überwacht werde. Er sprach sich dagegen aus, den EU-Haushalt für den Kauf ukrainischen Getreides zu verwenden, um es später an das Welternährungsprogramm zu liefern, da die Kosten dafür dreimal so hoch wären wie die des Getreides selbst. Er ist der Meinung, dass das Geld langfristig besser für die Verbesserung der Infrastruktur, z.B. in Rumänien, verwendet werden sollte und kündigte an, dass er diesbezüglich Gespräche mit der EU-Kommissarin für Verkehr und Infrastruktur Adina Vălean führen werde.



Die Republik Moldau ist morgen Gastgeber des Gipfels der Europäischen Politischen Gemeinschaft, an dem 50 Staats- und Regierungschefs teilnehmen. Die Europäische Kommission ist durch ihre Präsidentin Ursula von der Leyen und den EU-Außenbeauftragten Josep Borrell vertreten, die heute mit moldauischen Beamten zusammentreffen werden. Die wichtigsten Themen auf der Tagesordnung des Gipfels sind Sicherheit, Stabilität und Zusammenarbeit in Europa. Gestern beschloss der EU-Rat, die Finanzhilfe für die Republik Moldau von 150 auf 295 Millionen Euro zu verdoppeln.



Die NATO hat ein zusätzliches Kontingent von rund 700 Soldaten entsandt, nachdem 30 Mitglieder der internationalen Friedenstruppe KFOR bei den jüngsten Zusammenstößen verwundet worden waren. Die Zahl der KFOR-Truppen im Kosovo beläuft sich damit auf 4.500. Der Einsatz sei eine Vorsichtsmaßnahme, um sicherzustellen, dass die KFOR über die erforderlichen Fähigkeiten zur Aufrechterhaltung der Sicherheit verfüge, erklärte das Bündnis. Der stellvertretende NATO-Generalsekretär Mircea Geoana sagte, solche Angriffe seien völlig inakzeptabel und betonte, die Gewalt müsse sofort aufhören. Die Europäische Union forderte sowohl Serbien als auch die Republik Kosovo, die Rumänien noch nicht anerkannt hat, auf, unverzüglich Maßnahmen zum Abbau der Spannungen zu ergreifen. 11 italienische und 19 ungarische Soldaten der internationalen Friedenstruppen wurden bei Zusammenstößen mit serbischen Demonstranten verwundet, die die Absetzung albanischer Bürgermeister forderten.



Die Weltmeisterschaft der Rettungshunde 2023 wird vom 1. bis 4. Juni in Craiova, im Süden Rumäniens, stattfinden. Es ist die größte Veranstaltung dieser Art des Internationalen Rettungshunde-Verbandes. Mehr als 60 Rettungshunde aus 10 Ländern nehmen teil: Österreich, Belgien, Estland, Frankreich, Italien, Japan, Rumänien, Slowenien, Ukraine und die Niederlande. Die 19 besten Teams der Welt werden in verschiedenen Sektionen gegeneinander antreten: Fährtenhunde, Trümmersuchhunde, Flächensuchhunde sowie eine Gehorsams- und Geschicklichkeits-Sektion. Craiova ist die erste Stadt der Welt, die fünf Weltmeisterschaften für Rettungshunde organisiert hat (2009, 2016, 2021, 2022, 2023).



Tennis. Die einzige rumänische Tennisspielerin, die in Roland Garros noch im Wettbewerb steht, Irina Begu, trifft heute in der zweiten Runde auf die Italienerin Sara Errani. Am Dienstag war Sorana Cirstea in der ersten Runde gegen die Italienerin Jasmine Paolini ausgeschieden. Ebenfalls am Dienstag besiegte die kanadische Spielerin rumänischer Herkunft Bianca Andreescu die Weißrussin Victoria Azarenka in drei Sätzen.


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